Archiv für die Kategorie „Spiele des Jahres“

Spiel des Jahres 2002: „Villa Paletti“ von „Zoch Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4015682200132“

Mittwoch, 28. April 2010

Das Bau- und Geschicklichkeitsspiel „Villa Paletti“ wurde im Jahr 2001 von dem Spieleerfinder Bill Payne entworfen. Das unterhaltsame Spiel mit dem hohen Spaßfaktor eignet sich für zwei bis vier Personen und bietet bereits Kindern ab acht Jahren eine kurzweilige und konzentrationsfördernde Beschäftigungsmöglichkeit. Bei einer relativ kurzen Spieldauer von etwa 15 bis 30 Minuten kommt im Rahmen des voluminösen Spieleabenteuers sicherlich keine Langeweile auf.

Es existieren spezielle Säulen in drei verschiedenen Stärken und in den jeweiligen Spielfarben der Spieler. Diese müssen reihum stets auf der obersten Ebene platziert werden, wobei die den Untergrund bildenden Ebenen allesamt verschieden geformt sind. Mit jeder aufeinandergeschichteten Geschossdecke leidet die Stabilität des Gebäudes. Erst wenn der Spieler der Meinung ist, dass es nicht mehr möglich wäre, gefahrlos eine Säule aus einem unteren Stockwerk zu entnehmen, kommt eine neue Ebene hinzu. Ist einer der Kontrahenten jedoch der Meinung, es sei dennoch möglich, sich von unten zu bedienen, so darf er dies gerne versuchen und falls dies tatsächlich klappen sollte, die entfernte Säule aus dem Spiel entnehmen. Mit dem Einsturz der Villa Paletti ist das Spiel beendet. Der Gewinner ist derjenige, dessen Säulen auf der obersten Ebene standen und eine entsprechend hohe Punktzahl erreichten, wobei dickere Säulen besser gewertet werden als dünnere.

Neben der Standardform der „Villa Paletti“ existiert darüber hinaus unter dem Namen „Palazzo Paletti“ eine Version in der doppelten Größe.
„Villa Paletti“ wurde im Jahre 2002 zum „Spiel des Jahres“ gewählt. Beim „Deutschen Spiele Preis“ erreichte das farbenfrohe Familienspiel im selben Jahr den 4. Platz, sowie beim „Schweizer Spielepreis“ in der Kategorie Kinderspiele den zweiten Platz.

Spiel des Jahres 2001: „Carcassonne“ von „Hans im Glück Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4001504481452“

Dienstag, 27. April 2010

Die geschichtsträchtige Kulisse des legendären Legespiels „Carcassonne“ bildet die gleichnamige Festungslandschaft in Frankreich. „Carcassonne“ ist für zwei bis fünf Mitspieler im Alter ab acht Jahren konzipiert. Die Spieldauer von nur etwa 30 – 45 Minuten sorgt für ein kurzweiliges Spielvergnügen. Durch die Vielzahl der unterschiedlichen Situationen gestaltet sich der Verlauf des Spiels abwechslungsreich und daher sehr spannend. Die Spielregeln und das Spielprinzip sind leicht erlernbar. Während der spielerischen Auseinandersetzung mit „Carcassonne“ kommt es zu zahlreichen Interaktionen.

In dem Spiel „Carcassonne“ geht es darum, durch das Zusammenlegen quadratischer Karten gemeinsam eine Landkarte zu erstellen. Dabei ist es den einzelnen Spielern gestattet, Klöster, Straßen, Städte und Wiesen für sich zu beanspruchen und somit Punkte zu erhalten, insofern das entsprechende Territorium abgeschlossen ist. Wenn keine Spielkärtchen mehr übrig sind, so ist das Spiel beendet. Gewonnen hat letztendlich derjenige, der die meisten Punkte gesammelt hat.

Das Spiel beginnt damit, dass die Startkarte in der Mitte des Tisches positioniert wird. Im Anschluss daran werden alle übrigen Kärtchen verdeckt auf mehrere oder auch nur auf einen Stapel gelegt. Dann muss der Reihe nach jeder Spieler ein Kärtchen ziehen, das er dann in die Landkarte einfügt, sofern dieses Kärtchen kompatibel ist. Der Spieler darf dann einen seiner Gefolgsleute, die durch grobe Holzmännchen dargestellt werden, die der Spielerfarbe entsprechen, auf den Abschnitt einer Straße oder aber auf den Teil eines Klosters, einer Stadt oder auf einem Wiesenstück des geradeeben gelegten Kärtchens platzieren. Der Platzierung nach erfüllen die Spielfiguren eine unterschiedliche Funktion. Die Ritter befinden sich in der Stadt, die Wegelagerer auf der Straße, die Mönche im Kloster und die Bauern auf der Wiese. Dabei dürfen niemals zwei Figuren auf einmal das gleiche Gebiet besetzen. Je nach Positionierung der Figuren erhalten die Spieler Punkte, die letztendlich für den Sieg ausschlaggebend sind.

Im Jahre 2001 wurde „Carcassonne“ mit dem Titel „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet, belegte gleichzeitig den 1. Platz beim „Deutschen Spiele Preis“ und wurde darüber hinaus in der Kategorie „Spiel mit Freunden“ anlässlich der Preisverleihung zum „Spiel der Spiele“ zum Spiele Hit gekürt. Im Rahmen der „Gamers Choice Awards 2001“ war „Carcassonne“ zum Multiplayer und für den „Niederländischen Spielepreis 2001“ nominiert. „Carcassonne“ gehört somit zu den erfolgreichsten Gesellschaftsspielen aller Zeiten. Es wurde bisher über drei Millionen mal verkauft. Auf Grund des überwältigenden Erfolgs existieren von „Carcassonne“ mittlerweile verschiedene Erweiterungen, sowie PC- und Konsolenspielvarianten.

Für das Spiel des Jahres 2000 nominiert: „Ohne Furcht und Adel“ von „Hans im Glück Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4001504481230“

Dienstag, 27. April 2010

Die Besonderheit an dem Kartenspiel „Ohne Furcht und Adel“ liegt an den wechselnden Identitäten der zwei bis sieben Spieler. Das von Bruno Faidutti kreierte Spiel wurde in seinem Erscheinungsjahr 2000 in die Auswahlliste des begehrten Kritikerpreises „Spiel des Jahres“ aufgenommen. Sehr erfolgreich belegte „Ohne Furcht und Adel“ im selben Jahr den ersten Platz anlässlich des „à la carte Kartenspielpreises“. Beim „Deutschen Spiele Preis 2000“ erreichte das Spiel einen 6. Platz und wurde darüber hinaus als Multiplayer für die „Gamers Choice Awards 2001“ nominiert.

„Ohne Furcht und Adel“ eignet sich als Familienspiel für Erwachsene und Kinder ab einem Alter von zehn Jahren. Die Spieldauer bewegt sich zwischen 60 und 90 Minuten. Das Ziel des Spieles besteht darin, dass die Spieler in der Lage sind, auf dem schnellsten Weg eine Stadt mit acht Gebäuden zu erbauen. Hierzu erhält jeder Spieler einen Vorrat an Bauwerkkarten und Gold. Einem komplexen Mechanismus gemäß werden die Charakterkarten in jeder Runde neu verteilt. Diesbezüglich wird der jeweilige Charakter, den sich der Spieler für sich ausgesucht hat, geheim gehalten. Die verschiedenen Identitäten sind mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet. Einige tragen einen aggressiven Charakter, andere wiederum verhalten sich eher passiv.

Die einzelnen Identitäten werden nun in einer bestimmten Reihenfolge genannt, wobei der betreffende Spieler am Zug ist. Die Mitspieler können diverse Aktionen ausführen. Hierbei können die speziellen Fähigkeiten zum Einsatz gelangen, Gold gesammelt, Gebäudekarten gezogen oder ein Gebäude errichtet werden, das durch die Handkarte des Spielers dargestellt wird und auch mit dessen Gold erworben werden muss.
Nachdem alle Identitäten an der Reihe waren, werden die Charakterkarten eingesammelt und nach der Durchmischung erneut verteilt. In der Runde, in der der erste Spieler sein achtes Bauwerk fertiggestellt hat, endet schließlich das Spiel. Im Anschluss daran werden die Siegpunkte zusammengezählt, über die letztendlich der Gewinner ermittelt wird.

Spiel des Jahres 2000: „Torres“ von „Rio Grande Games / Abacusspiele“ Artikel Nummer „EAN 4005556272082“

Dienstag, 27. April 2010

Das Strategiespiel „Torres“ richtet sich an zwei bis vier spielsüchtige Mittelalterfans im Alter von 12 bis 99 Jahre. „Torres“ ist für all jene Menschen geeignet, die Spaß an kniffeligen Aufgaben haben und mit strategischem Geschick punkten können. Das Ziel des Spieles besteht darin, in der Rolle eines dem König von Kastilien treu ergebenen Ritters mächtige Burgen zu errichten.

Diesbezüglich werden aus speziellen Bausteinen Burgen auf dem Spielfeld aufgetürmt. Die Burgen gehören keinem Spieler, sondern dienen als Allgemeingut. Somit kann jeder Spieler an jeder beliebigen Burg anbauen, insofern er hierfür die Regeln beachtet. Das heißt unter anderem, dass eine Burg nur so hoch sein darf, wie sie breit ist und dass die Burgen nicht mit Hilfe von Bausteinen miteinander verbunden werden dürfen. Die Spieler müssen nun versuchen, dass die ihrer jeweiligen Farbe entsprechenden Ritter auf den größten Burgen am höchsten positioniert werden.
Jede der drei Phasen des Spieles besteht aus drei bis vier Runden. Am Schluss jeder Phase erfolgt eine Wertung, in deren Rahmen Punkte für die Burgen vergeben werden, an denen der Spieler beteiligt ist. Zu Beginn jeder Spielrunde steht den Spielern die Möglichkeit offen, durch fünf Aktionspunkte ihre Burgen auszubauen oder Ritter auf das Spielfeld zu setzen und diese auf noch freie Burgen zu setzen. Die Aktionskarten stellen den einzigen Glücksfaktor des Spieles dar. Eine Aktionskarte kostet einen Punkt, ermöglicht dem Spieler jedoch gegebenenfalls die Regeln zu missachten oder das Setzen von zusätzlichen Bauelementen. Es können auch Karten gezogen werden, die dem jeweiligen Spieler eine Sonderaktion gestatten.

Dennoch ist „Torres“ in erster Linie ein Strategiespiel, bei dem die persönliche Taktik des Spielers letztendlich den Spielverlauf im Wesentlichen bestimmt, auch wenn eine glückliche Hand beim Ziehen der Karten für den Ausgang des Spieles entscheidend sein kann.
„Torres“ ist eine Schöpfung der höchst erfolgreichen Spieleerfinder Wolfgang Kramer und Michael Kiesling. Wie verschiedene andere Spiele des Autorenduos erhielt auch „Torres“ im Jahre 2000 die begehrte Auszeichnung zum „Spiel des Jahres“. Darüber hinaus erreichte das Strategiespiel beim „Deutschen Spiele Preis 2000“ den zweiten Platz, sowie die Multiplayer Nominierung anlässlich des „Gamers Choice Award 2000“.

Spiel des Jahres 1999: „Tikal“ von „Ravensburger“ Artikel Nummer „EAN 4005556261710“

Dienstag, 27. April 2010

Das Brettspiel „Tikal“ des erfolgreichen Autorenduos Wolfgang Kramer und Michael Kiesling entführt den Spieler in die geheimnisvolle Dschungelwelt Lateinamerikas. Das optisch sehr ansprechend gestaltete Spiel erhielt neben dem Titel „Spiel des Jahres 1999“ den ersten Platz des „Deutschen Spiele Preises“ und wurde im Rahmen des „Gamers Choice Award 2000“ Multiplayer Gewinner.

Bezüglich der illustratorischen Gestaltung des Spielbrettes hat Franz Vohwinkel ganze Arbeit geleistet. Hierbei wurden Elemente der alten Maya-Kultur verwendet, die den geschichtlich verbürgten Vorlagen entsprechen und eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. So wurden beispielsweise die Tempelebenen mit Originalzahlen aus dem Zeitalter der Mayas versehen. Zudem entsprechen die Darstellungen der Tempelanlagen dem mesoamerikanischem Vorbild.

Bei „Tikal“ handelt es sich um ein Brettspiel für zwei bis vier Spieler. „Tikal“ eignet sich auf Grund seiner allgemeinverständlichen Machart schon für Kinder ab einem Alter von etwa zehn Jahren. Die Spieldauer liegt bei etwa 90 Minuten.

Auf der Suche nach archäologisch interessanten Maya-Stätten begeben sich die Spieler auf eine spannende Expedition durch die wilde Urwaldlandschaft Guatemalas und Mexikos. Rundum darf jeder Spieler ein sechseckiges Geländeteil ziehen und anschließend auf dem Spielbrett positionieren, wodurch der bereits erforschte Dschungel jedesmal ein Stückchen vergrößert wird. Jeder Spieler hat darüber hinaus zehn Aktionspunkte zu vergeben, womit er die Teilnehmer der Expedition auf dem Spielfeld platzieren oder zum nächsten Geländeplättchen hinbewegen kann. Manche Felder bieten die Möglichkeit, Schätze zu heben. Diese Schätze wirken sich günstig auf das Punktekonto der Spieler aus. Andere Felder beherbergen wiederum Tempel, die Schicht für Schicht freigelegt werden können. Eine Zwischenwertung wird immer dann vorgenommen, wenn ein Plättchen mit einem Vulkanmotiv auf dem Spielfeld landet. In diesem Fall hat jeder Spieler die Gelegenheit, mittels zehn zusätzlicher Aktionspunkte seine Position auf dem Spielbrett zu ändern. Im Anschluss daran wird der Punktestand ermittelt. Nach dem Legen des letzten Geländeplättchens folgt die Endwertung. Der Spieler, der nach den vier Wertungsrunden mit der höchsten Punktzahl trumpfen kann, hat gewonnen.

Spiel des Jahres 1998: „Elfenland“ von „Amigo Spiel & Freizeit“ Artikel Nummer „4007396083002“

Dienstag, 27. April 2010

Das mit mehreren Preisen ausgezeichnete Abenteuerspiel „Elfenland“ stammt aus der Feder von Alan R. Moon. Farbig illustriert wurde es von Doris Matthäus. Die Basis von „Elfenland“ bildet das von Alan R. Moon vorerst im Eigenverlag publizierte Spiel „Elfenroads“.
Als Brettspiel wurde Elfenland für zwei bis sechs Spieler geschaffen. Mit einer Spieldauer von etwa einer Stunde und auf Grund seiner allgemeinen Verständlichkeit eignet sich das optisch sehr ansprechend gestaltete Spiel bereits für Kinder ab einem Alter von 10 Jahren.

„Elfenland“ entführt den Spieler in die phantastische Welt der Elfen, Einhörner, Trolle und Drachen. Zunächst befinden sich sämtliche Spieler in der Hauptstadt des Elfenlandes. Es liegt nun an jedem Spieler, eine individuell bestimmbare Reiseroute durch die ausgedehnten Ebenen, wilden Wüsteneien, tiefen Wälder, steilen Gebirge und über Seen, Flüsse und Bäche hinweg zu planen und zu organisieren. Der jeweilige Standort wird durch einen der Identität des Spielers entsprechenden Elfenstiefel gekennzeichnet. Als Transportmittel auf den gewählten Wegen dienen Einhörner, Wolken, Elfenräder, Riesenschweine, Trollwagen oder auch Drachen. Hierfür benötigen die Spieler spezielle Reisekarten.

Diesbezüglich muss jedoch beachtet werden, dass nicht jedes Transportmittel für jeden Weg geeignet ist. Das Fortbewegen wird ausschließlich mit Hilfe der korrekten Kombination aus der individuell geplanten Reiseroute, den Reisekarten und den Transportmitteln ermöglicht. Das Ziel des Spieles liegt letztendlich darin, auf der Reise Ortssteine zu sammeln. Wer nach vier Runden die meisten Ortssteine sein Eigen nennen kann, hat gewonnen.

„Elfenland“ ist ein spannendes und zugleich faszinierend schönes Spiel, das diesbezüglich von der Jury zu Recht zum „Spiel des Jahres 1998“ tituliert wurde. Ebenfalls im Jahre 1998 konnte „Elfenland“ beim „Deutschen Spiele Preis“ den dritten Platz belegen. Zudem war das fantasievolle Brettspiel in Holland „Speelgoed von het Jaar 1998“.

Spiel des Jahres 1997: „Mississippi Queen“ von „Goldsieber“ Artikel Nummer „4006592670887“

Dienstag, 27. April 2010

Das Brettspiel „Mississippi Queen“ entführt den Spieler in das Jahr 1871 nach New Orleans. Dort findet im April anlässlich des einmal jährlich stattfindenden Wettrennens auf dem Mississippi ein Treffen der weltbesten Raddampfer-Kapitäne statt. Das Ziel des Spiels liegt darin, seinen Dampfer zur Mississippi Queen, dem schnellsten Raddampfer des Flusses, zu küren.

Um den Raddampfer schnellstmöglichst ins Ziel zu bringen, müssen unterwegs verschiedene Probleme bewältigt werden. So müssen beispielsweise Passagiere aufgenommen werden. Zudem ist der Verlauf des Flusses gänzlich unbekannt. Die Navigation erfordert sehr viel Vorsicht. Darüber hinaus sind die Kohlevorräte beschränkt.

Das Spiel beginnt für alle Spieler auf einem Teil des Flusses, wobei die zwei Schaufelräder über die Geschwindigkeit des Dampfers, sowie über die Menge der noch zur Verfügung stehenden Kohlen Auskunft geben. Jede Beschleunigung, aber auch jedes Abbremsen verbraucht Kohle.
Der Verlauf des Flusses wird mittels eines Würfels bestimmt. Die Spieler navigieren reihum, wobei der jeweiligen Geschwindigkeit entsprechend eine vorbestimmte Anzahl an Bewegungspunkten zur Auswahl steht. Für den Fall, dass ein Raddampfer das Flussfeld verlässt, wird durch den Einsatz eines Spezialwürfels die Lage des nächsten Flussstückes an das derzeitig bestehende Flussbett ermittelt, wodurch letztendlich ein neuer Flusslauf entsteht. Nachdem jeder Spieler am Zug gewesen ist, darf derjenige als Erster weiterziehen, dessen Dampfer am weitesten vorne liegt.
Das Spiel wurde erfolgreich zu Ende gebracht, wenn der erste Dampfer die Ziellinie durchfährt.

„Mississippi Queen“ ist sowohl ein Glücks-, wie auch ein Strategiespiel, das für Menschen ab etwa zehn Jahren geeignet ist. Hierbei können drei bis fünf Personen gleichzeitig spielen. Mit einer durchschnittlichen Spieldauer von etwa einer Dreiviertelstunde besitzt das Spiel eine angenehme Länge und bietet somit eine originelle, wie kurzweilige Form der Unterhaltung. „Mississippi Queen“ ist eine Kreation des Spieleautor Werner Hodel. Die stimmungsvolle grafische Ausgestaltung hat Franz Vohwinkel übernommen.

Das Spiel wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Neben dem Titel „Spiel des Jahres 1997“ erreichte „Mississippi Queen“ bei der Preisverleihung des „Deutschen Spiele Preises 1997“ den 4. Platz. Darüber hinaus gewann das Spiel die „Essener Feder 1997“.

Spiel des Jahres 1996: „El Grande“ von „Hans im Glück im Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4001504481124“

Dienstag, 27. April 2010

Das von dem Autoren-Duo Wolfgang Kramer und Richard Ulrich geschaffene Gesellschaftsspiel El Grande wurde im Jahre 1996 mit dem Titel „Spiel des Jahres“ und zugleich mit dem 1. Platz im Rahmen des „Deutschen Spiele Preises“ ausgezeichnet. Als Brettspiel richtet sich El Grande an ein Publikum im Alter ab 12 Jahren. Es kann von zwei bis fünf Personen bespielt werden. Die Dauer des Spieles liegt bei etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Es handelt sich demnach um ein Spiel, das nicht nur strategisches Können, sowie taktisches Geschick voraussetzt, sondern darüber hinaus nach Ausdauer verlangt.

Das Spielbrett von El Grande verkörpert die Landkarte Spaniens. Die Spieler nehmen die Identität der Granden ein, die mit ihren Caballeros versuchen, ihre Macht in Spanien weiter auszubauen. Als Granden wurden in früheren Zeiten die Mitglieder des spanischen Hoch- und Hofadels bezeichnet. Ein Caballero war ein Edelmann, der sich darauf verstand, wie ein Ritter für seinen Herren zu kämpfen.

Die Machtkarten entscheiden vorerst darüber, wie viele Caballeros, die in dem Spiel von kleinen bunten Holzwürfeln dargestellt werden, an den Hof des Grande beordert werden können und somit dem jeweiligen Spieler letztendlich hilfreich zur Verfügung stehen, indem sie in bestimmten Regionen des Landes positioniert werden. Nun liegt es an den Spielern, ob sie eine hochbewertete Machtkarte ausspielen und dadurch das Vorrecht erhalten, als Erster am Zug zu sein, jedoch auf Caballeros verzichten. Des Weiteren gibt es Aktionskarten, die den Besitzer der Karte zu einer bestimmten Aktion berechtigen. Das Abwägen der verschiedenen Möglichkeiten ist eine der Schwierigkeiten des Spieles, die es zu meistern gilt.
Zwischen der dritten und zehnten Runde folgt eine so genannte Wertungsrunde. Hier wird das Castillo ausgewertet. Zuvor hat jeder Spieler heimlich eine Region auserwählt, in die er seine Caballeros aus der Burg (Castillo) positioniert. Bei der anschließenden Reihumbewertung erhält derjenige Spieler, der in seiner Region die meisten Caballeros besitzt, die höchste Punktzahl. Die somit ermittelten Punkte werden an der am Rand des Spielfeldes befindlichen Kramerleiste notiert. Das Spiel endet schließlich nach der dritten Wertungsrunde, wobei der Spieler den Sieg davonträgt, dessen Stein am weitesten auf der Kramerleiste vorgerückt ist.

Spiel des Jahres 1995: „Die Siedler von Catan“ von „Kosmos Verlag“ Artikel Nummer „EAN 4002051693015“

Dienstag, 27. April 2010

„Die Siedler von Catan“ ist eine weitere erfolgreiche Kreation des Spieleerfinders Klaus Teuber.Die ursprüngliche Form des Brettspieles eignet sich für drei bis vier Personen im Alter ab 10 Jahren, die Erweiterung ermöglicht das Bespielen von bis zu sechs Spielern gleichzeitig. Eine Spielrunde dauert in etwa 75 Minuten.

Das Spiel spielt auf der fantastischen Insel Catan. Hier erbauen die Spieler in der Rolle der Siedler mittels einer konstruktiv kooperativ gestalteten Simulation Siedlungen. Diese Siedlungen bescheren den Siedlern Rohstoffe, mit deren Hilfe sich neue Siedlungen, Städte und Straßen errichten lassen. Zu deren Verteidigung werden Ritter ausgeschickt. Die Spieler erhalten Siegespunkte für die durch sie erbauten Siedlungen und Städte, aber auch für die Rittermacht oder die längste angelegte Handelsstraße.

„Die Siedler von Catan“ überzeugt durch seine zahlreichen Innovationen, die das Spiel diesbezüglich von den anderen auf dem Markt erhältlichen Gesellschaftsspielen unterscheiden. Die Beschäftigung mit den „Siedlern von Catan“ schult das Organisationsgeschick und die Kooperationsbereitschaft seiner Spieler auf eine optimale Weise, da die Siedler der Situation entsprechend untereinander Handelsbeziehungen knüpfen und Allianzen schmieden, um letztendlich erfolgreich sein zu können. Ein weiterer Reiz des Spieles liegt darin begründet, dass die bei jeder Runde neu gestaltete Insel jedesmal in einem anderen Gewand erscheint.

Angesichts der Vorzüge, die „Die Siedler von Catan“ zu bieten haben, ist es nicht verwunderlich, dass das Spiel zu den derzeit weltweit erfolgreichsten Produkten des Brettspielmarktes zählt. Bereits zehn Jahre nach seinem Erscheinen im Jahre 1995 konnten von dem Spiel allein in Deutschland rund 8 Millionen Exemplare verkauft werden. „Die Siedler von Catan“ sind bislang in über 20 verschiedenen Sprachen erschienen, wobei bis 2002 weltweit über 10 Millionen Spiele den Weg auf die Spieltische gefunden haben.

„Die Siedler von Catan“ wurden vielfach preisgekrönt. So wurde das sehr populäre Spiel unter anderem zum „Spiel des Jahres 1995“ gekürt und im selben Jahr mit dem „Deutschen Spiele Preis“ bedacht. Neben der „Essener Feder 1995“ erhielt es noch zahlreiche weitere Auszeichnungen.

Spiel des Jahres 1994: „Manhattan“ von „Hans im Glück Verlag“ Artikel Nummer „EAN 602498179277“

Dienstag, 27. April 2010

Mit „Manhattan“ ist es dem Spieleerfinder Andreas Seyfarth 1994 zum wiederholten Male gelungen, ein aus seiner Produktion stammendes Werk als Titelträger des Kritikerpreises „Spiel des Jahres“ zu präsentieren. Darüber hinaus erreichte das Taktikspiel im Rahmen der Preisverleihung „Deutscher Spiele Preis 1994“ den 3. Rang.

„Manhattan“ ermöglicht das Zusammenspiel von zwei bis vier Personen. Auf Grund seines relativ komplexen Aufbaus richtet es sich an Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab einem Alter von 10 Jahren. Die Dauer des Spieles liegt bei etwa einer Dreiviertelstunde.
In „Manhattan“ versuchen die Spieler in sechs großen Weltstädten Türme zu errichten und diesbezüglich die Mehrheit zu ergattern.
Das Spiel besteht aus vier Runden, wobei in jeder Runde ein anderer Spieler zuerst an den Start geht. Die Städte sind aus jeweils neun Bauplätzen zusammengefügt.

Jeder Spieler erhält vier Baukarten, die mit der Bezeichnung eines bestimmten Bauplatzes versehen sind, wobei jede Karte einen der neun Felder einer Stadt darstellt. Im Prinzip können mit einer Karte jedoch sechs Bauplätze erreicht werden, denn der Spieler ist hinsichtlich der Wahl der entsprechenden Stadt in seiner Entscheidung völlig frei. Ist die Karte gespielt, so gelangt diese auf den Ablagestapel. Der jeweilige Spieler zieht daraufhin eine neue Karte. Dadurch tritt eine stetige Änderung der Bauoptionen ein, wobei die Bauplätze selbst verdeckt gehalten werden. Darüber hinaus verfügt jeder Spieler über eine bestimmte Anzahl an Türmen, die sich der Höhe entsprechend in die Etagen 1 bis 4 gliedern. Die Spieler wählen vor jeder Runde sechs Türme aus. Diese verbaubaren Türme sind für jeden Spieler sichtbar.

Im Rahmen eines Spielzuges wird jeweils eine Baukarte gespielt, bzw. ein Turm auf einem zugelassenen Bauplatz stationiert, wobei seitens des Spielers versucht wird, die Mehrheit in einer Stadt zu erhalten. Es besteht zudem die Möglichkeit, gegnerische Türme zu überbauen und zu beschlagnahmen. Jedoch muss der Eroberer nach dem Zug wenigstens ebenso viele Etagen im Turm besitzen wie sein Kontrahent.
„Manhattan“ beruht auf dem Wertungssystem, wobei für die Bauwerke Punkte vergeben werden. Derjenige Spieler mit der höchsten Punktzahl hat letztendlich gewonnen. Bei dem Spiel ist ebenso ein Unentschieden möglich.