Artikel-Schlagworte: „Spiel des Jahres“

Für das Spiel des Jahres 2007 nominiert: „Die Baumeister von Arkadia“ von „Ravensburger Spieleverlag“ Artikel Nummer „EAN 4005556264209“

Samstag, 24. April 2010

Bei dem Brettspiel „Die Baumeister von Arkadia“ ist der Spieler aufgefordert, durch die Errichtung des Kastells und dem Bau verschiedener Gebäude so viel Geld wie möglich zu erwirtschaften. Die Spieler agieren diesbezüglich als die Baumeister reicher Familien, die in der fiktiven Stadt Arkadia leben. In dem Auftrag des Tuchhändlers, des Zimmermanns, des Silberschmieds und des Gewürzhändlers bauen die Baumeister Mühlen, Schmieden, Wirtshäuser, Bauernhöfe, Wohnhäuser, Klöster und Handelskontore. Darüber hinaus soll unter der finanziellen Mitwirkung sämtlicher begüteter Familien nicht zuletzt aus Prestigegründen gemeinsam ein Kastell errichtet werden.

Bei dem Spiel „Die Baumeister von Arkadia“ können zwei bis vier Personen mitwirken. Auf Grund seines hohen Anspruchs ist das Spiel erst für Kinder ab zehn Jahren geeignet. Das Spiel dauert in etwa eine Stunde.

Jede Runde ermöglicht dem Spieler, Arbeiter einzusetzen und neue Bauaufträge entgegenzunehmen. Hierbei wird ein neuer Bauplatz beispielsweise durch das Ablegen eines Gebäudeplättchens gekennzeichnet und mit dem Siegel des Auftraggebers markiert. Will ein Spieler den Bau eines bestimmten Gebäudes forcieren und setzt diesbezüglich Arbeiter ein, so werden außenherum entsprechende Spielfiguren errichtet, die die Arbeiter symbolisieren.

Ein Gebäude gilt dann als fertig, wenn es von Bauarbeitern oder weiteren Gebäuden komplett umschlossen ist. In diesem Fall werden die Arbeiter mit den Siegeln der Auftragsgeber belohnt. Die Möglichkeit zur Erweiterung des Kastells, sowie ein zusätzliches Markierungssiegel erhält derjenige, der den letzten Schritt zur Fertigstellung eines Gebäudes vollzieht. Dadurch wird zudem eine Steigerung des Wertes der erworbenen Siegel erreicht. Bei Bedarf können diese Siegel teuer verkauft werden.

Sobald vom Kastell das zweite Stockwerk fertiggestellt ist, endet das Spiel. Für die Baumeister besteht nun noch ein letztes Mal die Gelegenheit, die im Besitz befindlichen Siegel zu verkaufen. Das Spiel wird letztendlich von demjenigen Baumeister gewonnen, der das meiste Geld in Form von Goldplättchen verdient hat.

Das Spiel „Die Baumeister von Arkadia“ ist eine äußerst erfolgreiche Erfindung von dem Autor Rüdiger Dorn. „Die Baumeister von Arkadia“ wurde für das „Spiel des Jahres 2007“, den „International Gamers Award 2007“, sowie für den „Niederländischen Spielepreis 2007“ nominiert. Darüber hinaus erreichte „Die Baumeister von Arkadia“ beim „Deutschen Spiele Preis 2007“ den 6. Platz und erhielt den Titel „Spiele Hit für Familien“ im Rahmen der Prämierung zum „Spiel der Spiele 2007“,

Spiel des Jahres 2007: „Zooloretto“ von „Abacusspiele“ Artikel Nummer „EAN 4011898030716“

Samstag, 24. April 2010

Als Brettspiel für zwei bis fünf Spieler eignet sich „Zooloretto“ auf Grund seines allgemeinverständlichen Aufbaus bereits für Kinder ab dem Grundschulalter. Ein Spiel dauert in etwa eine Dreiviertelstunde und besitzt daher eine für die Spieler angenehme Länge.
Der Spieleerfinder Michael Schacht hat sich dabei eines Themas angenommen, für das sich insbesondere sehr viele tierliebende Kinder mit Sicherheit begeistern können.

Bei „Zooloretto“ agiert der Spieler in der Rolle eines Zoodirektors, dem es gelingen muss, seinen Zoo möglichst erfolgreich aufzubauen und den Besuchern somit einen Anreiz zu schaffen, den Zoo zu besuchen. Ziel des Spieles ist, so viele Besucher wie nur irgendwie möglich in den Zoo zu locken. Hierfür stehen den Zoodirektoren unterschiedliche Gehege zur Verfügung, die sich für jeweils verschiedene Tierarten eignen. Ist ein Spieler am Zug, so stehen ihm drei Alternativen offen. Er kann beispielsweise eine bislang verdeckt gehaltene Tierkarte aufdecken, in diesem Fall muss er sie auf einen beliebig wählbaren Transportwagen ablegen. Da jeder Transportwagen jedoch nur drei Karten Platz bietet, muss der Spieler einen Wagen finden, der noch nicht voll belegt ist. Dem Spieler steht diesbezüglich unter anderem die Möglichkeit offen, einen Wagen zu wählen, auf dem schon eine Karte platziert ist. Er muss dann aber die auf dem Wagen befindlichen Tiere in ein Gehege oder in den Stall stellen, wofür der Spieler wiederum mit Minuspunkten bestraft wird. Wenn ein Spieler ein Männchen und ein Weibchen derselben Art sein Eigen nennen kann, so ist mit Nachwuchs zu rechnen. Ist das Gehege jedoch zu eng, kommt das Tierbaby in den Stall. Hat man einen Transportwagen in Anspruch genommen, dann ist so lange auszusetzen, bis alle Mitspieler ebenfalls über einen Transportwagen verfügen. Darüber hinaus bietet das Spiel die Möglichkeit, Sonderkarten anzuwenden, sowie Geld und Verkaufsstände zu verwalten. Tiere können ferner gekauft, verkauft, getauscht oder innerhalb des Zoos versetzt werden.

Das Spiel ist beendet, wenn alle Tierkarten aufgebraucht sind. Die Spieler erhalten der Tierzahl und den Gebäuden entsprechend Punkte, die zusammengezählt und ausgewertet werden. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gesiegt.
„Zooloretto“ gewann im Jahre 2007 den Titel „Spiel des Jahres“, erreichte im Rahmen des „Deutschen Spiele Preises 2007“ den 5. Platz und war anlässlich des „Schweizer Spielepreises 2007“ in der Kategorie der Familienspiele zweitplatziert.

Für das Spiel des Jahres 2006 nominiert: „Seeräuber“ von „Queen Games“ Artikel Nummer „EAN 4010350070079“

Samstag, 24. April 2010

Das Gesellschaftsspiel „Seeräuber“ gleicht in mancher Hinsicht einem Kartenspiel. Entwickelt wurde das im Queen Games Verlag erschienene und zum „Spiel des Jahres 2006“ vorgeschlagene Spiel von dem Spieleerfinder Stefan Dorra.
Gespielt werden kann „Seeräuber“ von drei bis maximal fünf Personen. Wegen seiner leicht nachvollziehbaren Regeln, der speziellen Thematik, sowie der relativ kurzen Spieldauer von nur etwa einer halben Stunde bringt „Seeräuber“ bereits Kindern ab dem Grundschulalter jede Menge Spaß.

Bei dem Spiel „Seeräuber“ muss der Spieler eine eigene Mannschaft zusammenstellen, die aus Piraten besteht. Mit deren Hilfe werden im Spielverlauf Segelschiffe geentert. Als Kapitän hat der Spieler darauf zu achten, dass die Löhne der Mannschaft den Wert der Beute nicht übersteigen. Farbige, mit bunten Aufklebern versehene Holzscheiben symbolisieren die Piraten. Die Segelschiffe werden durch dementsprechend bedruckte Karten dargestellt, die sämtliche Informationen über den Wert der Beute, die Stärke, sowie andere wichtige Angaben enthalten und darüber hinaus mit dem Abbild des jeweiligen Schiffes illustriert sind. Pappplättchen symbolisieren die Wertgegenstände.

Es handelt sich im Großen und Ganzen um ein vergnüglich stimmendes Spiel, das an den Spieler keine außerordentlich hohen Anforderungen stellt und sehr leicht zu verstehen ist. Auf Grund dieser Tatsachen und seiner allgemeinen Gestaltung ist das Spiel bei jungen Piraten-Fans sehr beliebt.

http://www.linofant.de/spielturm_kletterturm_44.htm

Für das Spiel des Jahres 2006 nominiert: „Just 4 Fun“ von „Kosmos Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4002051691028“

Samstag, 24. April 2010

„Just 4 Fun“ ist ein Brettspiel, das von bis zu vier Personen ab dem Grundschulalter bespielt werden kann. Hinter dem Spiel steckt eine abstrakte Idee, denn wie sein Vorgängermodell „Einfach Genial“ verfügt „Just 4 Fun“ über kein eigentliches Thema, sondern gefällt sich in der Rolle, ausschließlich den ungebremsten Spieltrieb unterhaltungssüchtiger Menschen zu befriedigen. Gemäß dem Motto „Kurze Rede, langer Sinn“ gestalten sich auch die Spielregeln sehr einfach, bescheren dem Mitspieler jedoch jede Menge schwungvolle, in Kurzweil verbrachte Minuten, wobei hinterher die Frage im Raum steht, wo denn nur die Zeit geblieben ist.

Bei „Just 4 Fun“ ist das Spielbrett sechs mal sechs Felder groß. Die einzelnen Felder sind nach dem Zufallsprinzip mit den Nummern 1 – 36 versehen. Es liegt nun am Spieler, von den Spielsteinen seiner Farbe vier Exemplare in einer Reihe zu platzieren. Ist das geschafft, so hat der betreffende Spieler gewonnen. Um jedoch einen Stein auf das Feld setzen zu können, muss eine Handkarte ausgespielt werden. Die Handkarten sind mit den Zahlen 1 bis 19 beschriftet. Die Karten müssen zusammengezählt mit jener Zahl übereinstimmen, die auf das gewählte Feld aufgedruckt ist.

Es dürfen auf einem Feld auch mehrere Figuren unterschiedlicher Spieler stehen. Da jedoch die Anzahl entscheidend ist, die ein bestimmter Spieler auf dem Feld platziert hat, kann somit das Vorhaben der anderen vereitelt werden, eine Reihe zu bilden.
Neben einem unterhaltsamen Wert verfügt „Just 4 Fun“ darüber hinaus über die Fähigkeit, den Spieler auf eine vollkommen ungezwungene und spaßbringende Weise im Kopfrechnen zu schulen.

Daher eignet sich das Knobelspiel hervorragend zur anspruchsvollen Unterhaltung der ganzen Familie. Nicht umsonst wurde das Spiel im Jahr 2006 in die Auswahlliste zum „Spiel des Jahres“ aufgenommen.

Für das Spiel des Jahres 2006 nominiert: „Blue Moon City“ von „Kosmos Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4002051690984“

Samstag, 24. April 2010

Das Brett- und Kartenspiel „Blue Moon City“ bezieht sich inhaltlich auf das im Jahr 2004 herausgegebene Kartenspiel „Blue Moon“. Beide Spiele stammen aus der Feder von Reiner Knizia. „Blue Moon City“ stand auf der Auswahlliste für den Titel zum „Spiel des Jahres 2006“. Beim Deutschen Spiele Preis 2006“ erreichte es einen 4. Platz. Anlässlich des „International Gamers Award 2006“ wurde „Blue Moon City“ als Multiplayer Finalist geführt.

„Blue Moon City“ spielt in einer fiktiven Welt, wo die Stadt Blue Moon City in einem Krieg gänzlich zerstört wurde. Um Blue Moon City wieder aufzubauen, ist das Zusammenwirken sämtlicher in dieser Welt lebenden Rassen erforderlich. Dabei muss jedes Gebäude unterschiedlich bearbeitet werden. Die Art und Weise, wie dies geschieht, ist aus den Farbmarkierungen spezieller Karten ersichtlich. Dargestellt werden die Gebäude durch 21 quadratische Karten, die auf der Vorderseite den jeweiligen Bauplan, sowie auf der Rückseite die Ansicht des vollendeten Bauwerks zeigen. Die Gebäude werden um einen mittig angeordneten Obelisken verteilt.

Der am Zug befindliche Spieler kann seinen Spielstein höchstens zwei Gebäude weit bewegen. Seine Karten unterstützen ihn dabei, den Aufbau des Gebäudes, auf dem er angekommen ist, zu beschleunigen. Jedes Gebäude weist eine Markierung auf, die besagt, zu welchen Preis, mit welcher Farbe und wie viele einzelne Bauabschnitte zur Fertigstellung benötigt werden. Erst wenn das Bauwerk komplett errichtet ist, wird die betreffende Karte umgedreht, so dass die Zeichnung des vollendeten Gebäudes sichtbar wird. Als Lohn für ihre Mühe erhalten die am Bau beteiligten Spieler eine entsprechende Menge Drachenschuppen, Kristallsplitter oder aber auch zusätzliche Karten zugeteilt. Es besteht die Möglichkeit, die Drachenschuppen gegen Kristallsplitter einzutauschen. Diese können wiederum als Opfer dargebracht werden, aus denen letztendlich der zu dem zentralen Obelisken gehörige Kristall zusammengesetzt wird. Gewonnen hat derjenige, der hierfür die meisten Opfer gebracht hat.

Es handelt sich um ein Spiel, das zur Interaktion anregt und das Gemeinschaftsgefühl stärkt. So kann die Stadt Blue Moon City beispielsweise nur durch das effektive Zusammenwirken aller Beteiligten wieder aufgebaut werden. Die auf den Karten angegebenen Sonderfunktionen ermöglichen sehr vielfältige Spielzüge, wodurch sich die Beschäftigung mit „Blue Moon City“ bei einer durchschnittlichen Spieldauer von etwa einer Stunde kurzweilig und sehr spannend gestaltet.

„Blue Moon City“ eignet sich für zwei bis vier Personen im Alter von 10 bis 99 Jahren.

Für das Spiel des Jahres 2006 nominiert: „Aqua Romana“ von „Queen Games“ Artikel Nummer „EAN 4010350060421“

Samstag, 24. April 2010

Das aus der Feder Martin Schlegels stammende Brettspiel „Aqua Romana“ richtet sich an zwei bis vier Spieler in der Altersgruppe von 8 bis 100 Jahre. Die Spieldauer pendelt zwischen 45 und 60 Minuten. Die allgemeinverständlich gehaltenen Regeln, sowie der in erster Linie von Zufällen bestimmte Spielverlauf machen „Aqua Romana“ zu einem ausgezeichneten Familienspiel, bei dem auch die Jüngsten durch gute Leistungen trumpfen können.

Bei „Aqua Romana“ geht es darum, durch das Legen von Plättchen Wasserleitungen zu bauen. Diesbezüglich ist es die Aufgabe eines jeden Spielers, drei oder auch vier Aquädukte zu errichten, die an einem bestimmten Reservoir beginnen. Die Baumeister geben ihren Arbeitern die einzelnen Arbeitsschritte vor. Dies geschieht mittels Blickkontakt. Die Baumeister, sowie die Arbeiter werden durch kleine hölzerne Spielfiguren dargestellt.

Auf einem rechteckigen Feld, das aus kleinen quadratischen Platten zusammengesetzt ist, werden die Wasserleitungen gebaut. Diese Platten sind mit den vier verschiedenen Typen Kreuzung, Kurve, Gerade, sowie Verbindung über das Eck bedruckt.
Zu Beginn des Spieles stehen die Arbeiter auf den farblich gekennzeichneten Wasserauslässen der Reservoirs. Sie werden während der Errichtung der Leitungen mitgezogen. Sie signalisieren somit das Leitungsende und geben Auskunft über deren Besitzer. Ist ein Spieler am Zug, so darf er selbst bestimmen, an welchen Wasserleitungen er weiterbauen will. Um dies tun zu können, benötigt er Sichtkontakt zu den Arbeitern, die er beauftragen will.

Eine Wasserleitung wird dann gewertet, wenn diese nicht mehr weiterverlegt werden kann, da sie durch Plättchen blockiert ist. Der entsprechende Arbeiter verlässt das Spiel und wird auf einer Wertungstreppe positioniert, die der Länge seines Aquädukts entspricht. Da die Treppe nur stets von einem Arbeiter gleichzeitig besetzt gehalten werden kann, rutscht der später eintreffende Arbeiter selbst bei an und für sich gleicher Wertung nach unten. Im Rahmen der Abschlusswertung werden letztendlich sämtliche Treppenstufen einer jeweiligen Farbe zusammengezählt und gegebenenfalls mit den Zusatzpunkten für die längsten Wasserleitungen kombiniert. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten.

Spiel des Jahres 2006: „Thurn und Taxis“ von „Hans im Glück Verlag / Schmidt Spiele“ Artikel Nummer „EAN 4001504481643“

Samstag, 24. April 2010

„Thurn und Taxis“ ist ein historisches Postspiel, das sich für zwei bis vier Personen ab 10 Jahren eignet. Mit einer Spieldauer von knapp einer Stunde sorgt das schwungvolle Postkutschenabenteuer für eine kurzweilige und spannende Unterhaltung.
Das Brettspiel thematisiert das Postsystem während der Zeit des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation im 17. Jahrhundert. Der Spieler ist aufgefordert, einen Postkutschenbetrieb aufzubauen und dabei möglichst lange Strecken anzulegen, da diese die höchsten Gewinne versprechen.

Der Erfolg des Spielers ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So gehört neben dem strategischen Geschick des Spielers auch ein Quentchen Glück dazu, um das Spiel letztendlich als Sieger abzuschließen.

In dem Spiel werden an die erfolgreichen Spieler Siegpunkte verteilt, die durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden können. So gibt es für den Spieler diverse Vergünstigungen. Beispielsweise können zusätzliche Postkutschen mit der Länge der Strecken hinzuverdient werden. Bonuspunkte winken demjenigen, der alle Städte in einem Land besetzt oder aber eine bestimmte Routenlänge erreicht hat. Wenn man jedoch nicht alle Poststationen besetzen konnte, so droht Punktabzug.

Die Spieler müssen in jeder Runde aus sechs ausliegenden Stadtkarten eine wählen und eine Strecke entweder auf- oder ausbauen. Durch die Inanspruchnahme von einer Amtsperson kann der Zug den individuellen Vorstellungen entsprechend verändert werden. Der Spieler kann somit mit Hilfe des Postmeisters statt einer Stadtkarte zwei nehmen, mittels des Postillions zwei statt einer Stadtkarte zu einer vorhandenen Strecke hinzufügen, oder mit der Unterstützung des Amtmanns sämtliche sechs Stadtkarten mit den Karten aus dem verbliebenen Stapel auswechseln. Die Endwertung erfolgt, nachdem ein Spieler seine Poststationen allesamt gesetzt hat oder die Postkutsche der siebten Stufe in seinen Besitz gebracht hat.

„Thurn und Taxis“ stammt aus der Feder von Andreas und Karen Seyfarth und wurde 2006 zum „Spiel des Jahres“ gewählt. Im selben Jahr wurde es zudem im Rahmen des „Deutschen Spiele Preises“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung „Spiel der Spiele 2006“ ernannte die Jury „Thurn und Taxis“ zum Spiele Hit in der Kategorie „Spiele mit Freunden“. Des Weiteren erfüllte das muntere Gesellschaftsspiel die Funktion des Multiplayer Finalist anlässlich des „International Gamers Award 2006“ und wurde darüber hinaus für den „Niederländischen Spielepreis 2007“ nominiert.

Für das Spiel des Jahres 2005 nominiert: „Verflixxt“ von „Ravensburger Spieleverlag“ Artikel Nummer „EAN 9783473674374“

Samstag, 24. April 2010

Bei dem Würfelspiel „Verflixxt!“ treten zwei bis sechs Spieler gegeneinander an. Auf Grund seines leicht verständlichen Aufbaus eignet sich das von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling entworfene Spiel bereits für Kinder ab einem Alter von etwa acht Jahren. Neben dem Glücksfaktor spielt die strategische Komponente eine entscheidende Rolle, ob das Spiel gewonnen wird, oder nicht. Eine Spielrunde dauert in der Regel eine halbe Stunde.

Das Spielbrett von „Verflixxt!“ besteht aus 32 einzelnen Karten. Die Karten besitzen eine achteckige Form und sind mit verschiedenen Farben bedruckt. Es gibt unterschiedliche Arten von Karten. So hat eine Karte entweder einen positiven oder einen negativen Wert. Zudem gibt es so genannte Glückskarten, die in der Lage sind, negative in positive Karten umzuwandeln. Eine Karte muss dann aus dem Spiel genommen werden, wenn der letzte Spieler eine Karte verlässt. Die Art und Weise, wie und wie weit sich die aus Holz gefertigten Spielsteine auf dem Spielbrett fortbewegen, ist von der gewürfelten Zahl abhängig. Jedem Spieler stehen drei Steine zur Verfügung, darüber hinaus existieren acht Wächter-Steine.

Die 32 Wegekarten werden derart positioniert, dass am Beginn des Pfades acht negative Karten liegen, worauf die sechs Glückskarten folgen, sowie die acht positiven Karten. Der Schluss wird von zehn negativen Karten gebildet. Dann werden die Wächter auf die Glückskarten verteilt. Die Vielfalt der Auslegevariationen kennt diesbezüglich keine Grenzen.

Ein Spieler muss jede Karte, die bei seinem Verlassen leer ist, aus dem Spiel nehmen, wodurch sich der Weg um diesen Schritt verkürzt. Diese Regelung gilt hingegen nicht, wenn ein Wächter oder ein anderer Spieler auf der Karte steht. Als eines von insgesamt fünf Spielen war „Verflixxt!“ für den Kritikerpreis „Spiel des Jahres 2005“ nominiert. Des Weiteren wurde das Spiel zu dem Spiele Hit im Rahmen der österreichischen Preisverleihung „Spiel der Spiele“ in der Kategorie „Spiele für Familien“ gewählt. Darüber hinaus gewann „Verflixxt!“ den ersten Preis beim „Schweizer Spielepreis“ in der Sparte Familienspiele. Beim „Deutschen Spiele Preis“ errang das Spiel den zehnten Platz.

Für das Spiel des Jahres 2005 nominiert: „Jambo“ von „Kosmos Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4002051690038“

Samstag, 24. April 2010

In dem Kartenspiel „Jambo“ agieren die Spieler in den Rollen afrikanischer Händler. „Jambo“ heißt in der afrikanischen Sprache Swahili so viel wie „Hallo“. Auf diese Weise begrüßten sich ursprünglich die Händler in Afrika. Das Ziel des Spiels liegt darin, durch kaufmännisches Geschick und mit der Unterstützung von Sonderkarten eine möglichst große Menge an Gold anzuhäufen.

„Jambo“ ist eine phantasievolle Kreation des Spieleautoren Rüdiger Dorn und des Grafikers Michael Menzel. Das originelle Kartenspiel lässt sich von zwei Personen ab einem Alter von zwölf Jahren bespielen. Die Dauer einer Partie beträgt etwa eine knappe Dreiviertelstunde.
Den Mittelpunkt des Spieles bilden die Marktstände, die sich im Besitz der Händler befinden. Um diese mit Verkaufsgütern zu füllen, müssen die Händler die entsprechenden Waren in einem so genannten Pool erwerben und anschließend möglichst gewinnbringend wieder verkaufen.

Das Prinzip von „Jambo“ basiert auf dem Spielen von Runden. Pro Runde stehen den Spielern jeweils fünf Aktionspunkte zur Verfügung. So kostet beispielsweise das Ausspielen einer Warenkarte einen Aktionspunkt. In dem Kartenstapel befinden sich jedoch zahlenmäßig mehr Sonder- als Warenkarten. Das Spiel lebt letztendlich davon, sich mittels der Sonderkarten Vorteile zu verschaffen und dem Gegner somit zu schaden. Die Faktoren Taktik und Glück halten sich in dem Spiel die Waage. Prinzipiell hat der Spieler letztendlich keinen Einfluss auf die Wahl der Karten. Dennoch ist es möglich, sich durch das geschickte Ausspiel der Sonderkarten einen Vorteil zu erspielen. Wurden von einem Spieler letztendlich 60 Goldstücke erwirtschaftet, dann hat dieser das Spiel gewonnen.

Von dem insbesondere in Deutschland sehr erfolgreichen Kartenspiel wurden mittlerweile über 40 000 Exemplare verkauft. „Jambo“ wurde im Jahr 2005 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Beim „International Gamers Award 2005“ wurde „Jambo“ 2-Spieler-Finalist, beim „Schweizer Spielepreis“ erreichte das Kartenspiel in der Kategorie der Strategiespiele den 3. Platz, anlässlich des „Deutschen Spiele Preises“ den 8. Platz. „Jambo“ wurde im Rahmen des „à la carte Kartenspielpreis“ mit dem 1. Platz prämiert. Darüber hinaus war das Spiel für den Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ gelistet.

Für das Spiel des Jahres 2005 nominiert: „In 80 Tagen um die Welt“ von „Kosmos Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4002051696153“

Samstag, 24. April 2010

Bei dem Brettspiel „In 80 Tagen um die Welt“ treten die Spieler als Weltreisende in einen abenteuerlichen Wettstreit. Dabei orientiert sich der Aufbau der Handlung an den fantastischen Vorlagen des im Jahr 1872 veröffentlichten gleichnamigen Roman-Klassikers des Erfolgsautoren Jules Verne.

„In 80 Tagen um die Welt“ richtet sich an zwei bis sechs Spieler in einem Alter ab zwölf Jahren. Die Dauer einer Spielrunde beträgt zwischen 50 und 70 Minuten. Das von Michael Rieneck entwickelte und von Bernd Wagenfeld illustrierte Spiel wurde beim „International Gamers Award 2005“ als Multiplayer Finalist ausgezeichnet und erreichte im Rahmen des „Deutschen Spiele Preises 2005“ den 6. Platz. Darüber hinaus wurde „In 80 Tagen um die Welt“ für den Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ in die Auswahlliste aufgenommen.

Das Spiel ist durch seine Vielzahl von Materialien sehr üppig ausgestattet. So sind im Lieferumfang ein Spielbrett, 60 Reisekarten, 15 Ereigniskarten, 6 Spielfiguren in verschiedenen Farben, 6 verschiedenfarbige Zeitsteine, 6 ebenfalls farbige Wettscheine, 24 Goldmünzen, 18 Bonus-Chips, 1 Detektivfigur, 1 Würfel, 1 Startspielerzeichen, sowie die obligatorische Spielanleitung enthalten.

Von London aus startend begeben sich die Spieler in der Identität von Reisenden auf den Weg, die Erde zu umrunden. Diesbezüglich kann entweder per Schiff oder aber mit der Eisenbahn gereist werden. Gegebenenfalls kann man diese beiden Möglichkeiten kombinieren. Der Verbrauch der Reisekarten richtet sich nach der Anzahl der benutzten Fortbewegungsmittel. Entweder müssen hierfür ein, zwei oder auch drei Reisekarten gelohnt werden. Die Reise kann man jedoch auch mit Hilfe eines Ballons fortsetzen.

Auf der Strecke zwischen Kalkutta und Bombay besteht gar die Möglichkeit, auf einem Elefant zu reiten. Der Spieler braucht für einen bestimmten Streckenabschnitt in dem Fall weniger Zeit, wenn der Wert der hierfür eingesetzten Reisekarte möglichst niedrig ist. Ein Detektiv, der unter Umständen am Ende des eigenen Zuges und dazu noch auf dem selben Feld wie der Spieler positioniert sein kann, führt zu einer Wegverzögerung. Dann wird ein Vorrücken des Zeitsteins um zwei Felder erforderlich. In dem Fall, dass ein Spieler bereits London erreicht hat, geraten die restlichen Spieler unter Zeitdruck, da sie bei jeder Runde einen Tag Zeit verlieren und darüber hinaus die Zugmöglichkeiten beschränkt werden.

Derjenige, der beim Eintreffen in London den geringsten Verbrauch an Tagen vorweisen kann, hat gewonnen. Das Interessante dabei ist, dass dies nicht zwangsläufig der Spieler sein muss, der als Erster die Ziellinie durchbricht.