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Der gesundheitliche Vorteil eines Gasgrills

Dienstag, 15. April 2008

Kaum schickt der Sommer mit den ersten warmen Tagen des Jahres seine ersten Boten voraus, holen in ganz Deutschland die Menschen ihre Grills wieder aus dem Keller und finden sich zu den ersten „Barbequeabenden“ der Saison ein.

Und pünktlich zur Grillsaison keimt auch eine altbekannte Diskussion wieder auf: Was ist besser, Grillen mit Kohle oder mit Gas? Und, ist das Grillen mit Kohle tatsächlich gesundheitsschädlich? 

Im Folgenden wollen wir versuchen, diese Fragen einmal etwas näher zu erläutern und so mit einigen, weit verbreiteten Missverständnissen aufzuräumen.
Nehmen wir z.B. die Frage, ob das Grillen mit Kohle nun eigentlich gesundheitsschädlich ist oder nicht.

Nun, es ist so, wenn wir Grillfleisch oder Wurst direkt auf das Grillrost legen, wird dieses sehr heiß und es tritt Fleischsaft aus. Bis hierhin ist das auch noch kein Problem, was nun aber in der Regel passiert, führt in der Tat zu Problemen – der Fleischsaft tropft in die heißen Kohlen.

Wenn der Fleischsaft nun nämlich auf die heißen Kohlen trifft, verdampft er schlagartig und es entstehen gesundheitsschädliche Benzpyrene, die sich auf dem Grillgut ablagern.

Zwar ist man sich noch nicht gänzlich darüber im Klaren, welche Eigenschaften diese Benzpyrene eigentlich genau haben, klar aber ist, dass sie durchaus krebsfördernd und auch sonst gesundheitlich schädigend wirken.

Um nun die Gesundheitsschädigung abzustellen, gibt es nur eine Möglichkeit – man muss verhindern dass Benzpyrene entstehen. Erreichen kann man dies z.B. dadurch, dass das Fleisch nicht direkt auf das Grillrost gelegt, sondern in einer Grillschale auf den Grill gestellt wird. Grillschalen kann man für wenige Cent in jedem Supermarkt kaufen und auf diese Weise effektiv verhindern, dass die eigene Gesundheit beim Grillen Schaden nimmt.

 Eine weitere Möglichkeit, die Aufnahme von Benzpyrenen zu verhindern, ist es, dem Kohlegill abzuschwören und auf einen Gasgrill umzusteigen. Bei einem Gasgrill kann es zwar auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass Fett auf die gasführenden Brennerteile trifft, die Wahrscheinlichkeit ist aber wesentlich geringer.