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Spiel vorgestellt: Piranha Attacke von Noris Spiele

Donnerstag, 26. August 2010

Spiel vorgestellt: Piranha Attacke von Noris Spiele

Jetzt wird es gefährlich, denn bei „Piranha Attacke“ hat jeder der Mitspieler ab 4 Jahren einen Plastik-Piranha mit weit geöffnetem Maul in der Hand. Die bissigen kleinen Fische haben einigen Hunger mitgebracht, den einer der Mitspieler mit Hilfe eines beiliegenden Farbwürfels stillen kann. Die gewürfelte Farbe, z.B. Gelb, wird zuerst von dem, der den Würfel geworden hat, laut verkündet – und dann beißen die Piranhas mit Hilfe ihrer kleinen und großen Besitzer zu und schnappen sich die gelben Fische, die auf dem Tisch herumliegen. Schwierig ist nur, alle Fische auch da zu lassen, wo sie hin sollen, im Maul des Piranhas nämlich, da sie beim Weiterfressen mitunter raus fallen wollen.

Sind nach einigen Runden alle 33 Fische verspeist, wird gezählt, wer wie viele Fische mit seinem Piranha hatte fangen und verspeisen können. Der Piranha-Besitzer mit den meisten Fischen ist der Sieger des Spiels. Bei „Piranha Attacke“ ist Action drin und jede Menge Lacheffekt, wenn alle gleichzeitig die Fische abstauben wollen und sich dabei immer wieder in die Quere kommen. Das Spiel ist nicht nur für Kindergartenkinder ein großer Spaß, auch die Eltern und Geschwister dürfen hier mal auf Fischfang gehen.

Spielzeug vorgestellt: Simon

Mittwoch, 11. August 2010

Simon

Dieses Spiel dürfte der Generation, die heute selbst Kinder hat, noch unter anderem Namen bekannt sein, denn früher hieß es „Senso“. Um 1980 herum war das von MB im Jahr 1978 auf den Markt gebrachte Spiel ein richtiger Renner. Verwirklicht wurde es unter Anderem vom Entwickler der ersten TV-Spielekonsole Magnavox Odyssey.

Simon ist ein Elektronikspiel, dass man entweder alleine oder mit bis 4 Spielern ab 7 Jahren spielen kann. Hier sind Konzentrationsvermögen und Schnelligkeit gefordert – ein hervorragendes Spiel, um die grauen Zellen mal wieder so richtig auf Trab zu bringen! 4 farbige Tasten in grün, gelb, rot und blau sind es, die es auf dem kreisrunden Gerät in der richtigen Reihenfolge zu drücken gilt.

Anfangs leuchtet zuerst nur ein Farbfeld auf und gibt dabei einen Summton von sich. Jede Farbe hat einen anderen Summton, so dass mit der Zeit eine Art Melodie entsteht. Doch bevor es dazu kommt, muss man erst mal die erste Vorgabe nachahmen und die selbe Taste noch einmal drücken. Danach kommt die erste Farbe noch mal plus einer weiteren Farbe samt Ton. Auch dies gilt es nachzuahmen. So kommt bei Erfüllung der Vorgabe wieder eine weitere Farbe hinzu – und man sollte sich gut einprägen, in welcher Reihenfolge das vor sich geht, denn drückt man falsch, hat man leider verloren. Mittlerweile bietet das Spiel in der neuen Fassung statt der früher bei Senso üblichen 3 Varianten 4 Spielmöglichkeiten an.

Neben der klassischen Möglichkeit, eine möglichst lange Signalfolge zu wiederholen, gibt es bei „Zickzack Simon“ springende Farben, die die Taste wechseln! Die dritte Variante heißt „Simon Clever“ und zeigt Tasten in der gleichen Farbkombination. Die verrückteste Variante ist zweifellos die, in der man die Farbfolge rückwärts wiederholen muss. Sie heißt passenderweise auch „Simon rückwärts“.
Simon regt das Denkvermögen an, trainiert die Reaktionsfähigkeit und ist für Alt und Jung ein echter Spaß. Es ist hervorragend für zwischendurch geeignet, weil eine Spielrunde in maximal 10 Minuten beendet ist. Außerdem kann man es aufgrund der Größe auch gut mitnehmen, z.B. auch auf Reisen zum Zeitvertreib im Auto.

Spielzeug vorgestellt: Looping Louie

Mittwoch, 11. August 2010

Looping Louie

Da gackern ja die Hühner? Aber sicher! Bei Looping Louie in jedem Fall, denn hier gilt es, die eigenen Hühner vor dem kühnen Flieger Looping Louie zu beschützen. Denn nur, wer zum Schluss der Letzte ist, der noch eines seiner drei Hühner hat, ist der Sieger des Spiels.

Das Spiel braucht ein bisschen Platz und nach Möglichkeit eine Fläche, der gelegentliche Kratzer durch Verrutschen des Spielgestänges nichts ausmachen. Denn in der Hauptsache besteht Looping Louie aus einem Gestänge mit vier sogenannten Basisarmen, die in der Mitte am eigentlichen Motor, der mit Batterie betrieben wird, festgemacht werden. Looping Louie sitzt in seinem roten Motorflugzeug, das stark an den Flieger des bekannten „Roten Barons“ erinnert, das an einem kippbaren Kranarm steckt, dessen Kranarmsockel auf dem Motorgehäuse mit den beiden benötigten Batterien sitzt.

Am Ende jeden Basisarms, der seitlich am Motorgehäuse sitzt, befinden sich ein Schlitz und eine Wippe. Die Wippen haben vier verschiedenen Farben, zur Unterscheidung der Spieler. Da die Hühner in diesem Spiel durch Chips symbolisiert werden, kommen diese nun zu dritt in einer schmalen Reihe hintereinander in den schmalen Schlitz seitlich neben der Wippe jedes Spielers. Dort sind sie nun schutzlos dem sich drehenden Flieger ausgeliefert. Denn Looping Louie fliegt munter im Kreis rundherum, und die Hühner müssen sich schützen, indem der Spieler rechtzeitig auf die Wippe tippt und so das surrende rote Flugzeug in die Höhe schießen lässt. Dabei schlägt es mitunter Loopings – der Name des Spiels ist also Programm. Da alle Mitspieler rund um den Spielbereich verteilt sind, kann das Hochfliegen von Looping Louie durch Drücken der Wippe sowohl dem Nachbarn als auch dem Gegenüber ganz schön große Probleme machen, denn er kommt oftmals etwas unkontrolliert wieder in den direkten Flug – und manchmal bleibt er auch eine Weile kerzengerade am Kranarm in der Mitte stehen!

Mitunter muss man nur aufpassen, dass man nicht zu fest und mit zu viel Kraft auf die Wippe haut, denn dann neigen die Hühner zu unkontrollierten Flucht – sie fallen schlichtweg aus dem Schlitz.
Das Spiel von MB ist für 2 bis 4 Spieler ausgelegt und kann auch schon von kleinen Spielern ab 4 Jahren mühelos mitgespielt werden.

Spielzeug vorgestellt:Bop it

Dienstag, 10. August 2010

Bop it

Herausfordernung gefällig? Dann ist man beim diesem Spiel richtig! Bop it! von Hasbro testet nämlich, wie schnell die eigene Reaktionszeit ist. Mit einem sehr futuristisch aussehenden „Gebilde“, an dessen Enden verschieden aussehende Knöpfe angebracht sind, muss man Befehle befolgen. Jeder Knopf ist hierbei für etwas Anderes verantwortlich. An dem Einen muss man ziehen, am Anderen drehen, es wird gedrückt und sogar gerufen. Dabei sollte man natürlich nichts verwechseln – denn bei Bop it! geht es um Geschwindigkeit! Innerhalb weniger Sekunden gilt es zu reagieren, sonst ist man schneller aus dem Spiel, als man gucken kann.

Bis zu 6 Mitspieler ab 8 Jahren können bei diesem Spiel ihren Spaß haben. Es bringt aber auch als Duell gegen einen Freund oder sogar gegen sich selbst jede Menge Spaß mit sich. Und damit es auch wirklich niemandem nach kurzer Zeit schon langweilig wird, gibt es neben diversen Spielmodi gleich 3 verschiedene Schwierigkeitsstufen für dieses rasante Spielzeug. Angefangen wird grundsätzlich im Anfängermodus, doch sobald man 100 Punkte erreicht, geht es in den Expertenlevel – und da muss man nicht mehr nur auf die Stimme achten, die Kommandos ansagt, sondern auch auf Sound Effekte. Das Trommelgeräusch verlangt schnelles Drücken, die Töne der quietschenden Schallplatte erfordern lautes Rufen, wenn es pfeift, muss gezogen werden und wenn die Tür knarrt, muss man sofort drehen. Hat man auch in diesem Level die 100 Punkte erreicht, muss im Master Level zusätzlich noch auf Farbeffekte geachtet werden, die dann ebenfalls zu einer bestimmten Reaktion veranlassen.

Spielt ein Spieler für sich gilt es, den Rekord zu knacken, der vorher vom Gerät bekannt gegeben wird. Zu Zweit heißt es, das Bop it! möglichst schnell an seinen Mitspieler zu übergeben, denn wer zuletzt die Aufforderungen des Geräts erfüllt, ist der lachende Sieger. Zusätzlichen Spaß bietet der Party-Modus für mehrere Spieler. Hier kommt zu den Anweisungen erschwerend hinzu, dass man sie nun mit einem bestimmten Teil seines Körpers ausführen muss, zum Beispiel mit Fuß oder Schulter. So ist Bop it! nicht nur gut, um Kindern Ausdauer zu vermitteln, sondern auch ein großer Spaß für Klein und Groß, denn man muss, wie der Untertitel des Spiels es sagt, zeigen, was man drauf hat!

Affenstarker Spielspaß mit King Kokos

Samstag, 22. Dezember 2007

King KokosJeden Monat präsentiert der Spielzeughersteller MB ein Spiel, welches den Titel „Spiel des Monats“ verliehen bekommt. Im Monat Oktober 2007 war dieses Spiel König Kokos. König Kokos ist ein kniffliges Reaktionsspiel, welches neben reinem Nervenkitzel auch eine gehörige Portion Spielspaß mit sich bringt. Zudem ist es für alle Kinder ab dem Alter von drei Jahren geeignet.

Die Palme schüttelt sich hin und her und der Affenkönig Kokos sitzt oben drauf und wirft seine Nüsse herunter. Die kleinen Kugeln schlängeln sich in verschiedenen Geschwindigkeiten durch die Palme hindurch und kommen am unteren Ende des Stammes zum Vorschein. In diesem Moment muss man mit seinem kleinen Hammer die Nuss erwischen, denn nur das gibt einen Punkt. Je mehr Nüsse man selber erwischt, desto näher rückt der Sieg.
Der knifflige Affenspaß zerrt ziemlich an den Nerven und am Geduldsfaden, denn die Nüsse rollen in keinen bestimmten Zeitabständen durch die Palme. So muss man immer auf der Hut und immer Reaktionsbereit sein, denn die nächste Nuss kann schneller kommen als man sie erwartet.

Das Spielzeug King Kokos ist für jede Altersklasse ab drei Jahren geeignet und für zwei Spieler konzipiert. Man muss sich selbst Zeitvorgaben setzen, denn es kann beliebig lange gespielt werden. Aus dem Grund sollte man immer eine Stoppuhr mitlaufen lassen, um niemandem eine Handicap zu geben.

Ein kleines Video von King Kokos kann unter dem folgenden Link angeschaut werden: Bitte hier Klicken.