Archiv für die Kategorie „Spiele des Jahres“

Für das Spiel des Jahres 2005 nominiert: „In 80 Tagen um die Welt“ von „Kosmos Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4002051696153“

Samstag, 24. April 2010

Bei dem Brettspiel „In 80 Tagen um die Welt“ treten die Spieler als Weltreisende in einen abenteuerlichen Wettstreit. Dabei orientiert sich der Aufbau der Handlung an den fantastischen Vorlagen des im Jahr 1872 veröffentlichten gleichnamigen Roman-Klassikers des Erfolgsautoren Jules Verne.

„In 80 Tagen um die Welt“ richtet sich an zwei bis sechs Spieler in einem Alter ab zwölf Jahren. Die Dauer einer Spielrunde beträgt zwischen 50 und 70 Minuten. Das von Michael Rieneck entwickelte und von Bernd Wagenfeld illustrierte Spiel wurde beim „International Gamers Award 2005“ als Multiplayer Finalist ausgezeichnet und erreichte im Rahmen des „Deutschen Spiele Preises 2005“ den 6. Platz. Darüber hinaus wurde „In 80 Tagen um die Welt“ für den Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ in die Auswahlliste aufgenommen.

Das Spiel ist durch seine Vielzahl von Materialien sehr üppig ausgestattet. So sind im Lieferumfang ein Spielbrett, 60 Reisekarten, 15 Ereigniskarten, 6 Spielfiguren in verschiedenen Farben, 6 verschiedenfarbige Zeitsteine, 6 ebenfalls farbige Wettscheine, 24 Goldmünzen, 18 Bonus-Chips, 1 Detektivfigur, 1 Würfel, 1 Startspielerzeichen, sowie die obligatorische Spielanleitung enthalten.

Von London aus startend begeben sich die Spieler in der Identität von Reisenden auf den Weg, die Erde zu umrunden. Diesbezüglich kann entweder per Schiff oder aber mit der Eisenbahn gereist werden. Gegebenenfalls kann man diese beiden Möglichkeiten kombinieren. Der Verbrauch der Reisekarten richtet sich nach der Anzahl der benutzten Fortbewegungsmittel. Entweder müssen hierfür ein, zwei oder auch drei Reisekarten gelohnt werden. Die Reise kann man jedoch auch mit Hilfe eines Ballons fortsetzen.

Auf der Strecke zwischen Kalkutta und Bombay besteht gar die Möglichkeit, auf einem Elefant zu reiten. Der Spieler braucht für einen bestimmten Streckenabschnitt in dem Fall weniger Zeit, wenn der Wert der hierfür eingesetzten Reisekarte möglichst niedrig ist. Ein Detektiv, der unter Umständen am Ende des eigenen Zuges und dazu noch auf dem selben Feld wie der Spieler positioniert sein kann, führt zu einer Wegverzögerung. Dann wird ein Vorrücken des Zeitsteins um zwei Felder erforderlich. In dem Fall, dass ein Spieler bereits London erreicht hat, geraten die restlichen Spieler unter Zeitdruck, da sie bei jeder Runde einen Tag Zeit verlieren und darüber hinaus die Zugmöglichkeiten beschränkt werden.

Derjenige, der beim Eintreffen in London den geringsten Verbrauch an Tagen vorweisen kann, hat gewonnen. Das Interessante dabei ist, dass dies nicht zwangsläufig der Spieler sein muss, der als Erster die Ziellinie durchbricht.

Für das Spiel des Jahres 2009 nominiert: „Pandemie“ von „Pegasus Spiele“ Artikel Nummer „EAN 4250231751325“

Freitag, 23. April 2010

„Pandemie“ wurde als kooperatives Brettspiel im Jahre 2008 von dem Spieleerfinder Matt Leacock entwickelt. „Pandemie“ ist von zwei bis vier Personen ab einem Alter von zwölf Jahren bespielbar. Es nimmt etwa 45 bis 60 Minuten Zeit in Anspruch.
Der Zweck des Spieles liegt darin, vier tödliche Seuchen zu bekämpfen, die auf der Welt ausgebrochen sind. Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines speziellen Seuchenexperten.

So können die Spieler untereinander auslosen, wer den Arzt, wer den Wissenschaftler, wer den Forscher, wer den Betriebsexperten und wer den Logistiker, bzw. Dispatcher mimen will. Jeder dieser Fachleute ist mit bestimmten Fähigkeiten ausgestattet. Im Rahmen der ihm zugeteilten Rolle muss jeder Spieler die zur Identität gehörigen Fertigkeiten und Kenntnisse zum Nutzen der Allgemeinheit bestmöglichst einsetzen. So ist es beispielsweise dem Logistiker gestattet, nach Rücksprache mit den anderen deren Spielfiguren weiterzubewegen.

Dem Arzt steht die Möglichkeit offen, die Seuchenmarker einer bestimmten Farbe an einem Ort zu beseitigen. Dem Wissenschaftler ist die Befugnis gegeben, mit nur vier statt fünf gleichfarbigen Karten ein Gegenmittel zu kreieren, während der Forscher eine Spielerkarte seiner Wahl an einen am selben Ort befindlichen Mitspieler weiterreichen darf. Der Betriebsexperte ist schließlich dafür verantwortlich, neue Forschungslabore einzurichten, ohne dafür eine Karte opfern zu müssen.

Das Besondere an „Pandemie“ ist, dass das Ziel durch das Zusammenwirken der am Spiel beteiligten Personen erreicht wird und alle Spieler gemeinsam gewinnen. Das ist dann der Fall, wenn es den Spielern rechtzeitig gelungen ist, durch die geschickte Synergie ihrer Kräfte ein Mittel gegen die vier Seuchen zu entwickeln und die Menschheit dadurch zu retten.

Das Interaktionsreiche Spiel wurde seit seiner Entstehung mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2009 wurde es im Rahmen von „Games 100“ als bestes Familienspiel prämiert, zudem belegte „Pandemie“ im selben Jahr den 3. Platz anlässlich des „Deutschen Spiele Preises“. Als Spiele Hit für Experten erreichte es beim „Spiel der Spiele 2009“ eine hervorragende Benotung. 2008 machte Pandemie beim „Tric Trac d`Argent“ den 2. Platz.

Für das Spiel des Jahres 2009 nominiert: „Fits“ von „Ravensburger Spieleverlag“ Artikel Nummer „EAN 4005556264964“

Freitag, 23. April 2010

Bei dem Gesellschaftsspiel „Fits“ sind bis zu vier Spieler dazu aufgefordert, die auf ihren Spieltafeln befindlichen Lücken mit Bausteinen zu füllen. Mit Hilfe der Solitär-Version besteht die Möglichkeit eignet sich das Spiel gegebenenfalls auch für eine einzelne Person. Welches der vielen verschiedenen Bauelemente letztendlich zum Zug gelang, wird durch eine Karte bestimmt, die in der Spielmitte positioniert liegt. Das Besondere an „Fits“ ist, dass die Spieler zwar gemeinsam spielen, aber dennoch kaum interagieren. Um bei dem Spiel erfolgreich zu sein, benötigt man strategisches Können, die Fähigkeit des räumlichen Denkens, sowie eine ordentliche Portion Glück.

Das Spiel beginnt damit, dass alle Spieler die gleichen Bausteine erhalten, die aus 16 unterschiedlichen Formen bestehen, die aus kleinen Quadraten gebildet werden. So sind manche Bausteine beispielsweise wie ein L geformt, andere wiederum wie ein T. Ziel eines jeden Spielers ist, dass seine Spieltafel durch möglichst viele dieser Elemente abgedeckt wird. Dabei muss stets exakt der Baustein gelegt werden, wie er auf der nach dem Zufallsprinzip aufgedeckten Karte dargestellt ist.

In dem Spiel werden die Spieler durch Punkte bewertet. So bringt eine komplett gefüllte Reihe Pluspunkte, Lücken werden hingegen mit Minuspunkten bestraft. Wenn der in der Mitte des Spielfeldes befindliche Kartenstapel aufgebraucht ist, endet die erste Runde und die Punkte werden abgerechnet. Auf die erste Runde folgen in der Regel drei weitere Runden. Hierfür erhalten die Spieler jeweils neue Spieltafeln, wobei sich der Schwierigkeitsgrad von Runde zu Runde erhöht. Gewonnen hat der Spieler mit der höchsten Punktzahl.

Die Regeln von „Fits“ sind leicht verständlich. Daher eignet sich der Knobelspaß sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder ab dem Grundschulalter. Das kniffelige und zugleich spannende Legespiel wurde von dem erfolgreichen Spieleerfinder Reiner Knizia entworfen und für das „Spiel des Jahres 2009“ nominiert.

Für das Spiel des Jahres 2009 nominiert: „Finca“ von „Hans im Glück Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4001504481919“

Freitag, 23. April 2010

Das Gesellschaftsspiel „Finca“ entführt das Autorenteam Ralf zur Linde und Wolfgang Sentker den Spieler in das alte Mallorca zu jener Zeit, als die spanische Insel noch nicht touristisch erschlossen, sondern von der Landwirtschaft geprägt war. Der Spieler agiert dort als Betreiber einer Finca. Eine Finca ist ein spanischer Bauernhof. Als Fincabesitzer müssen die Spieler versuchen, mit Hilfe von Karren, die von Eseln gezogen werden, Früchte von ihrem Hof in die verschiedenen Ortschaften auf der Insel zu befördern.

Dabei wird dem Spieler zudem auf eine völlig ungezwungene und spielerische Weise die Möglichkeit geboten, seinen Wissenshorizont bezüglich der jeweiligen Gemeinden, sowie eine Vielzahl typisch spanischer Inselfrüchte kennen zu lernen. So werden auf den Karren Orangen, Zitronen, Feigen, Mandeln, Weintrauben und Oliven transportiert.

Das von Franz Vohwinkel trefflich illustrierte Spiel mit der Darstellung der Insel Mallorca weckt durch seine grafische Gestaltung diverse Urlaubssehnsüchte. Das ist sicher kein Zufall. Denn das Spiel wurde ursprünglich dazu geschaffen, den Feriengästen auf Mallorca den Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten. Deshalb sind sämtliche Feriendomizile, die sich in dem Besitz von Ralf zur Linde befinden, mit dem Spiel „Finca“ ausgestattet.

Das sehr erfolgreiche Brettspiel stand auf der Auswahlliste zum „Spiel des Jahres 2009“ und erreichte bei der Preisverleihung zum „Deutschen Spiele Preis 2009“ den 4. Platz.

Für das Spiel des Jahres 2009 nominiert: „Fauna“ von „HUCH & friends“ Artikel Nummer „EAN 4260071875808“

Freitag, 23. April 2010

„Fauna“ ist ein Brettspiel zum Thema Tiere. Das Lern- und Ratespiel bietet insbesondere Tier- und Naturfreunden die selten gebotene Möglichkeit, ihren Wissenshorizont auf eine interessante und zugleich unterhaltsame Weise erheblich zu erweitern.
Eine Spielrunde dauert in etwa 45 bis 60 Minuten. „Fauna“ eignet sich für zwei bis sechs Spieler ab einem Alter von etwa zehn Jahren.
Das Spiel beinhaltet 180 Karten mit je zwei Tierarten, 42 Schätzsteine in sechs verschiedenen Farben, 30 Auswertungssteine, sowie einen Startspielerlöwen.

Während des Spieles wird das Bild eines Tieres gezeigt und sein Name dazu genannt. Nun liegt es an den Mitspielern zu raten, wo das Tier beheimatet ist, wie viel es wiegt, wie lang und groß es selbst, bzw. sein Schwanz ist oder wie schnell das Tier rennen kann. Die Spieler setzen hierzu ihre Spielsteine auf die den Angaben entsprechenden Felder, wobei jeweils nur einmal geraten werden darf. Das heißt, dass die Spieler schnell reagieren müssen, da ihr Antwortfeld ansonsten von einem Mitspieler besetzt ist. Gestaltet sich die Schätzungen eines Spielers jedoch sehr realitätsfern, so kann dieser dadurch bestraft werden, dass der betreffende Spielstein eine Runde aussetzen muss und somit in der nächsten Runde nicht mehr zur Verfügung steht.

Das vom Spieleerfinder Friedemann Friese entwickelte Gesellschaftsspiel belegte im Rahmen des „Deutschen Spiele Preises“ den 10. Platz. Darüber hinaus war es für das „Spiel des Jahres 2009“ nominiert.

Spiel des Jahres 2009: „Dominion“ von „Hans im Glück Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4001504481896“

Freitag, 23. April 2010

Im Rahmen des Kartenspiels „Dominion“ werden sämtliche Spieler zu Königen, die jeweils über ein eigenes Reich herrschen. Anfangs stehen diesen Königen nur relativ geringe Geldbeträge und Ländereien zur Verfügung. Es liegt nun an den Spielern, durch organisatorisches Geschick ihre Königreiche zu erweitern. Wem dies am besten gelingt, der hat gewonnen.

Mit 500 Karten und 32 unterschiedlichen Effekten ist das Spiel an und für sich recht komplex aufgebaut. Dennoch lässt sich der Spielverlauf leicht nachvollziehen, so dass das Spiel bereits für Kinder ab einem Alter von acht Jahren geeignet ist. Mit dem Kartenspiel können in der Regel zwei bis vier, gegebenenfalls auch bis zu sechs Personen gleichzeitig spielen. Die Spieldauer beträgt in etwa eine halbe Stunde. Es fällt jedoch schwer, im Anschluss an ein Spiel auf die Revanche zu verzichten. Wen einmal das Spielfieber gepackt hat, den kann „Dominion“ süchtig machen.
Die 32 Karten unterteilen sich in die Sparten Provinz, Herzogtum, Anwesen, Gold, Silber, Kupfer, Fluch und 25 weitere Arten von Königreichkarten. Somit bietet das Spiel bezüglich der Kombination des Aufbaus 3268760 Möglichkeiten. Die Königreichkarten erfüllen größtenteils die Funktion von Aktionskarten, die dem Spieler erlauben, eine spezielle Handlung vorzunehmen.

Ein geringerer Teil der Königreichkarten bringt den Spielern Punkte. Anders als bei gewöhnlichen Kartenspielen besteht bei „Dominion“ jeder Zug aus drei Phasen. So erhält der am Zug befindliche Spieler während der Aktionsphase die Möglichkeit, eine bestimmte Handlung durchzuführen. Die Kaufphase bietet den Spielern hingegen die Gelegenheit, entweder eine Königreichkarte, oder aber eine Punkte- oder Geldkarte zu erwerben. Die Aufräumphase werden alle übrig gebliebenen Karten auf einen Stapel gelegt und neu verteilt. Wenn der Stapel mit den Provinzkarten oder aber drei andere Stapel leer sind, ist das Spiel beendet. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen.

Das von Donald X. Vaccarino entwickelte Kartenspiel „Dominion“ wurde mehrfach preisgekrönt. So errang das Kartenspiel nicht nur den begehrten Titel „Spiel des Jahres 2009“, sondern belegte darüber hinaus beim Deutschen Spiele Preis den ersten Platz, sowie den Mensa Select 2009. Zudem war „Dominion“ für den International Gamers Award und den Niederländischen Spielepreis nominiert.

Für das Spiel des Jahres 2008 nominiert: „Stone Age“ von „Hans im Glück Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4001504481834“

Freitag, 23. April 2010

Bei dem von Micheal Tummelhofer erfundenen Brettspiel „Stone Age“ halten sich Taktik, Strategie und Glück die Waage. Das gut durchdachte Konzept des Spieles war letztendlich dafür ausschlaggebend, dass „Stone Age“ im Jahre 2008 als eines von vier Spielen anlässlich der Deutschen Brettspielmeisterschaften gespielt wurde. Des Weiteren hatte man das Familienspiel für die im Jahre 2010 stattfindende Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erwählt.

„Stone Age“ ist für eine Gruppe von zwei bis vier Spielern konzipiert. Es eignet sich für Erwachsene, sowie für Kinder ab einem Alter von etwa 10 Jahren. Ein Spiel dauert rund 60 – 90 Minuten. Thema des Würfelspieles ist die Steinzeit. Hier sichern sich zwei bis vier Sippen das Überleben, indem sie die Nahrung beschaffen, sich vermehren und Werkzeuge bauen. Es gewinnt derjenige das Spiel, dem dies am besten gelingt.

Am Anfang erhält jeder Spieler fünf Spielfiguren. Auf dem Spielbrett sind verschiedene Orte eingezeichnet, an denen es eine bestimmte Tätigkeit zu verrichten gibt. So muss der Spieler beispielsweise in der Steppe Nahrung suchen, in einer Tongrube Lehm zu Tage fördern, in den Bergen Steine klopfen, im Wald Holz schlagen oder im Fluss nach Gold suchen. Die gesammelten Rohstoffe werden in der Mitte des Planes getauscht. Mit dem erworbenen Material werden Hütten errichtet, Werkzeuge hergestellt und Korn angebaut. Darüber hinaus sind die Steinzeitmenschen damit beschäftigt, Nachwuchs in die Welt zu setzen.

Dafür müssen sich zwei Spielfiguren gemeinsam in eine Hütte begeben, woraufhin in der nächsten Runde eine Spielfigur mehr zur Verfügung steht. Für erworbene und hergestellte Gegenstände erhält der Spieler Punkte. Die erreichten Siegpunkte werden in eine Kramerleiste eingetragen, die um den Spielplan angeordnet ist. Darüber hinaus existieren spezielle Zivilisationskarten, die zusätzlich Punkte einbringen.
Das Spiel gefällt durch die optisch sehr gelungene Gesamtgestaltung des Grafikers Michael Menzel.

Spiel des Jahres 2008: „Keltis“ von „Kosmos Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4002051691042“

Freitag, 23. April 2010

„Keltis“ ist ein Gesellschaftsspiel, das von dem Spielemacher Reiner Knizia für zwei bis vier Spieler geschaffen wurde. Seines relativ komplizierten Inhaltes wegen ist „Keltis“ für Kinder unter zehn Jahren weniger geeignet. Das Spiel mit dem mystischen Flair wurde von Claus Stephan und Martin Hoffmann grafisch gestaltet und überzeugt durch seine ausgezeichnete Optik.

Bei dem Spiel „Keltis“ begibt sich der Spieler auf Steinpfade, die jedoch nicht immer ein rasches Fortkommen bieten. Daher ist es angebracht, nur jene Pfade zu betreten, die die Fortbewegung zulässt. Nachdem zunächst jeder Spieler acht Karten erhalten hat, werden diese abwechselnd vor dem Spieler auf den Tisch gelegt. Im Anschluss wird eine der zur Verfügung stehenden Spielfiguren auf dem Pfad der entsprechenden Farbe vorgezogen oder abgelegt, insofern das Anlegen nicht möglich oder nicht lohnend ist. Die Spieler bilden heirbei einen jeweils eigenen Stapel für jede Farbe.

Die Karten müssen entweder absteigend, aufsteigend oder gleichwertig sein. Wenn eine aufsteigende Reihe gebildet wurde, so darf beispielsweise zukünftig lediglich eine höhere oder aber eine Karte mit dem gleichen Wert dazugetan werden, während bei einer absteigenden Reihe nur eine entsprechend niedrigere oder ebenso gleichwertige Karte zugefügt werden darf. Die verschiedenen Aktionen, die ausgeführt werden können, sind von dem Feld abhängig, auf der sich die Spielfigur gerade befindet. So erhält der Spieler beispielsweise Zusatzpunkte, falls die Spielfigur auf einem Punktekärtchen gelandet ist. Bei einem Kleeblatt kann der selbe oder aber auch ein anderer beliebiger Stein vorgezogen werden. Stößt eine der Spielfiguren auf einen Wunschstein, kann dieser einbehalten und gegen Punkte eingetauscht werden.

Der Sieger steht fest, wenn das Spiel beendet ist. Das ist dann der Fall, wenn die letzte verbliebene Karte vom Stapel genommen wrude oder aber fünf Spielfiguren wenigstens sechs Punkte zählen und dazu den äußeren Bereich erreicht haben. Die Platzierung richtet sich nach dem Wert der jeweiligen Spielfiguren. Die Wertung wird während des Spieles auf der so genannten Kramerleiste, die das Spielbrett umrahmt, vermerkt.
Das Gesellschaftsspiel „Keltis“ wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So errang es nicht nur im Jahre 2008 den Titel „Spiel des Jahres“, sondern belegte bei dem „Deutschen Spiele Preis“ den 8. Platz, sowie im Rahmen des „Japan Boardgame Prize 2008“ Platz 7.

Für das Spiel des Jahres 2007 nominiert: „Jenseits von Theben“ von „Queen Games“ Artikel Nummer „EAN 4010350060469“

Freitag, 23. April 2010

Mit dem Brettspiel „Jenseits von Theben“ ist dem Spieleerfinder Peter Prinz ein spannendes Familienspiel gelungen, das schon Kinder ab einem Alter von acht Jahren begeistert. Nachdem das Spiel bereits 2004 im Eigenverlag herausgegeben wurde, kam es in der überarbeiteten Version bei Queen Games zur Veröffentlichung und wurde 2007 für den Titel „Spiel des Jahres“ nominiert. Darüber hinaus war „Jenseits von Theben“ für den „Niederländischen Spielepreis 2008“ nominiert. Anlässlich des „International Gamers Award“ wurde das Spiel in den Jahren 2007 und 2008 Multiplayer Finalist. Beim „Deutschen Spiele Preis 2007“ erreichte „Jenseits von Theben“ den 9. Platz.

Bei „Jenseits von Theben“ übernehmen die Spieler die Identität von Altertumsforschern, die vorerst während einer Reise durch Europa genügend Informationen und Ausrüstungsgegenstände sammeln, um sich anschließend nach Mesopotamien, Palästina, Griechenland, Kreta und Ägypten zu begeben und dort nach den kostbaren Überresten uralter Kulturen zu suchen.

Bei drei Spielern hat dazu jeder Archäologe drei Jahre Zeit, bei vier Spielern beschränkt sich die zur Verfügung stehende Zeit auf zwei Jahre. Ziel des Spiels ist, so viele Siegpunkte wie möglich zu ergattern. Siegpunkte kann man erhalten, indem man ein Fundstück ausgräbt. Je nach Wert des gefundenen Stückes variiert die erreicht Punktzahl. Mit diesen Fundstücken können Ausstellungen organisiert werden, wodurch weitere Siegpunkte hinzuverdient werden. Die Teilnahme an Kongressen wirkt sich ebenfalls günstig auf das Punktekonto aus. Darüber hinaus wird der Spieler mit dem umfangreichsten Fachwissen je Grabungsregion am Spielschluss mit fünf Siegpunkten entlohnt.

Eine spezielle, in 52 Wochen unterteilte Zeitleiste markiert den Fortschritt des Spieles und die Reihenfolge der Spieler. Da immer derjenige Spieler am Zug ist, der auf der Zeitleiste die letzte Stelle einnimmt, kann es möglich sein, dass ein Spieler manchmal mehrmals hintereinander ziehen darf. Als Familienspiel im klassischen Stil eignet sich das von Stephan Pöhnlein und Michael Menzel optisch vorteilhaft gestaltete Spiel „Jenseits von Theben“ für zwei bis vier Spieler. Für eine Spielpartie benötigt man etwa eine Stunde.

Für das Spiel des Jahres 2007 nominiert: „Der Dieb von Bagdad“ von „Queen Games“ Artikel Nummer „EAN 4010350060445“

Freitag, 23. April 2010

Das von Thorsten Gimmler entworfene Brettspiel „Der Dieb von Bagdad“ eignet sich für zwei bis vier Personen. Auf Grund seiner leicht verständlichen Regeln bereitet das Spiel bereits Kindern ab acht Jahren eine Freude. Daher ist „Der Dieb von Bagdad“ ein ideales Spiel für die ganze Familie.

„Der Dieb von Bagdad“ spielt in der romantischen Kulisse des alten Orients. Jeder Mitspieler übernimmt die Funktion eines Diebes, der in Bagdad sein Unwesen treibt. Die Diebe müssen versuchen, so viele Schatztruhen wie möglich aus den insgesamt sechs Palästen zu rauben und die anderen Diebe dabei auszutricksen. Um das Spiel letztendlich gewinnen zu können ist neben einer ordentlichen Portion Glück strategisches Können von Vorteil. Das genaue Beobachten der Mitspieler kann hierbei sehr hilfreich sein.

Am Anfang des Spieles werden die 102 Palastkarten gemischt und an die Seite des Spielfeldes verdeckt auf einen Stapel geschlichtet. Jedem Spieler wird eine bestimmte Anzahl von Karten zugestanden. Indem die Spieler die Karten ausspielen, besteht die Möglichkeit, die Diebe in die Paläste zu schmuggeln, die neutralen Wächter zu verschieben, um die fremden Diebe an der Ausübung ihrer Arbeit zu hindern, ihre eigenen Wächter zu platzieren, sowie in Paläste vor- und einzudringen.

Um eine Schatztruhe stehlen zu können, wird stets die auf der jeweiligen Schatztruhe befindliche Zahl an Dieben benötigt. Die Schatztruhen sind jedoch aufsteigend sortiert. Somit wird es im weiteren Verlauf des Spiels schwieriger, an die Schatztruhen zu gelangen. Die Spieler dürfen pro Runde eine gewünschte Anzahl an Karten verspielen und hinterher wieder drei Karten vom Stapel nachziehen. Behält ein Spieler seine Karten, so besteht die Möglichkeit, vier Karten vom Stapel zu nehmen. In diesem Fall darf als Joker auch eine Tänzerinnenkarte darunter sein.
Das Spiel ist zu Ende, wenn ein Spieler die vorgegebene Zahl an Schatztruhen gestohlen hat. Die Zahl der Schatztruhen variiert der Anzahl der Spieler entsprechend. Dies können entweder vier, fünf oder auch sechs Truhen sein.