Artikel-Schlagworte: „Gesellschaftsspiel“

Spiel vorgestellt: Wizzard

Freitag, 27. August 2010

Wizzard

Wizzard kann regelrechte Epidemien ausgelösen. Wer es woanders kennenlernt, kauft es sich nämlich ganz rasch selber, das beruht auf eigener Erfahrung! Wizzard ist ein Kartenspiel für 3 bis 6 „Zauberer“ ab 10 Jahren. Es gibt Karten von 1 bis 13 in 4 verschiedenen Farben, hinzu kommen 4 neutrale Zauberer und Narren. Die magisch anmutende Aufmachung der Karten hat nichts zu besagen, sie sieht einfach nur mystisch aus.

Am Anfang bekommt jeder Mitspieler nur eine Karte, bei der nächsten Runde dann zwei und so weiter, bis alle Karten ausgeteilt sind. In jeder Runde muss man tippen, wie viele Stiche bekommt. Allerdings tippen ja alle, somit will auch jeder seinen Tipp wahr machen – denn wer falsch liegt, bekommt pro Stich 10 Minuspunkte.10 pro Stich! Wer richtig liegt, bekommt 10 Pluspunkte pro Stich und 20 Punkte für den richtigen Tipp. Eine Farbe wird für jede Runde zur Stichfarbe erklärt (durch Umdrehen der obersten Karte vom Stapel). Während Zauberer alles abstechen, haben Narren eigentlich keinen Wert, helfen aber, wenn man Gefahr läuft, zu viele Stiche zu ergattern und einen Narr einfach „abwirft“. Denn dann erhält man den Stich auf keinen Fall.

Diese neutralen Karten können immer gespielt werden, während ansonsten die Farbe bedient werden muss, die aufgespielt sind. So ist es manchmal gar nicht so einfach, die passenden Stiche zu bekommen – oder nicht gar zu viele davon! Boykotte sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht, denn nur so lassen sich die Gegner auf Dauer ausbremsen.

Spielzeug vorgestellt: Shaun das Schaf – Komme was Wolle

Freitag, 27. August 2010

Spielzeug vorgestellt: Shaun das Schaf – Komme was Wolle

Das Kultschaf Shaun mit seiner witzigen Schafherde bringt mit seinen Kurzepisoden in der „Sendung mit der Maus“ Erwachsene und Kinder gleichermaßen zum Lachen. Kult ist auch der immerwährende Clinch, den die Schafe mit den 3 Schweinen auf der Koppel nebenan haben. Frieden Fehlanzeige! Und genau das ist in dem Kartenspiel „Komme, was Wolle“ für Kinder ab 6 Jahren auf witzige Weise verarbeitet worden. Auf den Karten sind nämlich Schafe aus Shauns Herde und deren Lieblingsfeinde, den Schweinen, abgebildet. Nun werden immer zwei Karten aufgedeckt und man muss möglichst rasch die Anzahl aller Schweine und Schafe vergleichen.

Jeder Spieler hat drei Karten in der Hand, denn nun gibt es auch drei Möglichkeiten: Sind es mehr Schweine, müssen die Schweine den Rückzug antreten, dann spielt der Spieler möglichst rasch die „Rückzug“-Karte. Ist die Menge gleich, ist „Wartestellung“ angesagt, bei mehr Schafen stehen die Zeichen auf „Angriff“. Wer als Erster richtig reagiert, hat die Duellkarte ergattert. Wer die meisten Duellkarten am Ende des Spiels in seinen Besitz bringen konnte, ist der Gewinner dieses tierisch „scha(r)fen“ und schnellen Spiels. Als zweite Variante für geübtere Kinder kann man die Karten umdrehen, dann sind schwarze und weiße Schafe zu vergleichen. Ein gutes Spiel, um die Übersicht zu trainieren und das schnelle Zählen für Schulanfänger. Und wenn dann noch Shaun drauf ist, ist das Ganze ein echt „schafes“ Vergnügen.

Spielzeug vorgestellt: Phase 10

Montag, 23. August 2010

Phase 10

Ein Haufen von 100 Karten und 10 Phasen, durch die man sich sammeln muss, das ist Phase 10 von Ravensburger. Das Spiel hat schon einige Jahre auf dem Buckel, aber nichts von seiner Faszination verloren. Mit einer Altersempfehlung von 10 Jahren spricht es eher ältere Kinder und Erwachsene an. Diese müssen dann in jeder Spielrunde mit ihren 10 Karten durch geschickte Ziehen und Sammeln versuchen, die geforderte Phase zu erfüllen.

Am Anfang benötigt man 2 Drillinge, also 3 gleiche Zahlen, wobei die 4 Farben der Karten egal sind, nur die Zahlen sind wichtig. Die Zahlen gehen von 1 bis 12 und sind je Farbe zweifach vorhanden. Zudem gibt es mehrere Jokerkarten. Diese haben anstelle einer Zahl an den Ecken der Karte Sternchen auf blauem Hintergrund und können als Ersatz für jede beliebige Zahl verwendet werden. Zudem helfen den Spielern auch noch Sperrkarten, die aus Ausrufezeichen auf blauem Grund bestehen, bei denen der Betroffene eine Runde pausieren muss, wenn ein Mitspieler sie vor ihm abwirft. Denn hat ein Spieler seinen Zug, der mit dem Ziehen einer Karte vom Nachziehstapel oder dem Ablagestapel beginnt, beendet, muss der eine Karte aus der Hand wieder auf den Ablagestapel legen.

Stattdessen kann man aber eben auch eine solche Sperrkarte vor dem Gegner ablegen, die der dann, wenn er wieder dran ist, einfach unter den Ablagestapel schiebt. Diese Karte darf der danach spielende Spieler nämlich nicht nehmen. Schafft man seine Phase, bevor jemand alle 10 Karten auslegen oder an der eigenen Auslage oder der der Mitspieler anlegen konnte, kommt man in die nächste Phase. Im Spiel befinden sich die 2 bis 6 Mitspieler mitunter in völlig unterschiedlichen Phasen, wobei man nicht aufgeben sollte, wenn man scheinbar hoffnungslos zurückliegt. Denn wenn der Gegner die dritte Runde an einem Fünfling und einem Zwilling tüftelt, kann man manchmal doch noch vorbeiziehen und als Erster die 10. Phase hinter sich bringen.

Mittlerweile gibt es für echte Fans des Kartenspiels noch Phase 10 Master, bei dem man mit anderen, neuen Phasen konfrontiert wird und auch andere Joker und Reaktionskarten hat. Alles in allem ist Phase 10 vor allem eins – ein Spiel zum Haare raufen und laut lachen – einfach ein klassischer Spaß, der sehr ansteckend wirkt.

Spielzeug vorgestellt:Take it easy von Ravensburger

Mittwoch, 18. August 2010

Take it easy von Ravensburger

Take it easy braucht nicht viele Dinge, um für großen Spielspaß zu sorgen. Es reichen 4 Brettchen mit einem Muster, dass vom Aussehen her entfernt an die Waben eines Bienenstocks erinnert und ein Haufen mit Zahlen und farbigen Linien bemalte Plättchen im Stoppschild-Format. Das ist Take it easy von Ravensburger. Das simple Spielprinzip klingt so einfach: Lege die Plättchen so auf das eigene Brett, das sich senkrechte und diagonale Reihen von Rand zu Rand ergeben.

Auf den Plättchen sind hierzu eine senkrechte und zwei diagonale Reihen zu sehen, die eine Reihe verläuft von links unten nach rechts oben, die andere Diagonale geht von rechts unten nach links oben. An den Linien stehen jeweils Zahlen von 1 bis 9 und jede Reihe hat dazu passend eine unterschiedliche Farbe. Damit auch Leute mit Schwierigkeiten in der Farberkennung, z.B. durch eine Rot-Grün-Blindheit, eine Chance auf das Mitspielen bei diesem taktischen Spiel haben, haben die Linien zusätzlich auch noch verschiedene Muster.

Doch nun dazu, wie das Spiel eigentlich funktioniert. Ein Mitspieler mischt verdeckt seine 27 Plättchen und zieht eins davon, das die Mitspieler dann aus ihrem Plättchenvorrat ebenfalls heraussuchen müssen. Dabei sind die Plättchen der Mitspieler offen gedeckt, denn sie müssen ja die Plättchen sehen können. Es empfiehlt sich, seine Plättchen etwas vorzusortieren, was mittels der verschiedenen Linien gut machbar ist. So findet man das passende Plättchen schneller. Dann platziert jeder sein Plättchen auf seinem Brett, in der Hoffnung, am Schluss der Runde möglichst viele intakte Reihen zu haben. Denn nicht immer passen alle gezogenen Plättchen, wie sich der Spieler das wünscht! Und was liegt, liegt und wird nicht mehr verändert!

Passt es aber, gibt es Punkte in Form der Zahlen, die an den Reihen sind. Eine 6er-Reihe die sich über 4 Felder von Rand zu Rand erstreckt, bringt so 24 Punkte. Wer zum Schluss die meisten Punkte hat, ist der Sieger dieses Spiels ab 10 Jahren für 1 bis 4, 6 oder 8 Spielern, je nach gekaufter Variante. Man kann nämlich auch ganz allein versuchen, das Punktemaximum zu erreichen, das in der Anleitung verzeichnet ist. Ein bisschen Köpfchen und ein bisschen Glück braucht man schon, denn wer gewinnt, nimmt es sicherlich so leicht, wie der Titel des Spiels es besagt.

Spielzeug vorgestellt: Dixit

Donnerstag, 12. August 2010

Dixit

Das Spiel Dixit stellt die Phantasie der Mitspielenden auf die Probe. Scheinbar kommt das gut an, denn es ist erst kürzlich zum Spiel des Jahres 2010 gewählt worden. Dabei ist es, wer hätte das gedacht, in der Hauptsache ein Kartenspiel mit 84 großformatigen Karten. Auf den Karten, von denen jeder Spieler 6 erhält, sind Zeichnungen abgebildet, die auf den ersten Blick etwas seltsam anmuten. Denn hier gibt es zum Beispiel Karten, auf denen ein Mädchen mit einer Kerze in einer Glühbirne steckt oder ein Rechenschieber, bei dem Planeten die üblichen Kugeln ersetzen. Wenn man nun loslegt, ist in jeder Spielrunde ein anderer Mitspieler der Erzähler, der eine seiner Karten verdeckt auf dem Tisch platziert und dazu eine passende Äußerung von sich gibt. Es ist ganz egal, was es ist, ob ein Wort, ein Satz, der Titel eines Liedes – was immer dem Spieler gerade so einfällt.

Alle weiteren Mitspieler wählen nun von ihren Karten eine aus, die zur Äußerung des Startspielers passen könnte. Alle Karten zusammen werden verdeckt gemischt und danach offen auf dem Tisch ausgelegt. Dann tippt jeder Spieler, welche Karte wohl die des Startspielers gewesen ist. Und dann kommt der Clou an Dixit, denn sollten alle Mitspieler auf eine einzelne Karte als Startkarte tippen, geht der Startspieler leer aus und alle Anderen freuen sich über jeweils zwei Punkte. Das gilt auch im umgekehrten Fall, wenn nämlich niemand die Karte des Startspielers tippt. Er sollte sich also klug äußern, so dass es nicht zu leicht und auch nicht zu schwer ist, denn ansonsten steht er ohne Punkte da.

Tippt aber mindestens ein Spieler auf die korrekte Karte, gibt es gleich drei Punkte für den Startspieler. Wenn ein Spieler eine andere Karte favorisiert hat, ist das Glück für den Besitzer dieser Karte, denn für ihn gibt es dann ebenfalls einen Punkt. Danach kann weitergespielt werden, indem der Nächste eine Idee hat und eine Karte auf dem Tisch platziert. 3 bis 6 Spieler gehen bei diesem Spiel ab 8 Jahren auf Punktejagd. Allerdings bedarf es für großen Spielspaß schon einer größeren Runde, denn mit nur 3 Spielern kann Dixit sein volles Potential nicht unbedingt entfalten. Und für den, der befürchtet, es könne mit den 84 Karten nach einer Zeit langweilig werden, wenn man alle Karten bereits gut kennt, sei die Erweiterung empfohlen, die noch mal 84 weitere Motive bietet.

Spielzeug vorgestellt: Ubongo

Mittwoch, 11. August 2010

Ubongo

Wer beweist Köpfchen und schafft es, die meisten Edelsteine für sich zu gewinnen? Bei Ubongo geht es genau darum: Am Schluss muss man im Besitz der größten Menge an Edelsteine einer Farbe sein. Da es viele verschiedene Farben gibt, ist es egal, welche, Hauptsache, man hat den größten gleichfarbigen Haufen. Aber um das zu Erreichen, muss man erst mal seinen Kopf gründlich anstrengen, denn Ubongo ist Tetris für den Tisch. Für Nichtkenner des PC-Klassikers sei gesagt, dass man bei Tetris verschiedenförmige Bausteine so verbauen muss, dass Reihen entstehen. Reihen werden bei Ubongo allerdings nicht gebildet, dafür muss der Spieler auf den 36 Spielbrettchen, die vorher unter den Mitspielern aufgeteilt werden, nun 3 oder 4 bestimmte Legeplättchen in das vorgegebene Muster so einpassen, dass er als Erster das Feld ausgefüllt hat.

Nur dann darf er Ubongo rufen – und sich als Erster ans Aussuchen von Edelsteinen machen. Zur Verfügung hat jeder Spieler allerdings 12 Legeplättchen unterschiedlichster Art mit verschiedener Größe und Form, bei denen mittels Würfel ermittelt wird, welche davon benutzt werden müssen. Dabei mutet Ubongo sehr afrikanisch an, schon von der dunkelorangenen Aufmachung her und auch von der Gestaltung der Karten. Über den Reihen mit den aufgemalten Legeplättchen sind Zeichen wie Höhlenmalereien aufgemalt, jede Reihe hat ihr eigenes Zeichen. Diese Zeichen, z.B. eine Gazelle, ein Speer mit Schild oder eine Gazelle, findet sich dann auch auf dem Würfel wieder. Würfelt also jemand die Gazelle, werden die Legeplättchen benutzt, die unter der Gazelle aufgemalt sind. Jeder hat eine andere Karte, also hat jeder beim passenden Symbol andere Plättchen und eine andere Form, um das Ganze einzupassen.

Das Gute ist: Schnelldenker und Leute, die Ubongo schon öfter gespielt haben, müssen hier nicht unbedingt im Vorteil sein, denn es gibt zwei mögliche Varianten von Ubongo, die sich zeitgleich verwenden lassen. Zum Einen weisen die Karten auf der einen Seite Reihen mit je vier Legeplättchen auf, aber dreht man sie um, hat man Reihen mit nur noch drei Legeplättchen. So können Anfänger die Variante mit 3 Plättchen und Fortgeschrittene die mit 4 Plättchen benutzen und keiner erleidet einen Nachteil. Übrigens wird Ubongo auf Zeit gespielt, eine passende Sanduhr ist gleich mit dabei.
Doch wie kommt man nun an die begehrten Edelsteine? Auf einem weiteren Spielbereich befinden sich auf einem größeren, langgezogenen Spielplan 6 Reihen, in denen jeweils 12 Edelsteine bunt durcheinander in kleinen Löchern liegen. Ganz unten am Ansatz jeder Reihe sind Felder, auf die die Spieler ihre Figuren platzieren können. Anfangs steht jeder in einer Reihe, doch im Laufe des Spiels stehen mitunter auch mehrere in einer. Hat man es nun geschafft, als Erster mit dem Legen der Plättchen fertig zu sein, darf er auf den Feldern unterhalb der Reihen auf Wanderschaft gehen. Drei Schritte stehen ihm zur Verfügung, die er aber nicht nutzen muss. Er kann auch nur zwei oder einen Schritt gehen oder stehen bleiben. So hat er die freie Auswahl, in welcher Reihe für ihn die besten Steine in den hoffentlich besten Farben liegen. Jeweils 2 darf man pro Herausfoderung nehmen und in seinen Vorrat legen. Doch auch der Zweite, der mit seiner Legetafel fertig ist, darf noch laufen, allerdings nur zwei Reihen weit. Der Dritte geht immerhin noch eine Reihe weit, der Vierte, wenn man mit der vollen Anzahl von 4 Spielern spielt, darf immerhin noch in seiner Reihe Steine nehmen, wenn er denn erfolgreich auf seiner Legetafel war. Wer es nicht in der vorgegebenen Zeit schafft, geht nämlich leider leer aus.

Spielt man zu viert, hat jeder Mitspieler 9 Legetafeln, und es gibt folglich 9 Runden. Zum Schluss, wenn alle Legetafeln jedes Spielers aufgebraucht sind, wird geguckt, wer die meisten Steine einer Farbe auf sich vereint. Haben zwei Spieler die gleiche Anzahl, z.B. der Eine 5 rote Steine und der Andere 5 gelbe Steine, wird nachgesehen, wer von einer zweiten Farbe die meisten Steine auf sich vereint und so weiter. Dann steht der Gewinner fest – und einer zweiten Runde nichts im Wege. Denn Ubongo macht eindeutig Lust auf mehr! Doch mittlerweile gibt es Ubongo auch als Reisespiel und in weiteren Varianten wie „Ubongo – Das Duell“ und „Ubongo Extrem. Dem Spielspaß sind also keine Grenzen mehr gesetzt. Aber Vorsicht – es herrscht akute Suchtgefahr!

Spielzeug vorgestellt: Looping Louie

Mittwoch, 11. August 2010

Looping Louie

Da gackern ja die Hühner? Aber sicher! Bei Looping Louie in jedem Fall, denn hier gilt es, die eigenen Hühner vor dem kühnen Flieger Looping Louie zu beschützen. Denn nur, wer zum Schluss der Letzte ist, der noch eines seiner drei Hühner hat, ist der Sieger des Spiels.

Das Spiel braucht ein bisschen Platz und nach Möglichkeit eine Fläche, der gelegentliche Kratzer durch Verrutschen des Spielgestänges nichts ausmachen. Denn in der Hauptsache besteht Looping Louie aus einem Gestänge mit vier sogenannten Basisarmen, die in der Mitte am eigentlichen Motor, der mit Batterie betrieben wird, festgemacht werden. Looping Louie sitzt in seinem roten Motorflugzeug, das stark an den Flieger des bekannten „Roten Barons“ erinnert, das an einem kippbaren Kranarm steckt, dessen Kranarmsockel auf dem Motorgehäuse mit den beiden benötigten Batterien sitzt.

Am Ende jeden Basisarms, der seitlich am Motorgehäuse sitzt, befinden sich ein Schlitz und eine Wippe. Die Wippen haben vier verschiedenen Farben, zur Unterscheidung der Spieler. Da die Hühner in diesem Spiel durch Chips symbolisiert werden, kommen diese nun zu dritt in einer schmalen Reihe hintereinander in den schmalen Schlitz seitlich neben der Wippe jedes Spielers. Dort sind sie nun schutzlos dem sich drehenden Flieger ausgeliefert. Denn Looping Louie fliegt munter im Kreis rundherum, und die Hühner müssen sich schützen, indem der Spieler rechtzeitig auf die Wippe tippt und so das surrende rote Flugzeug in die Höhe schießen lässt. Dabei schlägt es mitunter Loopings – der Name des Spiels ist also Programm. Da alle Mitspieler rund um den Spielbereich verteilt sind, kann das Hochfliegen von Looping Louie durch Drücken der Wippe sowohl dem Nachbarn als auch dem Gegenüber ganz schön große Probleme machen, denn er kommt oftmals etwas unkontrolliert wieder in den direkten Flug – und manchmal bleibt er auch eine Weile kerzengerade am Kranarm in der Mitte stehen!

Mitunter muss man nur aufpassen, dass man nicht zu fest und mit zu viel Kraft auf die Wippe haut, denn dann neigen die Hühner zu unkontrollierten Flucht – sie fallen schlichtweg aus dem Schlitz.
Das Spiel von MB ist für 2 bis 4 Spieler ausgelegt und kann auch schon von kleinen Spielern ab 4 Jahren mühelos mitgespielt werden.

Spielzeug vorgestellt: Malefiz

Mittwoch, 11. August 2010

Malefiz

Malefiz ist ein Klassiker unter den Brettspielen. Bereits 1959 erfand ein Deutscher dieses Spiel als Variante des Spiels „Pachisi“. Zwei bis vier Spieler ab 6 Jahren haben hierbei ihren Spaß daran, ihre Gegner raus zu werfen oder zu blockieren. Denn das ist das simple Spielprinzip von Malefiz.

Das Spiel wird heute wie damals mit der klassischen Spielschachtel verkauft, auf der zwei Herren und zwei Damen abgebildet sind. Sie sind dem Wilden Westen entsprungen und symbolisieren, auf dem Spielbrett in den Startbereichen abgebildet, die verschiedenen Farben. Ziel des Spiels ist es, seine 5 Figuren in der jeweiligen Farbe als erstes zum Ziel zu bringen. Das Problem ist, dass alle Spieler das gleiche Ziel haben – und, dass weiße Sperrsteine an bestimmten Punkten den Weg blockieren. Und bei diesem Spiel kann man eben nicht nur den Gegner schmeißen, sondern auch die Sperrsteine, die man dann dem Gegner vor die Nase stellen kann.

Kein Wunder, dass der das meistens nicht besonders gut findet! Mitunter verbaut man sich da aber auch selber den Weg, wenn man den Gegner überholt. Denn überspringen darf man sowohl seine eigenen Figuren, als auch den Gegner. Gelaufen wird mittels der erwürfelten Augenzahl des beiliegenden Würfels. Man darf vorwärts, rückwärts und seitwärts gehen, aber immer nur in eine Richtung pro Wurf. Mitunter kann das Spiel recht lange dauern, denn durch das ständige Rausschmeißen muss man so manches Mal von vorne anfangen und sich so oftmals zum wiederholten Male durch die herumstehenden Sperrsteine „quälen“, die man doch vorher eigentlich dem Gegner in den Weg gestellt hatte…

Es gib nur zwei Aufgänge, die die Spieler zum Zielbereich führen, und da diese von allen Spielern benutzt werden, stehen die Sperrsteine eben auch mal vor den eigenen Figuren. Anfangs haben die Sperrsteine feste Punkte, auf denen sie stehen, doch sobald man sie mit der passenden Augenzahl des Würfels ergattern kann, dürfen sie so ziemlich überall auf dem Spielplan platziert werden. Nur die unterste Reihe ist für die Steine tabu.
Malefiz ist seit seinem Start vor 40 Jahren bereits über 5 Millionen Mal verkauft worden. Dabei wurde es nicht nur in Deutschland vertrieben, sondern auch im Ausland, allerdings mit dem veränderten Namen Barricade, was sich namentlich an die Sperrsteine anlehnt. Auch andere Varianten für mehr als vier Spieler oder spezielle Spiele wie Spongebob Malefiz waren zwsichenzeitlich im Handel erhätlich. Seit 2004 gibt es Malefiz endlich auch für Liebhaber von Computerspielen als PC-Spiel und seit 2007 sogar als Multiplayer-Online Spiel.

Spielzeug vorgestellt:Tipover

Dienstag, 10. August 2010

Tipover

Der Hersteller dieses Spiels heißt „Thinkfun“ – und der Name passt zum Spiel. Ohne Nachdenken gibt es hier nämlich statt Spaß im höchsten Falle Verzweiflung auf ganzer Linie. Tipover ist ein Denkspiel zur Beschäftigung einer Person ab 8 Jahren. Und beschäftigen kann es einen wirklich, wie man denn nun die Getränkekisten kippen muss, um das ersehnte Ziel zu erreichen. Denn das ist es, worum es bei Tipover geht: Getränkekisten aus Plastik so umkippen, dass man vom vorgegebenen Startpunkt ins ebenfalls vorgegebene Ziel kommt.

Hierbei gibt eine Spielkarte vor, welche Kisten man für die aktuelle Herausfordernung benötigt. Die verschiedenen Farben der Kisten stehen dabei für verschiedene Höhen. Neben 40 Herausforderungskarten befinden sich im Lieferumfang des Spiels 10 gelbe 2er-Kisten, 4 grüne 3er-Kisten, 2 blaue 4er-Kisten und die rote Zielkiste. Man benötigt allerdings nicht alle Kisten. Welche der farbigen Kistentürme man pro Aufgabe benötigt, ist auf den Karten mit farbigen Quadraten vermerkt, die an der betreffenden Stelle eingezeichnet sind, an den man den passenden Kistenturm dann setzen muss. Auf der Herausforderungskarte ist die Kiste, auf der das kleine rote Männchen, das die Kisten sinnbildlich kippen soll, starten muss, mit einem roten Rand markiert. Nun stellt man die Figur auf die Kiste und kann loslegen.

Doch in welche Richtung muss die Kiste kippen, damit man die nächste Kiste erreicht, bzw. welches ist denn eigentlich die nächste Kiste? Diese Frage dürfte der Spieler im Laufe des Spiels wohl öfter stellen… Man darf nach dem Kippen mit seiner Figur über die gelegte „Kistenspur“ zu einer anderen Kiste wandern, um dann diese umzuwerfen. Dabei dürfen aber keine diagonalen Sprünge über Lücken hinweg gemacht werden. Kippt eine Kiste, hinterlässt sie ein Loch an der Stelle, wo sie vorher stand, was man mitberechnet sollte, wenn man versucht, sich den zu findenden Weg vorzustellen.

Anfänglich wird einem die Sache auch noch etwas erleichtert, denn die ersten 10 Karten sind für „Beginner“, also Anfänger, gedacht. Über „Intermediate“ geht es zu den „Advanced“-Karten und zum Schluss darf man sich als „Expert“ versuchen. Zusätzlich gibt es als Bonus für die ganz Gescheiten noch gratis Spielkarten als Bonus auf der Seite des Spieleherstellers. Die Internetadresse ist auf der Verpackung vermerkt.
Die Karten, das leichte Plastikbrett, auf das die Kisten gestellt werden müssen, und die Kisten, für die ein passendes Säckchen mit Zugband als Verpackung beiliegt, lassen sich mit ihrem geringen Gewicht und der geringen Größe auch ohne Probleme mit auf Reisen nehmen. Dann können Kinder Tipover völlig problemlos im Auto auf dem Rücksitz als Zeitvertreib spielen – und die Fahrt geht nicht nur schneller vorbei, sondern man lernt nebenher noch was dabei.

Spielzeug vorgestellt:Monopoly

Dienstag, 10. August 2010

Monopoly

Monopoly ist ein sehr beliebtes Spiel bei Jung und Alt und ein richtiger Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen sollte, in dem Liebhaber des klassischen Gesellschaftsspiels zuhause sind. Monopoly gab es über all die Jahre in den verschiedensten Ausführungen. Inzwischen sind sogar Monoply-Spiele mit den Straßenzügen bestimmter Städte verfügbar. Weltweit ist es eines des erfolgreichsten Brettspiele überhaupt. Monopoly gibt es darum inzwischen in 37 Sprachen und es ist in über 103 Ländern käuflich erhältlich.

Auf dem meist quadratischen Spielbrett sind rundum verschiedene Straßen in verschiedenen Farben aufgemalt. Ziel des Spiels ist es, durch „Vermietung“ das meiste Geld zu verdienen. Je nach Variante besteht ein Straßenzug aus 2 oder 3 gleichfarbigen Straßen, die man kaufen kann. Ist man Besitzer eines ganzen Straßenzuges, darf man diesen bebauen. Zu Beginn erhält man ein bestimmtes Budget, mit dem man haushalten muss. Mieteinnahmen aus Straßen oder für Häuser und Hotels, die andere Mitspieler zahlen müssen, wenn sie auf die Straßen vom Gegenspieler kommen, vermehren das Geld aber rasch, es sei denn, man steht selber ständig auf gegnerischen Straßen! Auf dem viereckigen Spielplan bewegt man sich mit zwei Würfeln gleichzeitig.

Es sind Gemeinschafts- und Ereignisfelder vorhanden, die bestimmte Aufgaben stellen, die entweder Zugewinn oder Verlust bringen. Das Start/Zielfeld bringt dem Spieler bestimmte Einnahmen pro Runde beim Passieren. Ist ein Spieler pleite, scheidet er aus – und der Letzte ist dann der lachende Sieger. Es braucht mitunter einiges an Zeit, bis alle so viel gebaut haben, dass die Spieler eine Miete an andere Mitspieler zahlen müssen, die hoch genug ist, um Schwierigkeiten zu machen. Denn erst mit dem Bau von Häusern und Hotels kommt richtig Schwung ins Spiel und jede Menge Geld wechselt den (entsetzten) Besitzer.

Dieses Spiel ab 8 Jahren aufwärts nimmt also recht viel Zeit in Anspruch. Zum Glück hindert einen ja meistens nichts daran, Monopoly auch mal zur Seite zu legen und ein anderes Mal weiter zu spielen. Es lohnt sich nämlich in jedem Fall, denn hier übt man Strategie und den Umgang mit Geld. Denn wer nur kauft, wird wohl alsbald scheitern!