Artikel-Schlagworte: „Spielzeugsicherheit“

Spielzeughersteller und –händler müssen sich anpassen

Samstag, 24. April 2010

Die Spielzeugindustrie unterliegt ständigen Änderungen bezüglich der Interessen der Kinder für Spielzeug. Dieser Umstand ist auf die sich ständig ändernden Spielzeugtrends zurückzuführen. (mehr …)

Spielzeug aus Holz

Sonntag, 18. April 2010

Holzspielzeug findet sich im Handel für nahezu jedes Alter des Kindes und wird generell als pädagogisch und ökologisch wertvoll bezeichnet. Jedoch sollte Holzspielzeug unter dem Kontext der einwandfreien Ökologie kritisch betrachtet werden, denn nicht immer ist Holzspielzeug frei von Schadstoffen. (mehr …)

Die Spielzeugtrends ändern sich ständig

Mittwoch, 14. April 2010

Der Handel von Spielzeug unterliegt aufgrund der immer neuen Spielzeugtrends regelmäßigen Änderungen. Diese Änderungen der Spielzeugtrends werden mitunter sehr häufig von der Filmindustrie beeinflusst, da für die meisten Kinderfilme bei deren Erscheinen in den Kinos zeitgleich zahlreiche Artikel im Spielzeugfachhandel angeboten werden, welche einen direkten Bezug zu den entsprechenden Filmen herstellen. (mehr …)

Gartenspielzeug findet sich in großer Auswahl

Montag, 12. April 2010

Bei schönem Wetter möchten Kinder selbstverständlich im eigenen Garten spielen. Um den Kindern hierbei eine ausreichende Abwechslung zu bieten, finden sich zahlreiche Gartenspielzeuge im Fachhandel. (mehr …)

In der EU existieren strenge Testverfahren für Spielzeug

Donnerstag, 8. April 2010

Die Spielzeugsicherheit stellt heutzutage ein sehr wichtiges Thema dar. Vor allem in Bezug auf eventuell versteckte Giftstoffe erfüllen immer noch sehr viele Spielzeuge nicht den geforderten Standard. (mehr …)

Beim Kauf von Spielzeug muss auf Altersangaben geachtet werden!

Dienstag, 6. April 2010

Bei dem Kauf von Spielzeug sollte unbedingt auf die Altersangaben bezüglich der Spielzeugsicherheit auf der Verpackung der entsprechenden Artikel geachtet werden. (mehr …)

Machen Computerspiele süchtig?

Mittwoch, 14. Mai 2008

Im Bundestag fand am Mittwoch den 09.04.2008 ein Kultur- und Medienausschuss statt, welcher das Thema „Onlinesucht“ behandelte. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls darüber debatiert welche Risiken aus der permanenten Nutzung von Online-Spielen entstehen können. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. hat zu diesem Thema die Stellung bezogen.

Die Experten waren der Meinung, dass bisher zu wenige Erkenntnisse gewonnen werden konnten um eine wissenschaftliche Beurteilung zum Thema Online-Sucht abliefern zu können. Es wurde davon abgeraten mit voreiligen Maßnahmen an die Öffentlichkeit zu treten. Der BIU hat dieser Sichtweise zugestimmt und stand voll und ganz hinter den Experten. Vor allem durch die begrenzte Spieldauer der mehrheitlichen Computerspiele hielt sich das Suchtpotential in Grenzen. Nur in wenigen Ausnahmefällen kann man von exzessivem Spielverhalten reden, doch diese Einzelfälle lassen sich nicht pauschalisieren.

Die Industrie hat bereits weiter gedacht. Es gibt bei Betriebssystemen, Spielkonsolen und sogar bei Online-Rollenspielen verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, welche ein exzessives Ausnutzen der Computerspiele verhindern soll. Diese technischen Mittel helfen dabei die Spieldauer zu begrenzen und in ein geregeltes Maß zu bringen. Eltern können ihren Kindern festgelegte Tageszeiten anbieten, zu welchen die Kinder dann sich den Spielen hingeben können. Eltern und Politiker müssen dabei an einem Strang ziehen, denn die Kinder werden immer mehr einem starken Medienkonsum ausgesetzt. Bei vielen Spielen mit unbegrenzter Spieldauer werden bereits Warnhinweise eingeblendet, welche den Spielern eine Spielpause empfehlen.

Während der Anhörung wurde ebenfalls vorgeschlagen Sucht- und Warnhinweise auf den Spielverpackungen anzubringen. Doch der BIU ist der Meinung, dass es kaum im Vorfeld möglich ist, süchtig machende Spiele von den anderen zu unterscheiden.

Rückblende: Immer mehr gefährliches Spielzeug

Freitag, 9. Mai 2008

Laut einem Zeitungsbericht wurden von den EU-Aufsichtsbehörden im Jahr 2007 weitaus mehr Spielzeuge als gesundheitlich Schädlich deklariert als noch 2006. Insgesamt wurden im Verlauf von 2007 bis Dezember rund 409 Spielzeuge als gefährlich oder besonders gefährlich eingestuft. Das sind 85% mehr Spielzeuge als noch im Jahr 2006.

Die Erhöhung der bemängelten Ware liegt nicht an der verschärften Kontrolle von Spielzeug. Man ist nach denselben Verfahren vorgegangen wie in den Jahren zuvor. Insgesamt musste die europäische Aufsichtsbehörde keine Produkte derart oft bemängeln wie Spielzeuge. Insgesamt machte die Spielwarenindustrie mit ihren Produkten ein Drittel der als unsicher gemeldeten Produkte auf dem europäischen Markt aus. Das Ursprungsland der bemängelten Ware war in den meisten Fällen China oder ein anderes asiatisches Land.

Es gab vor allem zwei Beanstandungsgründe, welche sich im Jahr 2007 rapide verschlechterten. Zum einen wurde ein Großteil der Spielzeuge vom Markt genommen, da eine zu große Gefahr bestand, dass die Kinder Kleinteile einatmen oder verschlucken könnten. Die Teile waren meist unsachgerecht an den Spielzeugen angebracht und konnten leicht von diesen abgelöst werden. Der zweite große Kritikpunkt der Behörden war die extreme chemische Belastung, welche bei den Produkten verwendet wurde. In vielen Fällen wurden die zulässigen Maximalwerte, welche in Europa festgelegt sind, bei weitem überschritten und das Spielen mit diesen Waren wurde zu einem Hochseilakt.

Das EU-Schnellwarnsystem Rapex informiert die EU-Staaten mit seinen Gefahrenmeldungen. Die Jahresbilanz dieses Schnellwarnsystems soll laut Angaben in der kommenden Zeit vorgelegt werden. Somit wird in Zukunft das Erkennen von gefährlichem Spielzeug transparenter gemacht und durch schärfere Kontrollen das Spielen wieder sicher gemacht.

War Mattel selbst verantwortlich für die Rückrufaktionen?

Sonntag, 4. Mai 2008

Es begann alles im letzten Jahr im August, als Mattel mit verschiedenen Rückrufaktionen begann Spielzeug wieder vom Markt zu nehmen. Damals schob man die gesamte Schuld der chinesischen Spielzeugindustrie und den chinesischen Herstellern in die Schuhe. Doch nun gab Mattel eine öffentliche Entschuldigung gegenüber China ab. Darin wird bestätigt, dass der Spielzeuggigant selbst für die Fehlproduktionen verantwortlich war und die chinesischen Hersteller damit nicht belastet werden können.
Die Entschuldigung wurde auf einem Meeting in Beijing von Thomas Debrowski, welcher Executiv-Vizepräsident bei Mattel ist, vorgelesen in der Anwesenheit eines älteren chinesischen Beamten. In dem Brief wird die Schuld der chinesischen Hersteller minimiert und Mattel nimmt die meiste Verantwortung auf die eigene Kappe.

Herr Debrowski sagt: „Mattel übernimmt die volle Verantwortlichkeit für diese Rückrufe und entschuldigt sich persönlich bei dir, bei den chinesischen Leuten und bei allen unsere Kunden, die die Spielwaren erhielten.“ Diese Entschuldigung kommt eher überraschend, denn noch vor kurzem ließ der Hauptgeschäftsführer von Mattel verlauten, dass Mattel von den asiatischen Vertragspartnern im Stich gelassen wurde.

Mattel hatte innerhalb von wenigen Monaten 21 Millionen Spielwaren zurück gerufen, welche in China hergestellt wurden. Nur einige dieser Spielwaren wurden zurück gerufen, weil sie übermäßig mit chemischen Stoffen belastet waren. Rund 18 Millionen Spielwaren musste Mattel zurückrufen, da sie Konstruktionsfehler enthielten. Die Puppen, Stofftiere und weitere Spielwaren enthielten kleine Magnete, welche hätten verschluckt werden können.

Mattel muss seine Geschäftskontakte wieder etwas aufpolieren, denn immerhin werden rund zwei Drittel der gesamten Spielwaren im fernen Osten produziert. „Sie müssen etwas von ihrem Geschäftsverhältnis zu China retten. Sie benötigen das Wohlwollen der Regierung, “ meint Professor Joe Lampel. Mattel musste die Entschuldigung einreichen, da die chinesische Regierung immer heftiger gegen das Vorhaben des Großkonzerns argumentiert hatte. Mattel beschädigte den Ruf der chinesischen Industrie und stellte die Qualität der chinesischen Produkte in Frage.

Der Jahresbericht von Rapex liegt vor

Samstag, 3. Mai 2008

Rapex ist ein System, welches von Verbrauchen gefordert wurde, um eine bessere Marktaufsicht zu schaffen. „Effektiver kontrollieren, besser koordinieren, schärfer sanktionieren“ ist das Motto der Verbraucherzentrale und daran hält man sich. Am 17.04.2008 wurden die Rapex-Zahlen für 2007 von der europäischen Kommission vorgestellt. Insgesamt listet das EU-Schnellwarnsystem rund 1350 Produkte auf. Das ist ein Anstieg von knapp 50 Prozent im Gegensatz zum Jahr 2006. Die häufigste gelistete Produktgruppe waren mit 30 Prozent die Spielzeuge.

Das Vorstandsmitglied Gerd Billen meint: „Der Jahresbericht zeigt: Auch die großen Rückrufaktionen im letzten Jahr bieten keinen Anlass zur Entwarnung.“ Man müsse noch mehr Kapazitäten in Personal und Ausstattung zur Verfügung stellen und insgesamt muss sich Deutschland mehr um den Kampf gegen gesundheitsgefährdende Konsumgüter bemühen. Billen weiter: „Wir brauchen eine zentrale Melde- und Informationsstelle, die zugleich die Arbeit der Marktüberwachung der Länder koordiniert.“ Darüber hinaus muss eine zentrale Informationsstelle eingerichtet werden, auf die Konsumenten zurück greifen können, wenn sie Fragen zu Risikoprodukten haben.

Die Verbraucherzentrale setzt sich ebenfalls dafür ein, die CE-Kennzeichnung komplett abzuschaffen. „Die derzeitige Etikettierung führt Verbraucher in die Irre und wiegt sie in einer Scheinsicherheit“, sagt Billen. Die CE-Kennzeichnung ist nämlich nur eine Selbstauskunft der Hersteller und hat wenig mit den Sicherheitsrichtlinien der EU zu tun. Man sollte beim Einkauf eher auf das GS-Zeichen achten, denn dieses Kennzeichen erhalten nur Produkte, welche von unabhängigen Prüfstellen untersucht wurden. Ebenfalls müssen Verbote für krebserregende Stoffe ausgestellt werden. Zurzeit sieht der Gesetzesentwurf nur Grenzwerte für gefährliche Chemikalien vor. „Die geplanten Grenzwerte für KMR-Stoffe reichen aber nicht. Sie liegen sogar über den Grenzwerten für Kosmetikprodukte“, sagt Billen.

RAPEX wird auch weiterhin als Schnellwarnsystem zum Einsatz kommen. Bereits von 2005 auf 2006 gab es einen Anstieg um 32 Prozent. Da der Anstieg von 2006 auf 2007 noch einmal um 50 Prozent war, muss schleunigst etwas getan werden.