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Spiel des Jahres 1986: „Heimlich & Co.“ von „Ravensburger / Amigo“ Artikel Nummer „EAN 4007396013603“

Donnerstag, 22. April 2010

„Heimlich & Co.“ ist ein aktionsreiches Bluffspiel, das von zwei bis sechs Personen bespielt werden kann. Das vom Erfolgsautoren Wolfgang Kramer entwickelte Brettspiel wurde im Jahre 1985 und 1986 mit dem „Goldenen Pöppel“ ausgezeichnet und im gleichen Jahr zum „Spiel des Jahres“ gekürt. In der Kategorie der Familienspiele erhielt „Heimlich & Co.“ den „Schweizer Spielepreis 2002“.
Da die Regeln von „Heimlich & Co.“ sehr einfach zu begreifen sind, eignet sich das Spiel schon für Kinder ab einem Alter von ungefähr acht Jahren.

„Heimlich & Co.“ spielt im Agenten-Milieu. Sieben Geheimagenten treiben in einem Dorf ihr heimliches Unwesen. Diese Geheimagenten können von allen Spielern mittels der gewürfelten Ziffern auf dem Spielfeld bewegt werden. Zu Beginn des Spieles wurde jedem Mitspieler heimlich ein bestimmter Agent zugelost, dessen Identität den anderen Spielern unbekannt ist. Die Spieler versuchen während des Spiels, ihrem persönlichen Agenten so viel Punkte wie möglich sammeln zu lassen. Diese Punkte gibt es gesetzt dem Fall, dass einer der Agenten auf einen Tresor stößt, der daraufhin an eine andere Stelle versetzt wird. Jeder bekommt den Wert des Hauses zugesprochen, in dem sich der Tresor gerade befindet. Wenn sich der Agent jedoch gerade in der Ruine befindet, so gibt es hierfür drei Minuspunkte. Am Ende hat derjenige gewonnen, dessen Wertungsstein das Ziel als Erster überschreitet.

Das Spannende an „Heimlich & Co.“ ist, dass die den Agenten zugeteilten Identitäten lange Zeit rätselhaft bleiben. Darüber hinaus ist nicht bekannt, wie viele der Agenten letztendlich frei und nicht durch einen Spieler belegt sind. Daher liegt der Sinn des Spieles nicht allein darin, möglichst viele Punkte zu erreichen, sondern seine Identität im Idealfall bis zum Ende des Spieles geheim zu halten, um nicht von den Mitspielern in eine Ruine verbannt oder boykottiert zu werden.

Das Spiel ist in seiner ursprünglichen Fassung mit sieben Agentenkarten, sieben Agentenfiguren, sieben Wertungssteinen, einem Tresorstein, sowie einem Würfel ausgestattet. Die im Amigo-Verlag erschienene Neuauflage verfügt über 26 zusätzliche Top-Secret-Karten.

Spiel des Jahres 1983: „Scotland Yard“ von „Ravensburger“ Artikel Nummer „EAN 4005556261178“

Donnerstag, 22. April 2010

Als Brettspiel mit kooperativen und strategischen Elementen ist „Scotland Yard“ für drei bis sechs Personen ab einem Mindestalter von zehn Jahren konzipiert. „Scotland Yard“ ist die Kreation einer sechsköpfigen Autorengruppe.

Nachdem „Scotland Yard“ im Jahre 1983 zum „Spiel des Jahres“ ernannt wurde, wurden innerhalb der folgenden zwei Jahre rund eine Million Exemplare des sehr erfolgreichen Detektivspiels verkauft. In den Jahren 1996 und 2003 brachte der Ravensburger Spieleverlag jeweils eine Neuauflage mit einer überarbeiteten Grafik auf den Markt, wobei bis 2003 wiederum vier Millionen „Scotland Yards“ den Weg zum begeisterten Spieler fanden.

Bei „Scotland Yard“ schlüpft ein Spieler in die Rolle des Kriminellen „Mister X“, während die restlichen Spieler als Detektive fungieren. Nach einer zuvor festgelegten Zahl von zumeist 24 Spielzügen liegt das Ziel des Spieles darin, dass sich der gesuchte Verbrecher „Mister X“ auf dem Spielfeld, das den Stadtplan der Londoner Innenstadt mit den dazugehörigen Fahrverbindungen darstellt, derart geschickt bewegt, dass er von den Detektiven nicht gefangen werden kann. Die Detektive sind hingegen aufgefordert, eine ihrer Spielfiguren exakt auf das Feld zu setzen, auf dem sich der gesuchte Mister X momentan befindet.

„Scotland Yard“ unterscheidet sich diesbezüglich von den meisten anderen Brettspielen, in denen die Spieler jeweils für sich gestellt sind und nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ gleichberechtigt gegeneinander antreten. Bei „Scotland Yard“ hingegen kooperieren und beratschlagen sich die Detektive untereinander, während sich der flüchtige Verbrecher alleine gegen alle anderen Spieler durchsetzen muss. Darin liegt der ganz besondere Reiz des Detektivspiels „Scotland Yard“, das nicht umsonst im Jahr 1983 mit dem begehrten Titel „Spiel des Jahres“ geehrt und in den Jahren 1983, sowie 1984 mit dem 1. Platz des „Goldenen Pöppel“ ausgezeichnet wurde.

Auf Grund der Popularität von „Scotland Yard“ wurde 1992 in Anlehnung an das äußerst erfolgreiche Brettspiel ein gleichnamiges Geländespiel ins Leben gerufen, wodurch die Möglichkeit besteht, das turbulente Spektakel mit Hilfe von Handtelefonen in der realen Kulisse einer großen Stadt in Echtzeit nachzuspielen.

Spiel des Jahres 1982: „Sagaland“ von „Ravensburger“ Artikel Nummer „EAN 4005556264247“

Mittwoch, 21. April 2010

Als eine Mischung von „Mensch ärgere Dich nicht“ und „Memory“ eignet sich das Fantasy-Spiel „Sagaland“ für zwei bis sechs Spieler ab einem Alter von acht Jahren. Es handelt sich um ein Familienspiel, das die Konzentrationsfähigkeit seiner Spieler auf eine besondere Weise auf die Probe stellt und ein gutes Gedächtnis voraussetzt. Auf Grund seiner speziellen Thematik und seines dennoch leicht verständlichen Aufbaus bereitet das optisch ansprechend gestaltete Spiel insbesondere Kindern sehr viel Freude.

Das auf dem Spielbrett dargestellte Sagaland besteht aus einem Dorf, einem Schloss und einem geheimnisvollen Märchenwald. Die Unterseiten der Tannenbäume, die sich im Märchenwald befinden, sind mit verschiedenen Märchensymbolen versehen. Dies können beispielsweise die goldene Kugel des Froschkönigs oder der Schuh des Aschenputtels sein. Die Mitspieler müssen nun versuchen, den Tannenbaum mit exakt jenem Märchen aufzudecken, welches derzeit auf dem im Schloss befindlichen Kartenstoß offen ausliegt. Um dies tun zu können, würfeln die Mitspieler der Reihe nach mit zwei Würfeln gleichzeitig und ziehen der gewürfelten Zahl entsprechend vom Dorf durch den Märchenwald bis zum Schloss, wobei die Möglichkeit besteht, die Spielfiguren der anderen Spieler hinauszuwerfen, falls diese auf dem Zielfeld des am Zuge befindlichen Spielers positioniert sind.

Wird während der Wanderung ein Baum erreicht, so blickt der betreffende Spieler heimlich darunter. Handelt es sich um das gesuchte Märchen, so muss der Spieler zum Schloss ziehen und versuchen, das dortige Schlüsselfeld zu erreichen. Wenn ihm dies gelingt und er den richtigen Baum benennen kann, so gehört ihm die jeweilige Märchenkarte. Das Spiel ist beendet, wenn einer der Spieler drei Märchenkarten für sich beanspruchen konnte und somit gewonnen hat.

Nachdem das erfolgreiche Spiel 1981 lediglich auf der Auswahlliste zum „Spiel des Jahres“ stand, wurde ihm im darauffolgenden Jahr schließlich der begehrte Titel zugeteilt. „Sagaland“ ist eine Erfindung des Autorenduos Michel Matschoss und Alex Randolph. Bislang wurde es über drei Millionen mal verkauft. Derzeit ist die 2007 konzipierte Neuauflage von Ravensburger auf dem Markt erhältlich.

Spiel des Jahres 1979: „Hase und Igel“ von „Ravensburger / Abacusspiele“ Artikel Nummer „EAN 4005556264582“

Mittwoch, 21. April 2010

„Hase und Igel“ ist das erste Spiel, das überhaupt mit dem Titel „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Seitdem erschien das im Jahr 1973 von dem Engländer David Parlett erfundene Familienspiel weltweit in zehn verschiedenen Sprachen und wurde dabei über zwei Millionen mal verkauft. In den Jahren 1979 bis 1984 belegte das inzwischen zu den Klassikern zählende Spiel „Hase und Igel“ im Rahmen der Preisverleihung „Der Goldene Pöppel“ jeweils den ersten bis dritten Platz.

„Hase und Igel“ ist ein Brettspiel für zwei bis sechs Personen, das von den Spielern viel strategisches Geschick erfordert. Das Spiel richtet sich an Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren. Die durchschnittliche Spieldauer beträgt ungefähr 45 bis 60 Minuten.

In dem Spiel agieren die Mitspieler in der Rolle von Hasen, die durch die entsprechenden Spielfiguren dargestellt werden. Jedem im Rennen befindlichen Hasen stehen zu Beginn des Spieles 3 Salate und 98 Karotten als Wegzehrung zur Verfügung. Dieses Futter wird durch Karten symbolisiert. Die Hasen sind frei in ihrer Entscheidung, auf welches Feld sie hoppeln möchten. Allerdings müssen die Salate unterwegs auf den Salatfeldern aufgefressen werden. Zudem ist nur erlaubt, eine geringe Anzahl an Karotten ins Ziel mitzunehmen.

Mit den zur Verfügung stehenden Karotten muss die Wegstrecke „bezahlt“ werden. Das heißt, je weiter man hoppelt, desto mehr Karotten werden verbraucht. Ein Hopser über drei Felder kostet sechs Karotten (1+2+3=6), ein Hopser über 4 Felder demnach 10 Karotten (1+2+3+4=10). Mangelt es einem Spieler an Karotten, so besteht die Möglichkeit, sich diese durch das Zurückhoppeln auf den Igelfeldern wiederzubeschaffen. Zusätzliche Karotten kann man darüber hinaus dadurch erhalten, dass die eigene Position im Rennen exakt vorhergesagt wird.

Bis dahin ist „Igel und Hase“ ein reines Strategiespiel, wobei die Spieler durch viel Geschick und eine entsprechende Taktik den Erfolg sicher auf ihre Seite ziehen können. Es existieren jedoch zudem so genannte Hasenfelder, auf denen man verschiedene Ereigniskarten ziehen kann, die entweder ein positives oder aber auch ein negatives Ereignis bringen können. Diesbezüglich wird letztendlich doch ein Quentchen Glück benötigt, um bei „Hase und Igel“ den Sieg davonzutragen. Sieger ist derjenige, der als Erster über die Ziellinie hoppelt.

Wer wird denn da schon 10 Jahre alt?

Dienstag, 15. April 2008

Wie die Zeit vergeht. Es gibt sie bereits seit 10 Jahren. Die Rede ist von der Bücher-Serie „Wieso? Weshalb? Warum?“ aus dem Ravensburger Verlag. Der Erfolg kam vor 10 Jahren plötzlich und auf einmal kannte jeder die drei W’s. Insgesamt wurden in den 10 Jahren rund 42 Buchtitel auf den Markt gebracht, welche immer die Aufgabe hatten, den Kindern die Welt und ihre Fragen zu beantworten. Seit Beginn der Serie wurden rund 13 Millionen Exemplare verkauft und Ravensburger beweist damit, dass Wissen gefragter ist denn je. Zum Geburtstag erscheint der Jubiläumsband „Wir entdecken die Welt“ von Angela Weinhold. Diese Ausgabe ist an alle Weltenbummler und diese die es noch werden möchten gerichtet. Der Sonderausgabe wurden sogar 8 Sonderseiten spendiert und die gewohnten witzigen Zusatzinformationen hinter den Klappen.

Bei der WWW-Reihe begleiten vier Marsmännchen die Kinder durch das komplette Buch und damit durch die komplette Reise über den Globus. Es werden viele Länder und Kulturen aufgezählt und beschrieben. Die Reise beginnt im Norden in Lappland. Von da aus geht es direkt in den Süden nach Marokko. Weitere Stationen sind Indien, Asien, Australien und Südamerika. Kinder jeden Alters berichten von ihrem Alltag in den jeweiligen Regionen der Erde. So leben zum Beispiel die Kinder im Amazonas überwiegend draußen und müssen den Erwachsenen bei der Arbeit unter die Arme greifen. In China hingegen haben die Kinder sehr selten Geschwister, denn dort herrscht die Ein-Kind-Politik.

Aber neben den Geschichten der einzelnen Kinder, werden auch die Landesüblichen Spiele erklärt und animieren den Leser dazu, diese mal auszuprobieren. Zu den Spielen gehören zum Beispiel Bohnenwerfen, Einbeinhüpfen oder das Bankoni Y’inka.

Ravensburger Billy Biber

Dienstag, 15. April 2008

Billybiber

Die 3D Aktionsspiele von Ravensburger stehen für eine große Menge Spaß und Innovation. Und aus dem Grund darf dieses Sortiment auch nicht in Vergessenheit geraten. Das dachte sich auch Ravensburger und veröffentlichte prompt ein neues Spielzeug aus der 3D-Aktionspiele-Serie. Der Name des Spiels lautet Billy Biber und handelt von einem Biber, welcher sorgsam seine Holzstämme bewacht, die aufgestapelt im Fluss liegen. Doch es wäre kein Geschicklichkeitsspiel wenn an dieser Stelle nichts geschehen würde. Die Biberkinder versuchen Billy die Stämme zu entwenden, doch Billy versucht es um jeden Preis zu verhindern.

Billy Biber ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht und soll deren Geschicklichkeit auf die Probe stellen. Es können bis zu vier Spieler an einer Partie teilnehmen. Jeder Spieler muss versuchen so viele Holzstämme aus dem Stapel zu entfernen wie eben nur möglich. Bricht der Holzstapel in sich zusammen, ist das Spiel beendet und der Verlierer steht fest. Bei diesem Spiel muss man eine ruhige Hand und sehr viel Geduld mitbringen, denn durch hastiges Rütteln am Stapel ist das Spiel schneller beendet als man „Billy Biber“ rufen kann.

Neben dem neuen Billy Biber gibt es in der 3D Aktionserie von Ravensburger auch noch die Spiele Lotti Karotti, Plitsch Platsch, Banana Express, Max Mäuseschreck und Kiki Ricki. Die Kinder trainieren durch diese Geschicklichkeitsspiele ihre Sinne und schärfen die Motorik.

Ein Video von Billy Biber finden sie unter dem folgenden Link: Bitte hier klicken!