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Hamburger geben 30 Millionen Euro für Ostern aus

Mittwoch, 2. April 2008

Nachdem wir erfahren haben, dass die Tiroler rund 20 Millionen Euro für Ostergeschenke ausgegeben haben, erreicht uns die Nachricht, dass die Hamburger diesen Betrag getoppt haben. Insgesamt setzte der Hamburger Einzelhandel 30 Millionen Euro vor den Feiertagen um.

„Im Vergleich zur allgemeinen Umsatzentwicklung ist das ein überdurchschnittlicher Anstieg“, meint Ulf Kalkmann vom Fachverband des Einzelhandels. Die allgemeine Umsatzsteigerung des Einzelhandels liegt bei 1,5 Prozent höher als noch im letzten Jahr. Das Ostergeschäft hingegen verzeichnet sogar drei Prozent Wachstum. Nach der Schlappe von Minus vier Prozent im Weihnachtsgeschäft können die Hamburger Einzelhändler wieder aufatmen.

Damals wurden Kinder vorwiegend mit Süßigkeiten beschenkt. Doch die Zeiten sind vorbei. Neben den Süßigkeiten verlangt die heutige Jugend Spielzeuge, Bücher, DVD’s und Bekleidung. myToys.de fand heraus, dass Eltern zu Ostern im Durchschnitt rund 53 Euro pro Kind ausgeben. Silke Schwartau, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale meint: „Es ist zu begrüßen, wenn zu Ostern nicht nur Süßes verschenkt wird. Viele Kinder und Jugendliche haben große Probleme mit Übergewicht oder reagieren allergisch auf Farbstoffe. Für die ist es besser, statt Unmengen von Ostereiern, Bücher, Spiele oder Kinogutscheine zu bekommen.“ Erwachsene werden seltener beschenkt, doch sollte es mal der Fall sein, so stehen neben Süßigkeiten auch Blumen, Parfüm, Bekleidung und CD’s auf den Wunschlisten. „Ich finde es angemessen, sich zu einem hohen christlichen Feiertag gegenseitig zu beschenken oder sich und Freunden etwas Gutes zu tun. Es ist aber die Aufgabe von uns Christen, zu verhindern, dass Ostern oberflächlich wird und der Sinn in den Hintergrund gerät“, meint der Hamburger Bischof Werner Thissen. Er plädiert dafür den Bezug zum eigentlichen Osterfest nicht zu verlieren.

Taylor Saenz (43) beschenkt ihre beiden Söhne hauptsächlich mit Spielzeug: “Es gibt nur etwas Schokolade. Dafür aber ein Gesellschaftsspiel, ein paar CDs und Dino-Ausstechformen.“

Die Ostereinkäufe von Nicole Martin sehen so aus: “ Meine Freundin bekommt einen weißen Stoffhasen, mein Freund ein Duschgel, meine Schwester ein Buch und für meine Eltern habe ich Süßigkeiten gekauft.“

20 Millionen Umsatz zu Ostern in Tirol

Mittwoch, 2. April 2008

Zwar ist diese Zahl kein Vergleich zu dem Weihnachtsgeschäft der Tiroler, doch der Einzelhandel zeigt sich zufrieden. Osterzeit ist Geschenkzeit. Da ist der Weihnachtsmann gerade aus allen Einzelhandelsregalen verschwunden und schon platzt der Osterhase in die Geschäfte. Zu Ostern gaben die Tiroler rund 20 Millionen Euro für Geschenke und Dekorationsartikel aus. Im Vergleich zur Weihnachtszeit beträgt dieser Umsatz einen Anteil von einem Siebtel.

Peter Wartusch, Tiroler Handelsobmann, meint „Viel stärker als Weihnachten ist Ostern hierzulande ein Fest für die Kinder.“ Dieser Effekt ist vor allem durch den Brauch des Gotlpacks entstanden. Dieser Brauch hat nicht in allen österreichischen Bundesländern Tradition. Im Schnitt gab der Tiroler 50 Euro für ein Geschenk aus. Das ist keine Steigerung zum Vorjahr.

„Spielwaren und Sportartikel wie Fahrräder sind alljährlich Dauerbrenner. Ostern ist für die Modebranche immer ein Signal in Richtung Sommer“, sagt Wartusch, welcher persönlich ein Modefachgeschäft führt. Trotz des frühen Termins in diesem Jahr bleibt die Nachfrage stabil und zeigt keinerlei negative Auswirkung auf den Umsatz.

Im Lebensmittelhandel bringen die Schokoladenhasen und Schokoostereier den größten Umsatz. Die Wirtschaftskammer hat geschätzt, dass die Tiroler allein für Schokohasen mehr als eine Million Euro ausgeben. Dicht nach den Osterhasen folgen bereits bunt gefärbte Ostereier. Doch der Eierpreis stieg aufgrund von gestiegenen Kosten für Futtermittel um 20 Prozent an.

Das Osterfest mutiert immer mehr zu einem Fest der Geschenke und wird dem Weihnachtsfest in wenigen Jahren sicherlich starke Konkurrenz machen. Den Einzelhandel und unsere Kinder freut’s.

Ostergeschenke beleben den Einzelhandel

Dienstag, 25. März 2008

Ostern mutiert jedes Jahr mehr und mehr zu einem Fest, an dem neben den gewohnten Süßigkeiten immer mehr Spielzeug unter die kaufende Kundschaft gebracht wird. So steigt der jährige Absatz von Spielzeug Jahr für Jahr an. Bei den Konsumenten sind neben dem Spielzeug auch Bekleidung, Sportartikel, Strumpfwaren und Rücksäcke sehr beliebt. Viele Einzelhändler starten aus dem Grund zu Ostern diverse Kampagnen um die Menschen weiter zum Kaufen anzuregen. Die Werbefigur des Osterhasen ist dabei längst an der Tagesordnung der Einzelhändler.

Vor allem Artikel, welche auf den Frühling und den Sommer vorbereiten sollen, sind bei den Käufern beliebt. Dazu gehören neben Fahrrädern auch Schaufeln, Schubkarren und andere Utensilien für den Sandkasten. Vermehrten Absatz melden auch die Schuhgeschäfte in der Sparte der Sandalen und des leichteren Schuhwerks. Mit den Jahren mutierte das Osterfest immer mehr zu einem festen Geschenkfeiertag.

Soviel die Spielzeughändler von dem Aufschwung profitieren, so sehr beklagen sich die Dekorationsgeschäfte wegen eines Rückgangs. Dekorationen und Accessoires, sowie bunte Eier und Hasen wurden in diesem Jahr weniger nachgefragt als in den Jahren zuvor. Darüber hinaus beschweren sich auch viele Händler über die Ladenschlussgesetze, welche es ihnen verbieten am Ostersonntag die Pforten zu öffnen.