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Hasbro Inc. möchte Cranium übernehmen

Sonntag, 20. Januar 2008

HasbroEine neue Übernahme steht bevor. Hasbro Inc. plant den amerikanischen Spielzeughersteller Cranium Inc. aufzukaufen. Hasbro ist einer der größten Spielwarenhersteller der Welt. Hasbro möchte mit diesem Kauf seine Marktmacht weiter ausbauen und hofft auf weitere Umsatzzuwächse. Wir nun bekannt wurde, zahlt Hasbro rund 77,5 Millionen US Dollar für Cranium. In Kaufpreis sind neben dem Privatunternehmen auch alle Firmenmarken und die damit verbundenen Spielwaren enthalten. Jedoch sind die 77,5 Millionen Dollar nicht den endgültige Kaufpreis. Der tatsächliche Wert von Cranium wird am Tag der Übernahme ermittelt.

„Diese Fusion ist Teil unserer zukunftsweisenden Firmenstrategie. Ziel ist es, Hasbro zum Inbegriff innovativer Spiele und Spielwaren auf allen globalen Märkten zu machen“, berichtet Brian Goldner, Führungsperson von Hasbro. „Wir sind weltweit Marktführer für Spiele. Dadurch haben wir die einzigartige Chance, dass Langzeitpotential von Cranium voll auszuschöpfen und auf den internationalen Märkten echtes Wachstum zu erreichen.”

Cranium ist ein stabiles und besonders innovatives Unternehmen. Mit diversen Regeländerungen und vielen Innovationen wurde Cranium bereits in den Medien gefeiert. Insgesamt fünf Mal wurde der Spielwarenhersteller für den „Toy Industry Association’s Game of the Year Award“ ausgezeichnet. Cranium hat sich viele beliebte Markennamen aufgebaut. Dazu gehören zum Beispiel Cranium Hullabaloo, Cranium Cadoo oder Cranium Cariboo. Insgesamt verkaufte die Firma mehr als 22 Millionen Spielzeuge und Bücher.

Viele chinesische Spielzeugfabriken müssen Schließen

Mittwoch, 16. Januar 2008

Nach langer Zeit machen sich nun die Rückrufaktionen des gefährlichen chinesischen Spielzeuges bemerkbar. Die ganze Branche hat einen herben Rückschlag einstecken müssen, welchen nicht jeder Spielzeughersteller verkraftet. Nach den millionenfachen Rückrufen droht hunderten chinesischen Spielzeugherstellern der Bankrott. Dies gab nun ein Branchensprecher bekannt.

Da nun die Qualitätskontrollen verschärft wurden haben sich die Kosten für die interne Qualitätsprüfung zum Teil versechsfacht. Kombiniert man die höheren Qualitätskosten mit den steigenden Löhnen und den steigenden Rohstoffkosten, so dürften die Herstellungskosten im Jahr 2008 rund 15 Prozent höhen liegen als noch im Jahr 2007. Durch diese steigenden Kosten droht nun hunderten Spielzeugfabriken das Aus. Vor allem die kleineren und mittelständischen Unternehmen sind stark von einem Bankrott bedroht, denn diese hielten sich aus Sorge um die Qualität ihrer Produkte an die größeren Unternehmen. Diese müssen nun komplett Eigenständig neue Qualitätskontrollcenter einrichten und sich um ihre Produkte besser kümmern. Aufgrund der hohen Kostenbelastung sehen manche keine Chance mehr darin, auf dem Markt bestehen zu bleiben.

Auf der Spielzeugmesse in Hongkong wurde versucht, dass chinesische Image wieder gerade zu rücken. Mit vielen Neuerungen und Innovationen im Bereich der Spielzeugsicherheit ist dies wohl auch vorerst gelungen. Doch nun müssen neben den Worten Taten folgen. Die Chefs der deutschen und der amerikanischen Spielzeugindustrien sind sich sicher, dass der Preis steigen wird. Im selben Zug jedoch steigen auch die Qualität und die Sicherheit der chinesischen Spielzeuge.