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Barbie Film: Barbie und Das Geheimnis von Oceana

Freitag, 7. Mai 2010

Erneut wird in eine Unterwasserwelt abgetaucht, wenn es um den Film „Barbie und Das Geheimnis von Oceana“ geht. Wo Barbie in „Mermaidia“ allerdings selbst eine Fee spielt, ist „Barbie und Das Geheimnis von Oceana“ anfangs eher im realen Leben angesiedelt. Barbie verkörpert hier die Surferin Merliah, die in Malibu lebt und für die das Surfen auf großen Wellen einfach das Größte ist. Sie lebt bei ihrem Großvater und hat in Zuma einen Delfin als besten Freund. Eines Tages erfährt Merliah allerdings ein bisher streng gehütetes und unglaubliches Familiengeheimnis. In Wahrheit ist Merliah nämlich eine Meerjungfrau und die Prinzessin der Unterwasserwelt Oceana. Sie kann das anfangs gar nicht glauben, möchte die Welt von Oceana aber dann doch mit eigenen Augen sehen.

In Oceana selbst schließt sie schnell Freundschaft mit anderen jungen Meerjungfrauen. Deren Freundschaft hat Merliah auch bitter nötig, denn die böse Seehexe Eres bedroht Merliahs Mutter, die Königin von Oceana. Eres möchte die Macht an sich reißen und damit zur Herrscherin über Oceana werden. Doch sie hat natürlich nicht damit gerechnet, dass Merliah mit ihren Freundinnen zusammen genau das verhindern möchte. Damit Merliah dabei den Kontakt zu ihren alten Freundinnen an Land nicht verliert, bleibt sie mit diesen über ihre Armbanduhr in Kontakt. Sie kann somit die Informationen aus beiden Welten dazu nutzen, um am Ende Eres Pläne zu durchkreuzen und ihre Mutter und somit die ganze Welt Oceana zu retten.

Ein weiteres Mal hat man eher moderne Elemente in einen Film mit Barbie einfließen lassen. Dazu gehört Merliahs Armbanduhr genauso wie der recht modern klingende Soundtrack. Hier merkt man, dass man die musikalische Untermalung dem Flair am Strand und den Surfer-Stil angepasst hat. Auch die Hintergrundgeschichte der Surferin ist etwas, was definitiv in die heutige Zeit gehört. Verknüpft wird es dabei geschickt mit der magischen Welt Oceana, wo Meerjungfrauen unter der Wasseroberfläche leben und es Magie und Zauberei gibt. Merliah und ihre Freundinnen haben je einen ganz eigenen Style bekommen, was in den vorigen Filmen auch nicht immer der Fall war. Hier ähnelten sich die Freundinnen teils ziemlich stark. Als Kritikpunkt darf die Synchronstimme der bösen Eres angesehen werden, die weniger böse und Furcht erregend, sondern vielmehr pubertär und nervig klingt. Gemessen daran ist es durchaus zu verkraften, dass Ken, bzw. ein hübscher Prinz in dieser Story komplett fehlt. Man muss somit zwar auf die Romantik in Form einer Liebesgeschichte verzichten, erlebt aber dennoch einen schönen Film aus der Barbie-Reihe. Für Kinder hält er die Botschaft bereit, dass es gut sein kann sich von anderen zu unterscheiden. Auch wenn man anders ist, kann man viel erreichen und muss sich nicht deswegen schämen. Ganz im Gegenteil, denn man kann stolz darauf sein, dass man etwas Besonderes ist.

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