Artikel-Schlagworte: „Spielzeugqualität“

Spielzeug aus Holz

Sonntag, 18. April 2010

Holzspielzeug findet sich im Handel für nahezu jedes Alter des Kindes und wird generell als pädagogisch und ökologisch wertvoll bezeichnet. Jedoch sollte Holzspielzeug unter dem Kontext der einwandfreien Ökologie kritisch betrachtet werden, denn nicht immer ist Holzspielzeug frei von Schadstoffen. (mehr …)

Die Spielzeugtrends ändern sich ständig

Mittwoch, 14. April 2010

Der Handel von Spielzeug unterliegt aufgrund der immer neuen Spielzeugtrends regelmäßigen Änderungen. Diese Änderungen der Spielzeugtrends werden mitunter sehr häufig von der Filmindustrie beeinflusst, da für die meisten Kinderfilme bei deren Erscheinen in den Kinos zeitgleich zahlreiche Artikel im Spielzeugfachhandel angeboten werden, welche einen direkten Bezug zu den entsprechenden Filmen herstellen. (mehr …)

In der EU existieren strenge Testverfahren für Spielzeug

Donnerstag, 8. April 2010

Die Spielzeugsicherheit stellt heutzutage ein sehr wichtiges Thema dar. Vor allem in Bezug auf eventuell versteckte Giftstoffe erfüllen immer noch sehr viele Spielzeuge nicht den geforderten Standard. (mehr …)

Ein Jahr der Skandale – der Rückblick

Sonntag, 17. Februar 2008

Strahlende Kinderaugen, kuschelige Teddys und aufregendes Technik Spielzeug, die Spielwarenbranche versucht immer eine heile Welt darzustellen. Doch der Ruf der Branche ist angekratzt. Das Image wurde vor allem durch Rückrufaktionen von gesundheitsgefährdendem Spielzeug aus China belastet und zudem verunsicherte es die Kunden immens. Das Problem ist, dass die Hersteller und Händler von der chinesischen Produktion abhängig sind, denn 60 Prozent des weltweit hergestellten Spielzeugs kommt aus China. „Das Jahr 2007 war für die Spielwarenindustrie sicherlich eines der schwierigsten in der jüngeren Zeit“, erklärt Werner Lenzner vom Marktforschungsinstitut Eurotoys.

Das ganze Debakel begann im August 2007 mit der Rückrufaktion von Mattel. Der größte Spielzeughersteller zog rund 20 Millionen in China hergestellte Spielzeuge aus dem Verkehr. Grund dafür waren die starken Sicherheitsgründen, welche von zu hohem Bleigehalt und gefährlicher Kleinmagnete ausgingen. Im Nachhinein versuchte Mattel die Lage zu entschärfen und bestätigte, dass der Großteil der zurück gerufenen Spielwaren lediglich Designfehler aufwiesen.

Aber ab dem Zeitpunkt fingen die Rückrufaktionen erst richtig an. Den Höhepunkt erreichte der Skandal als in den USA die komplette Serie der „Aqua-Dots“ zurück gerufen wurde. Die Serie wurde ebenfalls in China hergestellt. Einige Kinder verschluckten die kleinen Kunststoffkugeln und erkrankten an ihnen. Die Debatte über schärfere Sicherheitskontrollen ist losgetreten. Günter Verheugen, EU-Industriekommissar, präsentierte in jüngster Zeit einen Gesetzesvorschlag, welcher die Sicherheit beim Spielzeug weiter verschärfen sollte. Auf die Spielzeugindustrie kommt eine große finanzielle Belastung zu. „Das lässt nichts Gutes erwarten“, meint Michael Sieber, der Chef der Fürther Simba-Dickie-Gruppe.

Wer zurzeit nicht in China produziert, bleibt von der Debatte verschont. So gaben Branchengrößen LEGO und Playmobil bekannt, nur einen sehr geringen Teil ihrer Bausteine in Asien fertigen zu lassen. Durch die hitzigen Debatten wurde das ungefährliche Spielzeug von Playmobil und LEGO beliebter. Damit es auch den anderen Firmen so geht wie LEGO und Co. verschärfte nun die chinesische Regierung die Sicherheitskontrollen stark. Viele hunderte Spielzeugfabriken verloren ihre Exportlizenz, was in 2008 eventuell zu Lieferengpässen führen kann.

Die Skandale der vergangenen Monate geht auch nicht an der größten Spielwarenmesse der Welt – Der Nürnberger Spielwarenmesse – spurlos vorbei. Es wurde zum ersten Mal seit Jahren ein Rückgang bei den chinesischen Ausstellern verzeichnet. Trotz alle dem fangen sich 2676 Aussteller aus 61 Ländern in Nürnberg ein, um ihre Produkte dem Fachpublikum, welches aus 80.000 Besuchern bestand, zu präsentieren. Das Motto der diesjährigen Spielwarenmesse ist zwar „spielend lernen“, jedoch wurde auch Spielzeugsicherheit groß geschrieben. So kamen eine Menge Prüfinstitute zur Messe, um die neuesten Prüfverfahren vorzustellen.

Eines ist für das Jahr 2008 sicher. Die Preise für Spielzeuge werden deutlich angezogen. Die gestiegenen Löhne in China, die steigenden Energie- und Rohstoffkosten und die Kosten für aufwendigere Qualitätskontrollen werden die Preise voraussichtlich um 15 Prozent ansteigen lassen.

Mit sicherem Spielzeug wird gut gespielt

Freitag, 18. Januar 2008

Der Ulmer Verein „spiel gut“ stellt wiedermal eine neue CD vor, welche nur so vor Informationen überquillt. Von der Babyrassel bis hin zum Experimentierkasten werden auf der neuen CD von „spiel gut“ knapp 2500 geprüfte und ausgezeichnete Spielzeuge vorgestellt. Erstmals ist auch eine Suche nach dem Herstellungsland möglich.

Der Verein mit dem langen Namen „spiel gut Arbeitsausschuss Kinderspiel und Spielzeug e.V.“ ist in Ulm stationiert und wird bereits seit 50 Jahren betrieben. Es arbeiten viele Spezialisten aus den Bereichen der Pädagogik, der Psychologie, der Medizin, der Technik, der Chemie, der Kunst und Architektur arbeiten bei „spiel gut“. Sie arbeiten ehrenamtlich und unabhängig von der Spielzeugindustrie miteinander. Sie versuchen „gutes Spielzeug, das die körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen kann“ zu ermitteln und auf Herz und Nieren zu testen.

Die CD ist eine Art Dokumentation der Spielzeuggeschichte. Rund 2500 Spielsachen, welche seit 1955 ausgezeichnet wurden und welches es noch zu kaufen gibt, sind in der Datenbank der „spiel gut“-CD involviert. Ein ausgezeichnetes Spielzeug durchlief bei „spiel gut“ jede Menge Tests, welche auch mit Kindern durchgeführt wurden. Getestet wurde das Spielzeug nach Kriterien wie zum Beispiel Spielsachen für das erste Lebensjahr oder nach dem Geschicklichkeitsgrad.

Tipps zum Spielzeugkauf

Donnerstag, 17. Januar 2008

Es gab in der letzten Zeit kaum eine Woche ohne neue Schlagzeilen, um gefährliches Spielzeug aus China. Blei in Lokomotiven und Kinderlätzchen, Drogen in Bastelsets sind nur zwei Beispiele aus vielen Vorwürfen. In diesem Artikel können sich besorgte Eltern ein paar Tipps zum Spielzeugkauf holen.

Ein erstes Indiz für eine Qualitätskontrolle ist das Prüfzeichen. „Verbraucher sollten grundsätzlich auf Prüfzeichen achten, vor allem, wenn es um die Sicherheit von Babys und Kleinkindern geht“ betont Ralf Diekmann, Sprecher beim TÜV Rheinland in Köln. Der TÜV Rheinland macht jedes Jahr mehr als 100.000 Tests und ist damit führender Spielzeugprüfer weltweit. Wer sein Vertrauen nicht mehr in die Hersteller- und Importeurhände, sollte die Augen für drei Prüfzeichen offen halten. Die wichtigsten Prüfungszeichen sind das GS-Zeichen, das Proof-Zeichen und das LGA tested Quality Zertifikat.

Spielzeug ohne Prüfsiegel ist dennoch nicht automatisch schlecht. Lediglich die Qualität wird bei diesen Spielzeugen nicht überwacht. Wenn man sich Spielzeug ohne Prüfsiegel anschaffen möchte, so sollte man dies über große Verkaufshäuser oder über den Fachhandel tun. Diese haben meist eigene Qualitätssicherungen und können sich einen schlechten Ruf, welcher durch den Verkauf von gefährlichem Spielzeug schnell entsteht, nicht leisten. Man sollte bei solchen Spielzeugen die Finger vom Internethandel machen, denn so schnelllebig wie das Internet ist, so sind auch die Internethändler von einem auf den anderen Tag verschwunden.

Ein weiterer Tipp ist, dass man das Spielzeug in die Hand nehmen sollte. Halten Sie die Augen offen nach scharfen Ecken oder Kanten oder nach leicht ablösbaren Einzelteilen wie Augen oder Knöpfen. Auch den Farbtest sollt man vornehmen. Dafür rubbelt man mit dem Finger stark am Spielzeug. Bleiben Farbreste am Finger zurück, ist das Spielzeug nicht zu empfehlen. Produkte die stark und unangenehm riechen beinhalten in vielen Fällen Schadstoffe, welche ihrem Kind schaden können. Vor allem lackiertes Holzspielzeug und Weichgummispielzeug ist davon oftmals betroffen.

Neben dem CE-Kennzeichen sollten auch alle Bedienhinweise auf der Rückseite des Spielzeuges in deutscher Sprache vorhanden sein. Auch die Angaben zum Hersteller oder Importeur sollten in der Landessprache vorhanden sein. Mit ein paar kleinen Tipps wird auch Ihr Spielzeugeinkauf ein großer Erfolg.

China verschärft Auflagen für Spielzeugqualität

Mittwoch, 16. Januar 2008

Nach vielen negativen Schlagzeilen, erreichen uns doch positive Nachrichten aus China. Aus Auflagen für die Qualität von Spielzeug, welches in China produziert wird, wurden drastisch verschärft. Auf der zweitgrößten Spielzeugmesse der Welt, welche in Hongkong statt fand, teilte Li Qingxiang, Vizechef der Exportkontrollbehörde der südchinesischen Provinz Kanton, am Mittwoch mit, dass zukünftig sieben Spielzeug-Arten Exportlizenzen benötigen. Ebenso wurde die Lizenzdauer von fünf Jahren auf drei Jahre verkürzt. So müssen diese Lizenzen bereits nach drei Jahren erneuert werden. In die Qualitätskontrollen kommen künftig unter anderem auch Videospiele. Diese Maßnahmen sind notwendig, damit China auch weiterhin weltgrößter Spielzeugexporteur bleiben kann.

Die chinesischen Spielzeughersteller hätten in die Qualität und die Sicherheit von Spielzeug nur vernachlässigt, da die Käufer immer günstigere Ware verlangten, betonte Li bei der Nachrichtenagentur AFP. Aufgrund der verschärften Qualitätskontrollen müssen sich Verbraucher nun auf steigende Spielzeugpreise gefasst machen. Jedoch begrüßen viele chinesische Großkunden diese Vorgehensweise. Carter Keithley, Chef des US-Spielzeugverbandes, betont:“ Über Sicherheit sei nicht zu verhandeln. Sollten die neuen Maßnahme die Preise steigen lassen, müssen die Verbraucher dies akzeptieren.“

Die komplette Debatte über Spielzeugsicherheit entstand in den vergangenen Monaten. In Deutschland, den USA und anderen Ländern riefen viele Hersteller ihr Spielzeug aufgrund giftiger Inhaltssubstanzen zurück. Der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie prognostiziert, dass aufgrund der steigenden Kosten für Löhne, Qualitätsprüfungen und Rohstoffe, alle chinesischen Spielwaren im Preis steigen werden.