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War Mattel selbst verantwortlich für die Rückrufaktionen?

Sonntag, 4. Mai 2008

Es begann alles im letzten Jahr im August, als Mattel mit verschiedenen Rückrufaktionen begann Spielzeug wieder vom Markt zu nehmen. Damals schob man die gesamte Schuld der chinesischen Spielzeugindustrie und den chinesischen Herstellern in die Schuhe. Doch nun gab Mattel eine öffentliche Entschuldigung gegenüber China ab. Darin wird bestätigt, dass der Spielzeuggigant selbst für die Fehlproduktionen verantwortlich war und die chinesischen Hersteller damit nicht belastet werden können.
Die Entschuldigung wurde auf einem Meeting in Beijing von Thomas Debrowski, welcher Executiv-Vizepräsident bei Mattel ist, vorgelesen in der Anwesenheit eines älteren chinesischen Beamten. In dem Brief wird die Schuld der chinesischen Hersteller minimiert und Mattel nimmt die meiste Verantwortung auf die eigene Kappe.

Herr Debrowski sagt: „Mattel übernimmt die volle Verantwortlichkeit für diese Rückrufe und entschuldigt sich persönlich bei dir, bei den chinesischen Leuten und bei allen unsere Kunden, die die Spielwaren erhielten.“ Diese Entschuldigung kommt eher überraschend, denn noch vor kurzem ließ der Hauptgeschäftsführer von Mattel verlauten, dass Mattel von den asiatischen Vertragspartnern im Stich gelassen wurde.

Mattel hatte innerhalb von wenigen Monaten 21 Millionen Spielwaren zurück gerufen, welche in China hergestellt wurden. Nur einige dieser Spielwaren wurden zurück gerufen, weil sie übermäßig mit chemischen Stoffen belastet waren. Rund 18 Millionen Spielwaren musste Mattel zurückrufen, da sie Konstruktionsfehler enthielten. Die Puppen, Stofftiere und weitere Spielwaren enthielten kleine Magnete, welche hätten verschluckt werden können.

Mattel muss seine Geschäftskontakte wieder etwas aufpolieren, denn immerhin werden rund zwei Drittel der gesamten Spielwaren im fernen Osten produziert. „Sie müssen etwas von ihrem Geschäftsverhältnis zu China retten. Sie benötigen das Wohlwollen der Regierung, “ meint Professor Joe Lampel. Mattel musste die Entschuldigung einreichen, da die chinesische Regierung immer heftiger gegen das Vorhaben des Großkonzerns argumentiert hatte. Mattel beschädigte den Ruf der chinesischen Industrie und stellte die Qualität der chinesischen Produkte in Frage.

Mattel übersteht den Spielzeugskandal

Sonntag, 17. Februar 2008

Der weltgrößte Spielzeughersteller Mattel, konnte trotz großer Kosten für Rückrufaktionen die Erwartungen der Investoren übertreffen. Die zurück gerufene Barbiepuppe wurde jedoch nur zaghaft verkauft.

Für das vierte Quartal des Jahres 2007 gab Mattel einen Nettogewinn von 328,5 Millionen US-Dollar bekannt. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es nur 286,4 Millionen US-Dollar. Aus dem Grund betrug der Gewinn für jede Aktie 89 Cent. Analysten erwarteten einen Gewinn von 73 Cent je Aktie. Auch der Gesamtumsatz konnte gesteigert werden. Er lag knapp vier Prozent über dem des Vorjahres bei 2,19 Milliarden US-Dollar. Das verschaffte der Aktie einen Schub von elf Prozent nach vorn.Im Ergebnis sind bereits die 42 Millionen Dollar an Kosten für die Rückrufaktionen enthalten. Mattel musste im August 2007 mehr als 20 Millionen Spielzeuge, welche mit starken Sicherheitsrisiken behaftet waren, vom Markt nehmen. Trotz der Skandale des Jahres 2007, ist das Geschäft gut verlaufen.Der erhöhte Umsatz von vier Prozent wird von Mattel mit den positiven Währungskurseffekten begründet. Der Gesamtumsatz in den USA sank um drei Prozentpunkte, während der Umsatz im Export, aufgrund der Dollar-Schwäche, um 18 Prozent zulegte. Der Umsatz des gesamten Jahres konnte um insgesamt sechs Prozent gesteigert werden, auf 5,8 Milliarden US-Dollar. Das Geschäft mit Spielzeugautos lief dabei wesendlich besser als das mit den Puppen. Die Barbie-Puppen konnten nur um einen Prozentpunkt zulegen, während die kleinen Flitzer von Hot Wheels und Matchbox knapp 14 Prozent mehr Umsatz erzielten.Das Unternehmen kündigte zudem an, dass sie das derzeitige Aktienrückkaufprogramm um 500 Millionen Euro aufstocken möchten. Dieses Programm wurde vor fünf Jahren gestartet und insgesamt wurden bereits Anteile im Wert von 2 Milliarden US-Dollar von Mattel zurück gekauft.

Der beste Freund ihres Kindes

Montag, 17. Dezember 2007

2608_1.jpgIn der Natur sind das Wachstum und die Entwicklung von Tieren ganz natürlich. Mit zunehmendem Alter werden Tiere größer und lernen immer mehr dazu. Nun hat sich Fischer Price diese natürlichen Vorgänge zum Vorbild genommen und das Spielzeug Stofftier „Puppi“ entwickelt. Puppi, von Fischer Price aus dem Hause Mattel, ist für alle Kinder ab drei Jahren geeignet.

Das Besondere an diesem neuen Stofftier ist, dass es in 4 Tagen vom Welpen zum großen Hund heranwächst. Ebenso kann man Puppi seinen eigenen Namen und den Namen des Besitzers beibringen. Nachdem Puppi gelernt hat wer sein Besitzer ist, fordert er diesen immer wieder zum Spielen und Schmusen auf. Dabei redet Puppi viele Sätze und animiert so ihr Kind zum Spielen. Neben seinem eigenen Namen und dem des Kindes merkt sich Puppi auch wann das Kind Geburtstag hat und bellt am entsprechenden Tag ein Happy Birthday Lied.

Die Programmierung des Welpen ist sehr einfach und komfortabel. Neben Puppi ist auch eine CD-ROM im Paket enthalten, welche mit einfachen Schritten die Programmierung des Hundes vornimmt. Wenn Puppi das Welpenalter verlassen hat und voll ausgewachsen ist, kann der Wachstumsprozess wieder rückgängig gemacht werden. Hierzu ist nur die Programmierung in den Welpenstatus nötig, welche sich ebenfalls auf der CD-ROM befindet. Somit sind dem Spielspaß mit diesem tollen Spielzeug keine Grenzen gesetzt.

Hinter dem Plüschtier steckt eine innovative Technik und viel Elektronik. Puppi wird über den PC programmiert. Dazu schließt man den Hund mit Hilfe eines USB-Kabels an den PC an und beginnt die Programmierung. Auf der CD-ROM befinden sich mehr als 4000 deutsche Kinder- und Hundenamen. Durch Klicken auf den gewünschten Namen bringt man Puppi diesen bei.

Das ganze Paket wird noch durch kleine Zusatzaccessoires wie einem Hundeknochen, einem Messband, einer Bürste und einem Adoptionszertifikat abgerundet. Somit kann man Puppi füttern oder bürsten. Ihm wird es gefallen.

Um den kleinen Pudel überhaupt programmieren zu können wird folgendes PC System vorausgesetzt:

• CD-ROM Laufwerk – 4x, 8x empfohlen
• USB – Version 1.1 oder höher
• Festplattenspeicher – 100 MB verfügbar
• Arbeitsspeicher – 128 MB, 256 MB empfohlen
• CPU – 350 MHz, 800 MHz empfohlen
• Bildschirmauflösung – 800×600, 1024×768 empfohlen
• Farbtiefe – 256 oder mehr Farben
• Betriebssystem – Windows 2000, XP oder Vista
• Adobe Flash Player 8 oder höher
• Adobe Reader 6 oder höher
• Eingabegeräte – Tastatur & Maus