Viele chinesische Spielzeugfabriken müssen Schließen

Nach langer Zeit machen sich nun die Rückrufaktionen des gefährlichen chinesischen Spielzeuges bemerkbar. Die ganze Branche hat einen herben Rückschlag einstecken müssen, welchen nicht jeder Spielzeughersteller verkraftet. Nach den millionenfachen Rückrufen droht hunderten chinesischen Spielzeugherstellern der Bankrott. Dies gab nun ein Branchensprecher bekannt.

Da nun die Qualitätskontrollen verschärft wurden haben sich die Kosten für die interne Qualitätsprüfung zum Teil versechsfacht. Kombiniert man die höheren Qualitätskosten mit den steigenden Löhnen und den steigenden Rohstoffkosten, so dürften die Herstellungskosten im Jahr 2008 rund 15 Prozent höhen liegen als noch im Jahr 2007. Durch diese steigenden Kosten droht nun hunderten Spielzeugfabriken das Aus. Vor allem die kleineren und mittelständischen Unternehmen sind stark von einem Bankrott bedroht, denn diese hielten sich aus Sorge um die Qualität ihrer Produkte an die größeren Unternehmen. Diese müssen nun komplett Eigenständig neue Qualitätskontrollcenter einrichten und sich um ihre Produkte besser kümmern. Aufgrund der hohen Kostenbelastung sehen manche keine Chance mehr darin, auf dem Markt bestehen zu bleiben.

Auf der Spielzeugmesse in Hongkong wurde versucht, dass chinesische Image wieder gerade zu rücken. Mit vielen Neuerungen und Innovationen im Bereich der Spielzeugsicherheit ist dies wohl auch vorerst gelungen. Doch nun müssen neben den Worten Taten folgen. Die Chefs der deutschen und der amerikanischen Spielzeugindustrien sind sich sicher, dass der Preis steigen wird. Im selben Zug jedoch steigen auch die Qualität und die Sicherheit der chinesischen Spielzeuge.

Schlagworte: , , ,


Kommentieren ist momentan nicht möglich.