Artikel-Schlagworte: „Spielwaren“

Eltern werden mehr in das Thema Spielzeug involviert.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Das Thema Spielzeug und Spielen wird immer wichtiger für die Erziehung von Kindern. Aus dem Grund sind auch die Möglichkeiten des Spielens stetig steigend. Um überhaupt noch einen Überblick zu behalten wurde von Sibylle Engstrom und Gabriela Jehn das Online Magazin „Spiel und Zukunft“ gegründet. Jeden Monat füllt sich die Datenbank des Online-Magazins mit neuen Informationen für Eltern rund um die Themen Spielen und Spielzeug.

Bereits jetzt schon werden viele wichtige Fragen geklärt und angegangen. Themen wie

• Kinder lernen mit allen Sinnen
• Kinder brauchen Bewegung
• Spielen – immer und überall
• Spielend die Sinne entdecken

werden ausgiebig erörtert und vorgestellt.

Sollte man mal auf der Suche nach dem richtigen Spielzeug sein oder benötigt man die Antwort auf eine themengerichtete Frage, so wird einem im Online Magazin „Spiel und Zukunft“ ebenfalls geholfen. Einige bereits veröffentlichte Themen sind zum Beispiel:

• Spielzeug- Kennzeichen
• Holzspielzeug – moderner geht’s nicht
• Wie wird man eigentlich Spielzeugmacher?
• Geschenkideen zur Einschulung
• Die Qual der Wahl – Was ist gutes Kinderspielzeug?

Neben diesen Fragen werden natürlich auch alle anderen Fragen rund um die Spielzeugwelt beantwortet. Zudem finden interessierte Eltern viele Artikel zu Sicherheitsfragen und Sicherheitsbestimmungen vor. Das Portal wird bereits von vielen Partnerfirmen unterstützt, welche die Arbeit der Gründerinnen hervorheben möchten.

Zum Online Magazin „Spiel und Zukunft“ gelangen sie mit Klick auf folgenden Link: Bitte hier Klicken.

Der Toy Award 2008

Mittwoch, 20. Februar 2008

Dieses Jahr ging der Toy Award in die vierte Runde. Bereits seit dem Jahr 2004 ist die Nürnberger Spielwarenmesse der Veranstaltungsort für den Toy Award. Die verschiedenen Aussteller können auf der International Toy Fair in Nürnberg ihre neuen Spielwaren und Spielzeuge für den Toy Award anmelden. Nachdem die Anmeldungen eingegangen sind beginnt das zweistufige Auswahlverfahren. Im ersten Schritt berät eine Experten-Runde über die Aufnahme der angemeldeten Spielzeuge in eine Kategorie. Dabei richten sich die Experten an einen Bewertungskatalog, welcher die Vorauswahl erleichtern soll. In jeder Kategorie werden 3 Produkte nominiert, welche daraufhin der Jury vorgestellt werden. Die ausschlaggebenden Entscheidungskriterien sind die Innovation eines Produktes, das Produktkonzept und die eingeflossene Kreativität. Im nächsten Step werden die Spielzeuge auf ihre Qualität, die Materialien, die Bedienbarkeit und die Verständlichkeit hin bewertet.

Nachdem das alles abgeschlossen ist, trifft die Jury, in der zweiten Auswahlrunde, die definitive Entscheidung, welches Spielzeug einen Preis gewinnt. Die Jury setzt sich immer aus wichtigen Personen der Spielwarenindustrie zusammen. Im Jahr 2008 waren dies:

• Axel Dammler, iconkids & youth
• Margit Hoffmann, Hoffmann Spielwaren GmbH & Co. KG
• Otto E. Umbach, idee + spiel
• Martin Böckling, Spiel & Spaß GmbH
• Dr. Thomas Märtz, VEDES AG
• Andrew Dobbie, Gameplan Europe Ltd.
• Hans Jörg Iden, duo schreib & spiel
• Vincent Stozicky, JouéClub, Frankreich

Aus folgenden Kategorien musste die Jury das Spielzeug bewerten:

Elektronik + Technik
hierzu gehören zum Beispiel der Modellbau, Rennbahnen und anderes Spielzeug mit elektronischen Einheiten
Emotion + Erlebnis
dazu gehören zum Beispiel Puppen, Teddybären und andere Plüschtiere
Fun + Sport
in dieser Kategorie sind zum Beispiel Sportartikel, Kinderfahrzeuge und Outdoorprodukte vorhanden.
Klein + Fein
hier sind zum Beispiel Aufstellfiguren, Miniaturen und Themenwelten vorhanden
Kreativität + Design
in dieser Kategorie findet man Geschicklichkeitsspielzeug, Holzbauten, Modellbau und Bastelspielzeug
Spiel + Action
hier gibt es Gesellschaftsspiele und Spielfiguren
Trend + Lifestyle
in dieser Kategorie sind Spielzeuge und Produkte, welche sich an aktuellen Trends orientieren oder neue Trends schaffen.
Wissen + Lernen
in dieser Kategorie findet man Spielzeug zum Experimentieren, Musikspielzeug, Multimedia und optisches Spielzeug

Insgesamt wurden 269 Spielwaren eingereicht. Aus dem gesamten Sortiment hat die Jury folgende Gewinner ermittelt:

Kategorie: Fun + Sport
Produkt: Cosmic Catch / HASBRO GmbH
Kategorie: Emotion + Erlebnis
Produkt: UB Funkeys / Mattel GmbH
Kategorie: Kreativität + Design
Produkt: Winnie the Pooh´s Home / PLAYGO Europe BVBA
Kategorie: Spiel + Action
Produkt: Spielwelt Ägypter / PLAYMOBIL / Geobra Brandstätter GmbH & Co. KG
Kategorie: Trend + Lifestyle
Produkt: Welt der guten Küche / Huch & friends / Hutter Trade GmbH & Co. KG
Kategorie: Elektronik + Technik
Produkt: H2Go / Corgi International Ltd.
Kategorie: Klein+ Fein
Produkt: Löschfahrzeug & Flugfeldlöschfahrzeug / WIKING CONTROLL 87 / WIKING Modellbau
Kategorie: Wissen + Lernen
Produkt: Eye Clops – Das TV Mikroskop / Stadlbauer Marketing und Vetrieb GmbH

EU-Kommission spielt mit neuen Regelungen und der Sicherheit

Dienstag, 5. Februar 2008

Die Verbraucherzentrale der Bundesverband und der Verband der TÜV e.V. warnen bereits jetzt schon vor der Zunahme von gefährlichem Spielzeug. Der Grund für diese Sorgen sind die neuen Regeln der EU-Kommission. Die EU-Kommission plant die komplette Abschaffung des GS-Prüfzeichens und damit verbunden den völligen Verzicht auf obligatorische Prüfungen neutraler Dritter. Verheugen betonte selbst “Wenn es um die Gesundheit der Kinder geht, darf es keine Kompromisse geben. Punkt.” Doch an dieser Stelle entsteht eine Ironie, denn durch die Abschaffung der Prüfzeichen sind nicht weniger sondern mehr Skandale die Folge.

Gerd Brillen, der Vorstand der Verbraucherzentrale des Bundesverband, kritisiert “Grenzwerte und Verbote würden ins Leere laufen, wenn gleichzeitig die Kontrolle durch Dritte beerdigt würde.“ Die geplante Abschaffung des GS-Prüfzeichens ist insofern skandalös, da bereits die Vergangenheit bewiesen hat, dass es keinen Mangel an Vorschriften, sondern einen Mangel an Kontrollen gibt. Die Beibehaltung der CE-Kennzeichnung ist darüber hinaus sinnlos, da das CE-Zeichen eine Selbstauskunft der Hersteller darstellt. Die CE-Kennzeichnung führt die Verbraucher nur in die Irre.

Dr. Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VdTÜV, sagt “Wir begrüßen ausdrücklich die Überarbeitung der 20 Jahre alten Spielzeugrichtlinie. Die nun vorgeschlagenen Änderungen hätten aber keinen der Skandale um giftiges Spielzeug im vergangenen Jahr verhindert.” Um das Ansinnen der Kommission zu kippen, setzt der VdTÜV auf weitere Vorgehensweisen der Bundesregierung und des Europaparlaments. Das bewährte GS-Zeichen darf nicht gekippt werden.

Dr. Brüggemann erklärt weiterhin “Mit dem Verbot des GS-Zeichens neben der CE-Kennzeichnung auf Kinderspielzeug setzt sich die EU-Kommission über das Votum der EU-Abgeordneten, Verbraucherschützer und Experten für Produktsicherheit hinweg.“ An den Vorschlägen der EU-Kommission ist besonders überraschend, dass die Kommission weder die Empfehlungen des EU-Parlaments in betracht gezogen hat noch die der Ergebnisse der öffentlichen Diskussion rund um die Sicherheit von Kinderspielzeugen. Der deutsche Bundeswirtschaftsminister Glos habe sich oftmals für eine verpflichtende neutrale Prüfung von Spielzeug ausgesprochen. Darüber hinaus haben sich auch Unternehmen dazu geäußert, dass es wichtig ist eine Prüfung durch neutrale Dritte vorzunehmen und die staatlichen Prüfsiegel beizubehalten. “Die Mitgliedstaaten sehen davon ab, die Kennzeichnung der Übereinstimmung mit den Bestimmungen dieser Richtlinie durch eigene Vorschriften zu regeln, die eine Bezugnahme auf eine andere Konformitätskennzeichnung als die CE-Kennzeichnung vorsehen, oder heben solche Vorschriften auf.”

Tipps zum Spielzeugkauf

Donnerstag, 17. Januar 2008

Es gab in der letzten Zeit kaum eine Woche ohne neue Schlagzeilen, um gefährliches Spielzeug aus China. Blei in Lokomotiven und Kinderlätzchen, Drogen in Bastelsets sind nur zwei Beispiele aus vielen Vorwürfen. In diesem Artikel können sich besorgte Eltern ein paar Tipps zum Spielzeugkauf holen.

Ein erstes Indiz für eine Qualitätskontrolle ist das Prüfzeichen. “Verbraucher sollten grundsätzlich auf Prüfzeichen achten, vor allem, wenn es um die Sicherheit von Babys und Kleinkindern geht” betont Ralf Diekmann, Sprecher beim TÜV Rheinland in Köln. Der TÜV Rheinland macht jedes Jahr mehr als 100.000 Tests und ist damit führender Spielzeugprüfer weltweit. Wer sein Vertrauen nicht mehr in die Hersteller- und Importeurhände, sollte die Augen für drei Prüfzeichen offen halten. Die wichtigsten Prüfungszeichen sind das GS-Zeichen, das Proof-Zeichen und das LGA tested Quality Zertifikat.

Spielzeug ohne Prüfsiegel ist dennoch nicht automatisch schlecht. Lediglich die Qualität wird bei diesen Spielzeugen nicht überwacht. Wenn man sich Spielzeug ohne Prüfsiegel anschaffen möchte, so sollte man dies über große Verkaufshäuser oder über den Fachhandel tun. Diese haben meist eigene Qualitätssicherungen und können sich einen schlechten Ruf, welcher durch den Verkauf von gefährlichem Spielzeug schnell entsteht, nicht leisten. Man sollte bei solchen Spielzeugen die Finger vom Internethandel machen, denn so schnelllebig wie das Internet ist, so sind auch die Internethändler von einem auf den anderen Tag verschwunden.

Ein weiterer Tipp ist, dass man das Spielzeug in die Hand nehmen sollte. Halten Sie die Augen offen nach scharfen Ecken oder Kanten oder nach leicht ablösbaren Einzelteilen wie Augen oder Knöpfen. Auch den Farbtest sollt man vornehmen. Dafür rubbelt man mit dem Finger stark am Spielzeug. Bleiben Farbreste am Finger zurück, ist das Spielzeug nicht zu empfehlen. Produkte die stark und unangenehm riechen beinhalten in vielen Fällen Schadstoffe, welche ihrem Kind schaden können. Vor allem lackiertes Holzspielzeug und Weichgummispielzeug ist davon oftmals betroffen.

Neben dem CE-Kennzeichen sollten auch alle Bedienhinweise auf der Rückseite des Spielzeuges in deutscher Sprache vorhanden sein. Auch die Angaben zum Hersteller oder Importeur sollten in der Landessprache vorhanden sein. Mit ein paar kleinen Tipps wird auch Ihr Spielzeugeinkauf ein großer Erfolg.