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Spielzeug vorgestellt:Lük und Mini-Lük

Donnerstag, 12. August 2010

Lük und Mini-Lük

LÜK ist eine Abkürzung und bedeutet Lernen, Üben, Kontrollieren. Zu LÜK gehören zwei elementare Dinge: die passenden Hefte und der LÜK-Kasten. Die Lük-Kästen sind seit über 40 Jahren bekannt und beliebt und bieten neben Spaß und Spiel positive Lerneffekte für Kinder ab zwei Jahren bis hinauf zum Alter von 13. Hier lernen Kinder ganz früh, sich zu konzentrieren – eine Eigenschaft, die für die Schule ungeheuer wichtig ist. So ist Lük einerseits ein Spiel, andererseits aber auch ein wertvolles pädagogisches Instrument.

Lük ist aber nicht nur in Deutschland schon seit Jahren ein Verkaufsschlager. Mittlerweile lernen Kinder in den verschiedensten Ländern auf 15 Sprachen mit Lük. Dabei bietet Lük den Kindern mit verschiedenen Anforderungen immer das passende für das jeweilige Alter. Für die ganz Kleinen ab 2 Jahren gibt es das BambinoLÜK. Denn schon ganz früh im Leben ist es wichtig, die Konzentration zu fördern und Muster, Objekte und Bilder zu ergründen und richtig zuordnen zu können. Genau das will Lük fördern. Dies geschieht mit 6 LÜK-Plättchen und den darauf abgebildeten Symbolen passend zum Alter. Ein aus einfachen Strichen bestehendes Haus oder eine kleine Ente sind für die Kleinen ein gut zu merkendes und erkennendes Symbol.

Die zweite Stufe ist das MiniLük. Hier sind im Kasten statt der 6 Symbolplättchen bereits 12 Plättchen vorhanden, die die Zahlen von 1 bis 12 tragen. Diese Ziffern sind, sowohl bei der Variante des MiniLüks als auch bei der großen Variante LÜK, sowohl im Deckel als auch im Unterteil vorhanden. MiniLÜK richtet sich an Kinder im Vorschulalter und im Grundschulbereich. Oftmals wird sogar in Schulen mit den Kästen gearbeitet, um erste Zahlen zu lernen oder den Kinderen die Buchstaben nahe zu bringen.

Für die Großen gibt es dann das LÜK-Lösungsgerät mit 24 Plättchen und den passenden Heften. In den Heften liegen die Aufgaben jeweils auf zwei gegenüberliegenden Seiten. Der Lük-Kasten ist übrigens ideal zum Mitnehmen, da er leicht ist und mit gerade mal 26 cm Länge, 11,5 cm Breite und einer Höhe von nur einem Zentimeter auch wenig Platz wegnimmt.

Das System, nach dem die Lösungsgeräte, wie die Kästen genannt werden, arbeiten, ist bei allen Altersstufen bzw. Arten von Kästen das Gleiche. Das Lösungsgerät muss zuerst aufgeklappt werden, um dann die Plättchen oben in das Gerät legen zu können. Die durchsichtige Klappe des Lösungsgeräts wird auf die Unterseite des geöffneten, passenden Hefts gelegt. Wenn man nun die Aufgaben im Heft löst, werden die Plättchen in den unteren Teil des Lösungsgeräts gelegt. Sind alle Plättchen von oben nach unten gewandert, schließt man das Lösungsgerät und dreht es um, damit man durch die durchsichtige Frontklappe sehen kann, ob das Lösungsmuster dem im Heft entspricht. Tut es das nicht, kann man anhand des Musters gut sehen, welche Aufgaben falsch waren und diese noch mal versuchen.

Mittlerweile kennt der Lernspaß keine Grenzen mehr, denn es gibt über 300 verschiedene LÜK-Hefte für alle Altersklassen. Und die Familie freut sich, dass ihr Kind beim Spielen so nebenher noch etwas dazu lernt.

Spielzeug vorgestellt:Tipover

Dienstag, 10. August 2010

Tipover

Der Hersteller dieses Spiels heißt „Thinkfun“ – und der Name passt zum Spiel. Ohne Nachdenken gibt es hier nämlich statt Spaß im höchsten Falle Verzweiflung auf ganzer Linie. Tipover ist ein Denkspiel zur Beschäftigung einer Person ab 8 Jahren. Und beschäftigen kann es einen wirklich, wie man denn nun die Getränkekisten kippen muss, um das ersehnte Ziel zu erreichen. Denn das ist es, worum es bei Tipover geht: Getränkekisten aus Plastik so umkippen, dass man vom vorgegebenen Startpunkt ins ebenfalls vorgegebene Ziel kommt.

Hierbei gibt eine Spielkarte vor, welche Kisten man für die aktuelle Herausfordernung benötigt. Die verschiedenen Farben der Kisten stehen dabei für verschiedene Höhen. Neben 40 Herausforderungskarten befinden sich im Lieferumfang des Spiels 10 gelbe 2er-Kisten, 4 grüne 3er-Kisten, 2 blaue 4er-Kisten und die rote Zielkiste. Man benötigt allerdings nicht alle Kisten. Welche der farbigen Kistentürme man pro Aufgabe benötigt, ist auf den Karten mit farbigen Quadraten vermerkt, die an der betreffenden Stelle eingezeichnet sind, an den man den passenden Kistenturm dann setzen muss. Auf der Herausforderungskarte ist die Kiste, auf der das kleine rote Männchen, das die Kisten sinnbildlich kippen soll, starten muss, mit einem roten Rand markiert. Nun stellt man die Figur auf die Kiste und kann loslegen.

Doch in welche Richtung muss die Kiste kippen, damit man die nächste Kiste erreicht, bzw. welches ist denn eigentlich die nächste Kiste? Diese Frage dürfte der Spieler im Laufe des Spiels wohl öfter stellen… Man darf nach dem Kippen mit seiner Figur über die gelegte „Kistenspur“ zu einer anderen Kiste wandern, um dann diese umzuwerfen. Dabei dürfen aber keine diagonalen Sprünge über Lücken hinweg gemacht werden. Kippt eine Kiste, hinterlässt sie ein Loch an der Stelle, wo sie vorher stand, was man mitberechnet sollte, wenn man versucht, sich den zu findenden Weg vorzustellen.

Anfänglich wird einem die Sache auch noch etwas erleichtert, denn die ersten 10 Karten sind für „Beginner“, also Anfänger, gedacht. Über „Intermediate“ geht es zu den „Advanced“-Karten und zum Schluss darf man sich als „Expert“ versuchen. Zusätzlich gibt es als Bonus für die ganz Gescheiten noch gratis Spielkarten als Bonus auf der Seite des Spieleherstellers. Die Internetadresse ist auf der Verpackung vermerkt.
Die Karten, das leichte Plastikbrett, auf das die Kisten gestellt werden müssen, und die Kisten, für die ein passendes Säckchen mit Zugband als Verpackung beiliegt, lassen sich mit ihrem geringen Gewicht und der geringen Größe auch ohne Probleme mit auf Reisen nehmen. Dann können Kinder Tipover völlig problemlos im Auto auf dem Rücksitz als Zeitvertreib spielen – und die Fahrt geht nicht nur schneller vorbei, sondern man lernt nebenher noch was dabei.

Spielzeug vorgestellt:Bop it

Dienstag, 10. August 2010

Bop it

Herausfordernung gefällig? Dann ist man beim diesem Spiel richtig! Bop it! von Hasbro testet nämlich, wie schnell die eigene Reaktionszeit ist. Mit einem sehr futuristisch aussehenden „Gebilde“, an dessen Enden verschieden aussehende Knöpfe angebracht sind, muss man Befehle befolgen. Jeder Knopf ist hierbei für etwas Anderes verantwortlich. An dem Einen muss man ziehen, am Anderen drehen, es wird gedrückt und sogar gerufen. Dabei sollte man natürlich nichts verwechseln – denn bei Bop it! geht es um Geschwindigkeit! Innerhalb weniger Sekunden gilt es zu reagieren, sonst ist man schneller aus dem Spiel, als man gucken kann.

Bis zu 6 Mitspieler ab 8 Jahren können bei diesem Spiel ihren Spaß haben. Es bringt aber auch als Duell gegen einen Freund oder sogar gegen sich selbst jede Menge Spaß mit sich. Und damit es auch wirklich niemandem nach kurzer Zeit schon langweilig wird, gibt es neben diversen Spielmodi gleich 3 verschiedene Schwierigkeitsstufen für dieses rasante Spielzeug. Angefangen wird grundsätzlich im Anfängermodus, doch sobald man 100 Punkte erreicht, geht es in den Expertenlevel – und da muss man nicht mehr nur auf die Stimme achten, die Kommandos ansagt, sondern auch auf Sound Effekte. Das Trommelgeräusch verlangt schnelles Drücken, die Töne der quietschenden Schallplatte erfordern lautes Rufen, wenn es pfeift, muss gezogen werden und wenn die Tür knarrt, muss man sofort drehen. Hat man auch in diesem Level die 100 Punkte erreicht, muss im Master Level zusätzlich noch auf Farbeffekte geachtet werden, die dann ebenfalls zu einer bestimmten Reaktion veranlassen.

Spielt ein Spieler für sich gilt es, den Rekord zu knacken, der vorher vom Gerät bekannt gegeben wird. Zu Zweit heißt es, das Bop it! möglichst schnell an seinen Mitspieler zu übergeben, denn wer zuletzt die Aufforderungen des Geräts erfüllt, ist der lachende Sieger. Zusätzlichen Spaß bietet der Party-Modus für mehrere Spieler. Hier kommt zu den Anweisungen erschwerend hinzu, dass man sie nun mit einem bestimmten Teil seines Körpers ausführen muss, zum Beispiel mit Fuß oder Schulter. So ist Bop it! nicht nur gut, um Kindern Ausdauer zu vermitteln, sondern auch ein großer Spaß für Klein und Groß, denn man muss, wie der Untertitel des Spiels es sagt, zeigen, was man drauf hat!