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Spielzeug vorgestellt: Phase 10

Montag, 23. August 2010

Phase 10

Ein Haufen von 100 Karten und 10 Phasen, durch die man sich sammeln muss, das ist Phase 10 von Ravensburger. Das Spiel hat schon einige Jahre auf dem Buckel, aber nichts von seiner Faszination verloren. Mit einer Altersempfehlung von 10 Jahren spricht es eher ältere Kinder und Erwachsene an. Diese müssen dann in jeder Spielrunde mit ihren 10 Karten durch geschickte Ziehen und Sammeln versuchen, die geforderte Phase zu erfüllen.

Am Anfang benötigt man 2 Drillinge, also 3 gleiche Zahlen, wobei die 4 Farben der Karten egal sind, nur die Zahlen sind wichtig. Die Zahlen gehen von 1 bis 12 und sind je Farbe zweifach vorhanden. Zudem gibt es mehrere Jokerkarten. Diese haben anstelle einer Zahl an den Ecken der Karte Sternchen auf blauem Hintergrund und können als Ersatz für jede beliebige Zahl verwendet werden. Zudem helfen den Spielern auch noch Sperrkarten, die aus Ausrufezeichen auf blauem Grund bestehen, bei denen der Betroffene eine Runde pausieren muss, wenn ein Mitspieler sie vor ihm abwirft. Denn hat ein Spieler seinen Zug, der mit dem Ziehen einer Karte vom Nachziehstapel oder dem Ablagestapel beginnt, beendet, muss der eine Karte aus der Hand wieder auf den Ablagestapel legen.

Stattdessen kann man aber eben auch eine solche Sperrkarte vor dem Gegner ablegen, die der dann, wenn er wieder dran ist, einfach unter den Ablagestapel schiebt. Diese Karte darf der danach spielende Spieler nämlich nicht nehmen. Schafft man seine Phase, bevor jemand alle 10 Karten auslegen oder an der eigenen Auslage oder der der Mitspieler anlegen konnte, kommt man in die nächste Phase. Im Spiel befinden sich die 2 bis 6 Mitspieler mitunter in völlig unterschiedlichen Phasen, wobei man nicht aufgeben sollte, wenn man scheinbar hoffnungslos zurückliegt. Denn wenn der Gegner die dritte Runde an einem Fünfling und einem Zwilling tüftelt, kann man manchmal doch noch vorbeiziehen und als Erster die 10. Phase hinter sich bringen.

Mittlerweile gibt es für echte Fans des Kartenspiels noch Phase 10 Master, bei dem man mit anderen, neuen Phasen konfrontiert wird und auch andere Joker und Reaktionskarten hat. Alles in allem ist Phase 10 vor allem eins – ein Spiel zum Haare raufen und laut lachen – einfach ein klassischer Spaß, der sehr ansteckend wirkt.

Spielzeug vorgestellt:Take it easy von Ravensburger

Mittwoch, 18. August 2010

Take it easy von Ravensburger

Take it easy braucht nicht viele Dinge, um für großen Spielspaß zu sorgen. Es reichen 4 Brettchen mit einem Muster, dass vom Aussehen her entfernt an die Waben eines Bienenstocks erinnert und ein Haufen mit Zahlen und farbigen Linien bemalte Plättchen im Stoppschild-Format. Das ist Take it easy von Ravensburger. Das simple Spielprinzip klingt so einfach: Lege die Plättchen so auf das eigene Brett, das sich senkrechte und diagonale Reihen von Rand zu Rand ergeben.

Auf den Plättchen sind hierzu eine senkrechte und zwei diagonale Reihen zu sehen, die eine Reihe verläuft von links unten nach rechts oben, die andere Diagonale geht von rechts unten nach links oben. An den Linien stehen jeweils Zahlen von 1 bis 9 und jede Reihe hat dazu passend eine unterschiedliche Farbe. Damit auch Leute mit Schwierigkeiten in der Farberkennung, z.B. durch eine Rot-Grün-Blindheit, eine Chance auf das Mitspielen bei diesem taktischen Spiel haben, haben die Linien zusätzlich auch noch verschiedene Muster.

Doch nun dazu, wie das Spiel eigentlich funktioniert. Ein Mitspieler mischt verdeckt seine 27 Plättchen und zieht eins davon, das die Mitspieler dann aus ihrem Plättchenvorrat ebenfalls heraussuchen müssen. Dabei sind die Plättchen der Mitspieler offen gedeckt, denn sie müssen ja die Plättchen sehen können. Es empfiehlt sich, seine Plättchen etwas vorzusortieren, was mittels der verschiedenen Linien gut machbar ist. So findet man das passende Plättchen schneller. Dann platziert jeder sein Plättchen auf seinem Brett, in der Hoffnung, am Schluss der Runde möglichst viele intakte Reihen zu haben. Denn nicht immer passen alle gezogenen Plättchen, wie sich der Spieler das wünscht! Und was liegt, liegt und wird nicht mehr verändert!

Passt es aber, gibt es Punkte in Form der Zahlen, die an den Reihen sind. Eine 6er-Reihe die sich über 4 Felder von Rand zu Rand erstreckt, bringt so 24 Punkte. Wer zum Schluss die meisten Punkte hat, ist der Sieger dieses Spiels ab 10 Jahren für 1 bis 4, 6 oder 8 Spielern, je nach gekaufter Variante. Man kann nämlich auch ganz allein versuchen, das Punktemaximum zu erreichen, das in der Anleitung verzeichnet ist. Ein bisschen Köpfchen und ein bisschen Glück braucht man schon, denn wer gewinnt, nimmt es sicherlich so leicht, wie der Titel des Spiels es besagt.

Für das Spiel des Jahres 2002 nominiert: „Puerto Rico“ von „Alea / Ravensburger Spieleverlag“ Artikel Nummer „EAN 4005556269075

Mittwoch, 28. April 2010

Beim Brettspiel „Puerto Rico“ begeben sich zwei bis fünf Mitspieler im Alter ab zwölf Jahren in die faszinierende Inselwelt der Karibik. Dort, in Puerto Rico, auf der östlichsten Insel der Großen Antillen, helfen sie mit, das etwa fünfzig Jahre vor ihrer Ankunft von dem Seefahrer Christoph Kolumbus entdeckte Land urbar zu machen. Die Spieler agieren diesbezüglich in unterschiedlichen Rollen. So holen sie beispielsweise Kolonisten nach Puerto Rico, produzieren auf selbstangelegten Plantagen Indigo, Mais, Tabak, Kaffee und Zucker und importieren diese Waren nach Europa. Dabei wird von den Akteuren sehr viel strategisches und kaufmännisches Geschick verlangt.

Bei „Puerto Rico“ erhält jeder Spieler seinen eigenen Spielplan. Auf diesem können dann die Gebäude und Plantagen errichtet werden, wobei die Waren sowohl in den Plantagen, als auch in den Produktionsgebäuden hergestellt und bearbeitet werden. Darüber hinaus existieren weitere Gebäude mit verschiedenen Funktionen.

Das Spiel geht über mehrere Runden, wobei in jeder neuen Runde der Startspieler wechselt, der sich als Erster eine Aktion auswählen darf. Diese wird dann mit Ausnahme des Goldsuchers nacheinander von den restlichen Spielern ausgeführt. Der aktive Spieler hat diesbezüglich den Vorteil, dass er zum Beispiel für seine Waren mehr Geld ausbezahlt bekommt.

„Puerto Rico“ ist ein außergewöhnlich komplexes Spiel, für das man die nötige Zeit mitbringen sollte. Das Spiel dauert etwa zwei Stunden. Die Zeit für den sehr aufwändigen Auf- und Abbau des Spiels muss noch hinzuaddiert werden, denn die Ausstattung ist sehr umfangreich. So sind darin ein Gebäudeplan, 49 Gebäudeplättchen, 58 Plantagenplättchen, 5 Spielpläne, 100 Kolonistensteine aus Holz, 50 Warensteine in fünf verschiedenen Farben, 54 Gelddublonen, 8 Rollenkarten, 1 Gouverneurkarte, 5 Transportschiffekarten, 1 Handelshauskarte, 1 Kolonieschiffkarte, sowie eine 12-seitige Spielanleitung enthalten.

Dementsprechend umfangreich gestaltete sich auch die Entwicklung des Spiels „Puerto Rico“, das von Hans Vohwinkel gekonnt illustriert und von dem Spieleautoren Andreas Seyfarth im Label Alea des Ravensburger Spieleverlages herausgegeben und seither überwältigende Erfolge für sich verbuchen konnte. So wurde „Puerto Rico“ nicht nur in der Nominierungsliste für das „Spiel des Jahres 2002“ geführt, sondern belegte darüber hinaus anlässlich des „Deutschen Spiele Preises“ im selben Jahr den 1. Platz. Des Weiteren erreichte „Puerto Rico“ die Prämierung zum „Spiele Hit“ in der Kategorie Spiele für Experten im Rahmen der Preisverleihung „Spiel der Spiele 2002“, gewann die „Essener Feder“, fungierte beim „Gamers Choice Award 2003“ als Multiplayer Sieger, gewann den „Niederländischen Spielepreis 2003“ ebenso wie den „International Gamers Award 2003“. Beim „Japan Boardgame Prize 2003“ war „Puerto Rico“ das „Best Advanced Game“. Zudem stand das Spiel zusätzlich auf der Auswahlliste anlässlich des „As d`Or Jeu de I`Annèe 2006“.

Spiel des Jahres 1999: „Tikal“ von „Ravensburger“ Artikel Nummer „EAN 4005556261710“

Dienstag, 27. April 2010

Das Brettspiel „Tikal“ des erfolgreichen Autorenduos Wolfgang Kramer und Michael Kiesling entführt den Spieler in die geheimnisvolle Dschungelwelt Lateinamerikas. Das optisch sehr ansprechend gestaltete Spiel erhielt neben dem Titel „Spiel des Jahres 1999“ den ersten Platz des „Deutschen Spiele Preises“ und wurde im Rahmen des „Gamers Choice Award 2000“ Multiplayer Gewinner.

Bezüglich der illustratorischen Gestaltung des Spielbrettes hat Franz Vohwinkel ganze Arbeit geleistet. Hierbei wurden Elemente der alten Maya-Kultur verwendet, die den geschichtlich verbürgten Vorlagen entsprechen und eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. So wurden beispielsweise die Tempelebenen mit Originalzahlen aus dem Zeitalter der Mayas versehen. Zudem entsprechen die Darstellungen der Tempelanlagen dem mesoamerikanischem Vorbild.

Bei „Tikal“ handelt es sich um ein Brettspiel für zwei bis vier Spieler. „Tikal“ eignet sich auf Grund seiner allgemeinverständlichen Machart schon für Kinder ab einem Alter von etwa zehn Jahren. Die Spieldauer liegt bei etwa 90 Minuten.

Auf der Suche nach archäologisch interessanten Maya-Stätten begeben sich die Spieler auf eine spannende Expedition durch die wilde Urwaldlandschaft Guatemalas und Mexikos. Rundum darf jeder Spieler ein sechseckiges Geländeteil ziehen und anschließend auf dem Spielbrett positionieren, wodurch der bereits erforschte Dschungel jedesmal ein Stückchen vergrößert wird. Jeder Spieler hat darüber hinaus zehn Aktionspunkte zu vergeben, womit er die Teilnehmer der Expedition auf dem Spielfeld platzieren oder zum nächsten Geländeplättchen hinbewegen kann. Manche Felder bieten die Möglichkeit, Schätze zu heben. Diese Schätze wirken sich günstig auf das Punktekonto der Spieler aus. Andere Felder beherbergen wiederum Tempel, die Schicht für Schicht freigelegt werden können. Eine Zwischenwertung wird immer dann vorgenommen, wenn ein Plättchen mit einem Vulkanmotiv auf dem Spielfeld landet. In diesem Fall hat jeder Spieler die Gelegenheit, mittels zehn zusätzlicher Aktionspunkte seine Position auf dem Spielbrett zu ändern. Im Anschluss daran wird der Punktestand ermittelt. Nach dem Legen des letzten Geländeplättchens folgt die Endwertung. Der Spieler, der nach den vier Wertungsrunden mit der höchsten Punktzahl trumpfen kann, hat gewonnen.

Spiel des Jahres 1993: „Bluff“ von „Ravensburger“ Artikel Nummer „EAN 4005556272235“

Dienstag, 27. April 2010

Das vom Spieleerfinder Richard Borg entwickelte Würfelspiel „Bluff“ wurde im Jahre 1993 zum „Spiel des Jahres“ gekürt, beim „Deutschen Spielepreis“ errang es den 4. Platz.

Nachdem „Bluff“ im Jahre 1986 vorerst im Eigenverlag des Verfassers erschien, wurde das Spiel in den nachfolgenden Jahren von verschiedenen Verlagen herausgebracht. Derzeit wird es vom Ravensburger Verlag verlegt. Zudem verzeichnet „Bluff“ unter jeweils anderen Namen nach wie vor internationale Erfolge.

„Bluff“ ist für zwei bis sechs Mitspieler geschaffen. Der an und für sich recht komplexe Verlauf des Spiels setzt ein Mindestspielalter von etwa zwölf Jahren voraus. Es handelt sich um ein vergleichsweise flottes Spiel mit einer Gesamtspieldauer von nur etwa zwanzig Minuten.
Zu Beginn des Spiels wird jeder Mitspieler mit einem Becher und fünf dazugehörigen Würfeln ausgestattet. Auf den Würfeln sind wie bei einem gewöhnlichen Würfel die Zahlen von 1 bis 5 aufgedruckt. Die Sechs wird allerdings durch einen Stern ersetzt, der jeden beliebigen Wert, also 1 bis 5 oder aber auch nur „Stern“ darstellen kann. Die dreißig Spielfelder des Spielbretts sind von 1 bis 20 durchnummeriert, wobei wiederum jedes dritte Feld mit einem Stern versehen ist.

Die Mitspieler würfeln gleichzeitig und werten ihre eigenen Würfel aus. Anschließend wird reihum die Zahl der Würfel geschätzt, die einen speziellen Wert haben. Sind gewisse Kriterien nicht erfüllt, so verlieren die Spieler einen oder auch mehrere Würfel. Derjenige Spieler scheidet aus dem Spiel aus, der seine sämtlichen Würfel verloren hat.

Für das Spiel des Jahres 2007 nominiert: „Die Baumeister von Arkadia“ von „Ravensburger Spieleverlag“ Artikel Nummer „EAN 4005556264209“

Samstag, 24. April 2010

Bei dem Brettspiel „Die Baumeister von Arkadia“ ist der Spieler aufgefordert, durch die Errichtung des Kastells und dem Bau verschiedener Gebäude so viel Geld wie möglich zu erwirtschaften. Die Spieler agieren diesbezüglich als die Baumeister reicher Familien, die in der fiktiven Stadt Arkadia leben. In dem Auftrag des Tuchhändlers, des Zimmermanns, des Silberschmieds und des Gewürzhändlers bauen die Baumeister Mühlen, Schmieden, Wirtshäuser, Bauernhöfe, Wohnhäuser, Klöster und Handelskontore. Darüber hinaus soll unter der finanziellen Mitwirkung sämtlicher begüteter Familien nicht zuletzt aus Prestigegründen gemeinsam ein Kastell errichtet werden.

Bei dem Spiel „Die Baumeister von Arkadia“ können zwei bis vier Personen mitwirken. Auf Grund seines hohen Anspruchs ist das Spiel erst für Kinder ab zehn Jahren geeignet. Das Spiel dauert in etwa eine Stunde.

Jede Runde ermöglicht dem Spieler, Arbeiter einzusetzen und neue Bauaufträge entgegenzunehmen. Hierbei wird ein neuer Bauplatz beispielsweise durch das Ablegen eines Gebäudeplättchens gekennzeichnet und mit dem Siegel des Auftraggebers markiert. Will ein Spieler den Bau eines bestimmten Gebäudes forcieren und setzt diesbezüglich Arbeiter ein, so werden außenherum entsprechende Spielfiguren errichtet, die die Arbeiter symbolisieren.

Ein Gebäude gilt dann als fertig, wenn es von Bauarbeitern oder weiteren Gebäuden komplett umschlossen ist. In diesem Fall werden die Arbeiter mit den Siegeln der Auftragsgeber belohnt. Die Möglichkeit zur Erweiterung des Kastells, sowie ein zusätzliches Markierungssiegel erhält derjenige, der den letzten Schritt zur Fertigstellung eines Gebäudes vollzieht. Dadurch wird zudem eine Steigerung des Wertes der erworbenen Siegel erreicht. Bei Bedarf können diese Siegel teuer verkauft werden.

Sobald vom Kastell das zweite Stockwerk fertiggestellt ist, endet das Spiel. Für die Baumeister besteht nun noch ein letztes Mal die Gelegenheit, die im Besitz befindlichen Siegel zu verkaufen. Das Spiel wird letztendlich von demjenigen Baumeister gewonnen, der das meiste Geld in Form von Goldplättchen verdient hat.

Das Spiel „Die Baumeister von Arkadia“ ist eine äußerst erfolgreiche Erfindung von dem Autor Rüdiger Dorn. „Die Baumeister von Arkadia“ wurde für das „Spiel des Jahres 2007“, den „International Gamers Award 2007“, sowie für den „Niederländischen Spielepreis 2007“ nominiert. Darüber hinaus erreichte „Die Baumeister von Arkadia“ beim „Deutschen Spiele Preis 2007“ den 6. Platz und erhielt den Titel „Spiele Hit für Familien“ im Rahmen der Prämierung zum „Spiel der Spiele 2007“,

Für das Spiel des Jahres 2005 nominiert: „Verflixxt“ von „Ravensburger Spieleverlag“ Artikel Nummer „EAN 9783473674374“

Samstag, 24. April 2010

Bei dem Würfelspiel „Verflixxt!“ treten zwei bis sechs Spieler gegeneinander an. Auf Grund seines leicht verständlichen Aufbaus eignet sich das von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling entworfene Spiel bereits für Kinder ab einem Alter von etwa acht Jahren. Neben dem Glücksfaktor spielt die strategische Komponente eine entscheidende Rolle, ob das Spiel gewonnen wird, oder nicht. Eine Spielrunde dauert in der Regel eine halbe Stunde.

Das Spielbrett von „Verflixxt!“ besteht aus 32 einzelnen Karten. Die Karten besitzen eine achteckige Form und sind mit verschiedenen Farben bedruckt. Es gibt unterschiedliche Arten von Karten. So hat eine Karte entweder einen positiven oder einen negativen Wert. Zudem gibt es so genannte Glückskarten, die in der Lage sind, negative in positive Karten umzuwandeln. Eine Karte muss dann aus dem Spiel genommen werden, wenn der letzte Spieler eine Karte verlässt. Die Art und Weise, wie und wie weit sich die aus Holz gefertigten Spielsteine auf dem Spielbrett fortbewegen, ist von der gewürfelten Zahl abhängig. Jedem Spieler stehen drei Steine zur Verfügung, darüber hinaus existieren acht Wächter-Steine.

Die 32 Wegekarten werden derart positioniert, dass am Beginn des Pfades acht negative Karten liegen, worauf die sechs Glückskarten folgen, sowie die acht positiven Karten. Der Schluss wird von zehn negativen Karten gebildet. Dann werden die Wächter auf die Glückskarten verteilt. Die Vielfalt der Auslegevariationen kennt diesbezüglich keine Grenzen.

Ein Spieler muss jede Karte, die bei seinem Verlassen leer ist, aus dem Spiel nehmen, wodurch sich der Weg um diesen Schritt verkürzt. Diese Regelung gilt hingegen nicht, wenn ein Wächter oder ein anderer Spieler auf der Karte steht. Als eines von insgesamt fünf Spielen war „Verflixxt!“ für den Kritikerpreis „Spiel des Jahres 2005“ nominiert. Des Weiteren wurde das Spiel zu dem Spiele Hit im Rahmen der österreichischen Preisverleihung „Spiel der Spiele“ in der Kategorie „Spiele für Familien“ gewählt. Darüber hinaus gewann „Verflixxt!“ den ersten Preis beim „Schweizer Spielepreis“ in der Sparte Familienspiele. Beim „Deutschen Spiele Preis“ errang das Spiel den zehnten Platz.

Für das Spiel des Jahres 2009 nominiert: „Fits“ von „Ravensburger Spieleverlag“ Artikel Nummer „EAN 4005556264964“

Freitag, 23. April 2010

Bei dem Gesellschaftsspiel „Fits“ sind bis zu vier Spieler dazu aufgefordert, die auf ihren Spieltafeln befindlichen Lücken mit Bausteinen zu füllen. Mit Hilfe der Solitär-Version besteht die Möglichkeit eignet sich das Spiel gegebenenfalls auch für eine einzelne Person. Welches der vielen verschiedenen Bauelemente letztendlich zum Zug gelang, wird durch eine Karte bestimmt, die in der Spielmitte positioniert liegt. Das Besondere an „Fits“ ist, dass die Spieler zwar gemeinsam spielen, aber dennoch kaum interagieren. Um bei dem Spiel erfolgreich zu sein, benötigt man strategisches Können, die Fähigkeit des räumlichen Denkens, sowie eine ordentliche Portion Glück.

Das Spiel beginnt damit, dass alle Spieler die gleichen Bausteine erhalten, die aus 16 unterschiedlichen Formen bestehen, die aus kleinen Quadraten gebildet werden. So sind manche Bausteine beispielsweise wie ein L geformt, andere wiederum wie ein T. Ziel eines jeden Spielers ist, dass seine Spieltafel durch möglichst viele dieser Elemente abgedeckt wird. Dabei muss stets exakt der Baustein gelegt werden, wie er auf der nach dem Zufallsprinzip aufgedeckten Karte dargestellt ist.

In dem Spiel werden die Spieler durch Punkte bewertet. So bringt eine komplett gefüllte Reihe Pluspunkte, Lücken werden hingegen mit Minuspunkten bestraft. Wenn der in der Mitte des Spielfeldes befindliche Kartenstapel aufgebraucht ist, endet die erste Runde und die Punkte werden abgerechnet. Auf die erste Runde folgen in der Regel drei weitere Runden. Hierfür erhalten die Spieler jeweils neue Spieltafeln, wobei sich der Schwierigkeitsgrad von Runde zu Runde erhöht. Gewonnen hat der Spieler mit der höchsten Punktzahl.

Die Regeln von „Fits“ sind leicht verständlich. Daher eignet sich der Knobelspaß sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder ab dem Grundschulalter. Das kniffelige und zugleich spannende Legespiel wurde von dem erfolgreichen Spieleerfinder Reiner Knizia entworfen und für das „Spiel des Jahres 2009“ nominiert.

Für das Spiel des Jahres 2007 nominiert: „Die Baumeister von Arkadia“ von „Ravensburger Spieleverlag“ Artikel Nummer „EAN 4005556264209“

Freitag, 23. April 2010

Bei dem Brettspiel „Die Baumeister von Arkadia“ ist der Spieler aufgefordert, durch die Errichtung des Kastells und dem Bau verschiedener Gebäude so viel Geld wie möglich zu erwirtschaften. Die Spieler agieren diesbezüglich als die Baumeister reicher Familien, die in der fiktiven Stadt Arkadia leben. In dem Auftrag des Tuchhändlers, des Zimmermanns, des Silberschmieds und des Gewürzhändlers bauen die Baumeister Mühlen, Schmieden, Wirtshäuser, Bauernhöfe, Wohnhäuser, Klöster und Handelskontore. Darüber hinaus soll unter der finanziellen Mitwirkung sämtlicher begüteter Familien nicht zuletzt aus Prestigegründen gemeinsam ein Kastell errichtet werden.

Bei dem Spiel „Die Baumeister von Arkadia“ können zwei bis vier Personen mitwirken. Auf Grund seines hohen Anspruchs ist das Spiel erst für Kinder ab zehn Jahren geeignet. Das Spiel dauert in etwa eine Stunde. Jede Runde ermöglicht dem Spieler, Arbeiter einzusetzen und neue Bauaufträge entgegenzunehmen. Hierbei wird ein neuer Bauplatz beispielsweise durch das Ablegen eines Gebäudeplättchens gekennzeichnet und mit dem Siegel des Auftraggebers markiert. Will ein Spieler den Bau eines bestimmten Gebäudes forcieren und setzt diesbezüglich Arbeiter ein, so werden außenherum entsprechende Spielfiguren errichtet, die die Arbeiter symbolisieren. Ein Gebäude gilt dann als fertig, wenn es von Bauarbeitern oder weiteren Gebäuden komplett umschlossen ist. In diesem Fall werden die Arbeiter mit den Siegeln der Auftragsgeber belohnt. Die Möglichkeit zur Erweiterung des Kastells, sowie ein zusätzliches Markierungssiegel erhält derjenige, der den letzten Schritt zur Fertigstellung eines Gebäudes vollzieht. Dadurch wird zudem eine Steigerung des Wertes der erworbenen Siegel erreicht. Bei Bedarf können diese Siegel teuer verkauft werden. Sobald vom Kastell das zweite Stockwerk fertiggestellt ist, endet das Spiel. Für die Baumeister besteht nun noch ein letztes Mal die Gelegenheit, die im Besitz befindlichen Siegel zu verkaufen.

Das Spiel wird letztendlich von demjenigen Baumeister gewonnen, der das meiste Geld in Form von Goldplättchen verdient hat.
Das Spiel „Die Baumeister von Arkadia“ ist eine äußerst erfolgreiche Erfindung von dem Autor Rüdiger Dorn. „Die Baumeister von Arkadia“ wurde für das „Spiel des Jahres 2007“, den „International Gamers Award 2007“, sowie für den „Niederländischen Spielepreis 2007“ nominiert. Darüber hinaus erreichte „Die Baumeister von Arkadia“ beim „Deutschen Spiele Preis 2007“ den 6. Platz und erhielt den Titel „Spiele Hit für Familien“ im Rahmen der Prämierung zum „Spiel der Spiele 2007“,

Spiel des Jahres 1990: „Adel verpflichtet“ von „Alea / Ravensburger“ Artikel Nummer „EAN 4005556269068“

Donnerstag, 22. April 2010

„Adel verpflichtet“ überzeugt durch seine ausgeprägten Bluffelemente. Das erstmals im F. X. Schmid Verlag erschienene Brettspiel von Klaus Teuber wurde nicht grundlos im Jahre 1990 von einer fachkundigen Jury zum „Spiel des Jahres“ erwählt und mit einer Reihe weiterer Preise bedacht. So wurde „Adel verpflichtet“ zudem im selben Jahr mit dem „Goldenen Pöppel“, sowie dem „Deutschen Spiele Preis“ ausgezeichnet. Im Jahr 2004 war das Spiel für den „Niederländischen Spielepreis“ nominiert.Mittlerweile erfreut sich „Adel verpflichtet“ internationaler Beliebtheit. In seinem Ursprungsland Deutschland ist das auch heutzutage noch sehr erfolgreiche Spiel im Ravensburger Verlag erhältlich.

„Adel verpflichtet“ bietet zwei bis fünf, bzw. bis acht Personen im Alter ab zwölf Jahren die selten gebotene Möglichkeit, in die Rolle eines wettsüchtigen, unter Umständen skrupellosen und daher weniger ehrenhaften englischen Lords zu schlüpfen. Zwischen den einzelnen Lords besteht ein Konkurrenzkampf bezüglich der Sammlung seltener und kostbarer Antiquitäten, die dem Geltungsbedürfnis ihrer Besitzer gemäß möglichst publikumswirksam ausgestellt werden sollen. Unter den begehrten Sammlertrophäen befinden sich selbst derart dubiose Dinge wie beispielsweise die Gitarre von Elvis Presley, der Lippenstift von Marilyn Monroe oder eine alpenländische Perchtenmaske.

Die Lords beweisen ihr Geschick auf diversen Auktionen und bedienen sich letztendlich der Hilfe von Dieben und Spionen, um ihre Ziele zu erreichen. Diesbezüglich stehen den Spielern unter anderem neben vier Schecks, der Ausstellungskarte, den zwei Ortskarten Auktionshaus und Schloss zwei Diebe und ein Detektiv zur Verfügung.
Nach etwa einer Stunde Spieldauer steht dann zumeist der Sieger fest. Gewonnen hat schließlich derjenige Lord, der an der Dinnertafel im Club Antiques am weitesten vorne sitzt.