China verschärft Auflagen für Spielzeugqualität

Nach vielen negativen Schlagzeilen, erreichen uns doch positive Nachrichten aus China. Aus Auflagen für die Qualität von Spielzeug, welches in China produziert wird, wurden drastisch verschärft. Auf der zweitgrößten Spielzeugmesse der Welt, welche in Hongkong statt fand, teilte Li Qingxiang, Vizechef der Exportkontrollbehörde der südchinesischen Provinz Kanton, am Mittwoch mit, dass zukünftig sieben Spielzeug-Arten Exportlizenzen benötigen. Ebenso wurde die Lizenzdauer von fünf Jahren auf drei Jahre verkürzt. So müssen diese Lizenzen bereits nach drei Jahren erneuert werden. In die Qualitätskontrollen kommen künftig unter anderem auch Videospiele. Diese Maßnahmen sind notwendig, damit China auch weiterhin weltgrößter Spielzeugexporteur bleiben kann.

Die chinesischen Spielzeughersteller hätten in die Qualität und die Sicherheit von Spielzeug nur vernachlässigt, da die Käufer immer günstigere Ware verlangten, betonte Li bei der Nachrichtenagentur AFP. Aufgrund der verschärften Qualitätskontrollen müssen sich Verbraucher nun auf steigende Spielzeugpreise gefasst machen. Jedoch begrüßen viele chinesische Großkunden diese Vorgehensweise. Carter Keithley, Chef des US-Spielzeugverbandes, betont:“ Über Sicherheit sei nicht zu verhandeln. Sollten die neuen Maßnahme die Preise steigen lassen, müssen die Verbraucher dies akzeptieren.“

Die komplette Debatte über Spielzeugsicherheit entstand in den vergangenen Monaten. In Deutschland, den USA und anderen Ländern riefen viele Hersteller ihr Spielzeug aufgrund giftiger Inhaltssubstanzen zurück. Der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie prognostiziert, dass aufgrund der steigenden Kosten für Löhne, Qualitätsprüfungen und Rohstoffe, alle chinesischen Spielwaren im Preis steigen werden.

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