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Spiel des Jahres 2004: „Zug um Zug“ von „Days of Wonder“ Artikel Nummer „EAN 0824968717615“

Mittwoch, 28. April 2010

Das Brettspiel „Zug um Zug“ wurde von dem britischen Spieleerfinder Alan R. Moon erfunden. Das Spiel thematisiert den Bau von Eisenbahnstrecken in den Vereinigten Staaten von Amerika. Als Familienspiel richtet sich „Zug um Zug“ an Erwachsene, Jugendliche und Kinder im Alter ab etwa acht Jahren. „Zug um Zug“ eignet sich für zwei bis fünf Mitspieler. Ein Durchgang dauert in etwa 60 bis 90 Minuten.

Von den Spielern wird verlangt, spezielle Waggonkarten zu sammeln, um damit ein vorgezeichnetes Schienennetz durch die Unterstützung kleiner Kunststoffwaggons zu besetzen. Welche Waggonkarten gesammelt werden müssen, wird durch die Spielfeldfarbe zwischen den einzelnen Städten bestimmt. Die Strecke darf nur dann mit den Waggons der eigenen Spielfarbe besetzt werden, wenn eine Übereinstimmung zwischen der Farbe und der Anzahl der Waggonkarten mit denen der Spielfelder zwischen den Städten vorliegt. Für die Verteilung der Wertungspunkte ist unter anderem die Streckenlänge ausschlaggebend.

Des Weiteren werden Punkte für die Erfüllung der Strecken auf den Zielkarten vergeben. Jeweils drei Zielkarten werden von den Spielern am Anfang des Spieles verdeckt gezogen. Zwei davon muss er mindestens behalten. Zieht man während des Spiels drei Zielkarten nach, so muss man davon mindestens eine behalten. Bei Nichterfüllen der Spielziele werden dem betreffenden Spieler Punkte abgezogen. Wird eine Strecke von einem Spieler besetzt, so darf diese von den anderen nicht mehr benutzt werden.

Neben dem Titel „Spiel des Jahres 2004“, der wohl bedeutendsten Auszeichnung für Gesellschaftsspiele, erhielt „Zug um Zug“ darüber hinaus anlässlich des „International Gamers Award 2005“ die Bezeichnung Multiplayer Gewinner.