Feuerkorb und Terassenofen

In den Gärten entstehen im Frühjahr und im Herbst stattliche Mengen an brennbarem Holzabfall. Zweige und Äste, die im Frühjahr beim Baumverschnitt anfallen, sowie Sträucher und Stauden, die im Herbst ihre Daseinsberechtigung verlieren, eignen sich hervorragend zum Verbrennen; auch mancher Baum, der entfernt werden muss, liefert genügend Brennmaterial und muss nicht kostenpflichtig entsorgt werden.
Viele Hobbygärtner und Landbesitzer haben sich schon deshalb eine Feuerstelle angelegt. Sie dient zum einen Entsorgungszwecken und zum anderen der Schaffung einer romantischen Lagerfeueratmosphäre im eigenen Garten. Parzellenbesitzer im Schrebergarten sollten sich allerdings vorher erkundigen, ob in ihrer Gartenanlage Feuerstellen erlaubt sind. Sie ungenehmigt zu betreiben, kann zu Probleme führen. Die privaten Landbesitzer sind da im Vorteil. Sie brauchen sich nur selten einer Vorschrift zu beugen, es sei denn, es gibt eine örtliche, die für alle Einwohner gilt.
Dann ist die Feuerstelle rasch angelegt. Meist kreisrund aufgeschichtete Feldsteine umgrenzen das kleine Areal, es kann auch noch einen halben Spatenstich tief ausgehoben werden, um das Aufstieben der Glut bei Windböen zu dämmen. Freundlich ist es, die Feuerstelle so anzulegen, dass der Nachbar weder durch Qualm noch durch Funkenflug gestört oder gefährdet wird. Dann noch ein paar Sitzgelegenheiten ringsum aufgestellt und das Braten der Wurst am Stock, begleitet von hochphilosophischen Gesprächen in einer lauen Sommernacht wird unvergesslich.

Die Feuerschale im Garten oder auf der Terrasse kann unter Einhaltung grundsätzlicher Brandschutzregeln ohne weiteres aufgestellt werden. Es gibt sie in unendlicher Vielfalt an Formen, Qualitäten und Preisen. Von der einfachsten Blechkonstruktion als Feuerkorb bis hin zur noblen Edelstahlvariante bietet der Markt alles.
Im Gegensatz zur Feuerstelle haben die Feuerschale oder der Feurfeuerkorb den Vorteil, dass sie dort hingestellt werden kann, wo sie weder stören noch gefährden. Der Lagerfeuereffekt bleibt derselbe.
Vorteilhaft ist es, nur gut abgetrocknetes Material zu verwenden, nasses qualmt und stinkt, auch Laub, und Heckenabschnitte sind ungeeignet. An kühlen Abenden ist ordentliches Holz sowieso der beste Brennstoff. Kiefern, Lärchen und Tannenscheite verbreiten den angenehmsten Geruch, den wenigsten Rauch und die meiste Wärme.
Zur Entsorgung anderer brennbarer Abfälle sind weder Feuerstelle noch – schale gedacht.
Auch die romantischsten Stunden haben einmal ihr Ende. Beim Verlassen der Feuerstelle ist besonders darauf zu achten, dass das Feuer auch wirklich aus ist und kein Funkenflug in die Umgebung möglich ist. Mit einem Eimer Wasser ist die Feuerstelle gelöscht, für Feuerschalen ist eine Schaufel Sand besser geeignet. Siebt man die erkaltete Asche durch, und gibt sie dem Kompost bei, ist der ökologische Kreislauf geschlossen.

Hier gehts zu einer Übersicht toler Feuerstellen: http://www.grillfuerst.de/Feuerschale-und-Feuerstelle.php

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