Archiv für die Kategorie „Spielzeug vorgestellt“

Spielzeug vorgestellt:Lük und Mini-Lük

Donnerstag, 12. August 2010

Lük und Mini-Lük

LÜK ist eine Abkürzung und bedeutet Lernen, Üben, Kontrollieren. Zu LÜK gehören zwei elementare Dinge: die passenden Hefte und der LÜK-Kasten. Die Lük-Kästen sind seit über 40 Jahren bekannt und beliebt und bieten neben Spaß und Spiel positive Lerneffekte für Kinder ab zwei Jahren bis hinauf zum Alter von 13. Hier lernen Kinder ganz früh, sich zu konzentrieren – eine Eigenschaft, die für die Schule ungeheuer wichtig ist. So ist Lük einerseits ein Spiel, andererseits aber auch ein wertvolles pädagogisches Instrument.

Lük ist aber nicht nur in Deutschland schon seit Jahren ein Verkaufsschlager. Mittlerweile lernen Kinder in den verschiedensten Ländern auf 15 Sprachen mit Lük. Dabei bietet Lük den Kindern mit verschiedenen Anforderungen immer das passende für das jeweilige Alter. Für die ganz Kleinen ab 2 Jahren gibt es das BambinoLÜK. Denn schon ganz früh im Leben ist es wichtig, die Konzentration zu fördern und Muster, Objekte und Bilder zu ergründen und richtig zuordnen zu können. Genau das will Lük fördern. Dies geschieht mit 6 LÜK-Plättchen und den darauf abgebildeten Symbolen passend zum Alter. Ein aus einfachen Strichen bestehendes Haus oder eine kleine Ente sind für die Kleinen ein gut zu merkendes und erkennendes Symbol.

Die zweite Stufe ist das MiniLük. Hier sind im Kasten statt der 6 Symbolplättchen bereits 12 Plättchen vorhanden, die die Zahlen von 1 bis 12 tragen. Diese Ziffern sind, sowohl bei der Variante des MiniLüks als auch bei der großen Variante LÜK, sowohl im Deckel als auch im Unterteil vorhanden. MiniLÜK richtet sich an Kinder im Vorschulalter und im Grundschulbereich. Oftmals wird sogar in Schulen mit den Kästen gearbeitet, um erste Zahlen zu lernen oder den Kinderen die Buchstaben nahe zu bringen.

Für die Großen gibt es dann das LÜK-Lösungsgerät mit 24 Plättchen und den passenden Heften. In den Heften liegen die Aufgaben jeweils auf zwei gegenüberliegenden Seiten. Der Lük-Kasten ist übrigens ideal zum Mitnehmen, da er leicht ist und mit gerade mal 26 cm Länge, 11,5 cm Breite und einer Höhe von nur einem Zentimeter auch wenig Platz wegnimmt.

Das System, nach dem die Lösungsgeräte, wie die Kästen genannt werden, arbeiten, ist bei allen Altersstufen bzw. Arten von Kästen das Gleiche. Das Lösungsgerät muss zuerst aufgeklappt werden, um dann die Plättchen oben in das Gerät legen zu können. Die durchsichtige Klappe des Lösungsgeräts wird auf die Unterseite des geöffneten, passenden Hefts gelegt. Wenn man nun die Aufgaben im Heft löst, werden die Plättchen in den unteren Teil des Lösungsgeräts gelegt. Sind alle Plättchen von oben nach unten gewandert, schließt man das Lösungsgerät und dreht es um, damit man durch die durchsichtige Frontklappe sehen kann, ob das Lösungsmuster dem im Heft entspricht. Tut es das nicht, kann man anhand des Musters gut sehen, welche Aufgaben falsch waren und diese noch mal versuchen.

Mittlerweile kennt der Lernspaß keine Grenzen mehr, denn es gibt über 300 verschiedene LÜK-Hefte für alle Altersklassen. Und die Familie freut sich, dass ihr Kind beim Spielen so nebenher noch etwas dazu lernt.

Spielzeug vorgestellt: Squap Fangballspielset von Simba

Donnerstag, 12. August 2010

Squap Fangballspielset von Simba

Kinder bewegen sich heute oftmals zu wenig – und Erwachsene stehen dem leider auch nicht nach. Um etwas dagegen zu tun, braucht es ein Spiel, dass zum Bewegen animiert. Diese Anforderung erfüllt das Squap Fangballspiel voll und ganz. Ob draußen im Freien, drinnen in einem großen Haus, im Freibad, auf der nächsten Wiese, am Strand oder im heimischen Garten, der neue Hit aus dem Hause Simba Toys bringt dem Spielenden jede Menge Spaß und Bewegung.

Das Squap Fangspiel ist ein wunderbares Geschicklichkeitsspiel für zwei bewegungsfreudige Spieler, die ab 8 Jahren damit ihren Bewegungsdrang austoben können. Im Jahre 2009 ist dieses in der Schweiz entwickelte Spiel auf den Markt gekommen und hat gleich von sich reden gemacht. Sport, Spaß und Spannung verbinden sich hier auf ideale Weise. Zwei Squaps, die orange und schwarz gefärbten „Fangmäuler“ des Spiels, sind im Lieferumfang enthalten. Einen dieser Squaps befestigt jeder Mitspieler mit den angebrachten Klettverschlüssen an seinen Händen. Mit diesem Squap kann man nun wie mit einem aufgerissenen Maul zuschnappen, wenn das Gegenüber den Ball, der in etwa die Größe eines Tischtennisballs hat, herüber wirft.

Um den Ball zu werfen, muss man ihn in den Squap legen und diesen dann mit größtmöglicher Schnelligkeit öffnen. Dann schießt der Ball aus dem Maul heraus und muss vom Gegenspieler gefangen werden, indem dieser den perfekten Moment zum Zugreifen findet und das Maul schließt. Natürlich muss man ein bisschen üben, bis es richtig klappt mit dem Fangen und Werfen, aber wenn man nicht aufgibt, kommt man über den Anfängerstatus alsbald hinaus. Das Schöne ist, dass man sogar alleine mit dem Squap spielen kann, wenn sich gerade mal kein Gegner finden will.

Wie beim Squash wirft man den Squap-Ball dann einfach gegen eine Wand und versucht, ihn danach wieder aufzufangen. Man kann auch in einer größeren Gruppe spielen, benötigt dann allerdings zusätzliche Squaps. In einem Squap-Set sind 2 Squaps enthalten sowie 4 Bälle. Man kann zur Aufbewahrung je zwei Bälle in einen Squap legen und durch eine spezielle Verriegelung verhindern, dass sie beim Transport oder beim Einpacken in den Schrank wieder herausfallen können.

Spielzeug vorgestellt: Slackline

Donnerstag, 12. August 2010

Slackline

Ihr Kind kann nicht balancieren und das Gleichgewicht nicht richtig halten? Dann sollten Sie über den Erwerb einer Slackline nachdenken, denn da macht das Üben Spaß und der Ansporn ist groß, endlich mal oben zu bleiben und von einer Seite auf die andere rüber zu kommen! Eine Slackline ist eigentlich nichts anderes, als ein breites Gummiband von unterschiedlicher Länge, auf dem man von einer Seite auf die andere balancieren will. Aber das muss man eben erst mal schaffen…

Man sieht Slacklines mittlerweile immer wieder und überall, wo sich zwei Bäume finden, um die Slackline zu befestigen. Es ist ein absoluter Trendsport geworden, der doch stark an Seiltanzen erinnert. Mag sein, dass mancher sich auch in der übersichtlichen Höhe, in der man Slacklines zumeist anbringt, schon wie eine Zirkusprinzessin fühlt! Insgesamt gesehen fordert die Slackline die Balance, Koordination und Konzentration heraus. Deshalb sollten Anfänger sich erst mal eine kürzere Slackline besorgen. Bei 15 m beginnt der Spaß. Doch eine Slackline ist sehr variabel einstellbar und lässt sich auch auf kürzere Distanzen spannen, da man mittels einer Ratsche das Band entsprechend einstellen kann. Für Anfänger reicht oftmals auch eine Spannweite von 10 m für den Beginn, denn je kürzer die Slackline gespannt wird, desto geringer sind die Schwingungen des Bandes. Bei einer Spannweite unter 5 m kehrt sich dies allerdings wieder um, denn dann nimmt die Schwingung zu und bringt denjenigen, der auf der Slackline steht, mitunter ziemlich ins Wackeln.

Die Breite beginnt bei 35 mm, was sich ebenso gut zum Einstieg eignet wie ein 50 mm Band. Man sollte auf gute Verarbeitung des Polyesterbandes achten, damit die Sicherheit gegeben ist. Je kürzer die Slackline ist, desto leichter ist sie natürlich. Dann kann man sie auch hervorragend in eine Tasche oder einen Rucksack packen und mit sich nehmen, um sich zwei Bäume für den nächsten Balancierspaß zu suchen.
Kinder werden bei der Slackline anfangs sicher auf einer niedrigen Spannhöhe beginnen, während Erwachsene schon etwas höher hinaus wollen. So lässt sich der Schwierigkeitsgrad der Slackline auf zwei Arten erhöhen, indem man die Höhe verändert oder die Länge. Ambitionierte Slackliner werden von der kurzen Variante der 15 m Slackline sicher bald genug haben und auf längere Modelle wie die 25 Meter Slackline wechseln. Der Herausforderung ist somit (fast) keine Grenze gesetzt. Viele Sportler benutzen die Leine auch als Zusatztraining für andere Sportarten, bei denen ein gutes Gleichgewicht gefordert ist, wie z.B. in Kampfsportarten, beim Klettern, Reiten und Voltigieren, im Skirennsport und anderen Sportarten.

Spielzeug vorgestellt: Babypuppe Krümel

Donnerstag, 12. August 2010

Babypuppe Krümel

Schon ganz kleine Kinder spielen gerne mit Puppen, insbesondere natürlich Mädchen. Manche Kinder legen sich auch gerne mit einer weichen Schmusepuppe abends ins Bett, um besser einschlafen zu können. Die Babypuppe Krümel ist hierfür absolut ideal, denn sie ist ganz weich und kuschelig und vom Gewicht her sehr leicht. Krümel ist 43 cm groß, also eine richtig gute Größe zum Knuddeln und Spielen oder zum Kuscheln abends im Bett anstelle eines Kuscheltiers. Dabei weiß man am Anfang gar nicht, was Krümel denn nun ist, ein Junge oder doch ein Mädchen?

Das lässt sich erst durch die Kleidung bestimmen, die sich als Kleidersatz dazu bestellen lässt. Denn die Babypuppe selber ist sehr neutral gestaltet und spricht die Kinder mit ihrem lächelnden Gesicht und den großen blauen Stickaugen sicher gleich an. Ein neutraler Body für das knuddelige Baby ist übrigens mit bei der Puppe dabei. Sie hat einen sehr weichen Körper, in dem am Po Granulat verarbeitet wurde, und besteht aus 100 % Polyester. Dadurch ist die Puppe auch waschbar. Zwar wird vom Hersteller hierfür Handwäsche angegeben, aber Tests von begeisterten Kunden zeigen mittlerweile, dass die Puppe auch 40 Grad Wäschen schadlos übersteht. Die Puppe zeichnet sich durch eine gute Verabeitung aus und ist so schnell nicht kaputt zu bekommen. Dazu hat sie für eine so große und flexible Puppe obendrein noch einen angenehmen Preis von rund 25 Euro.

Die Babypuppe Krümel ist auch gut als Gewöhnung an ein echtes Baby – wenn zum Beispiel ein Geschwisterchen unterwegs ist. Wie es sich für ein „echtes“ Baby gehört, gibt es als Zusatz zur Babypuppe Krümel auch eine Packung Windeln mit 10 Stück als Inhalt. Da kann man dann erst mal an der Puppe üben und vielleicht lässt Mama einen dann mit der passenden Übung auch mal ans eigene Geschwisterchen? Die Kleidungssets gibt es stilecht in blau für Jungen und in rose für Mädchen zu erwerben. Krümel hat schon jede Menge Kinderherzen glücklich gemacht und ist so sicher auch etwas für Ihr Kind.

Spielzeug vorgestellt: Dixit

Donnerstag, 12. August 2010

Dixit

Das Spiel Dixit stellt die Phantasie der Mitspielenden auf die Probe. Scheinbar kommt das gut an, denn es ist erst kürzlich zum Spiel des Jahres 2010 gewählt worden. Dabei ist es, wer hätte das gedacht, in der Hauptsache ein Kartenspiel mit 84 großformatigen Karten. Auf den Karten, von denen jeder Spieler 6 erhält, sind Zeichnungen abgebildet, die auf den ersten Blick etwas seltsam anmuten. Denn hier gibt es zum Beispiel Karten, auf denen ein Mädchen mit einer Kerze in einer Glühbirne steckt oder ein Rechenschieber, bei dem Planeten die üblichen Kugeln ersetzen. Wenn man nun loslegt, ist in jeder Spielrunde ein anderer Mitspieler der Erzähler, der eine seiner Karten verdeckt auf dem Tisch platziert und dazu eine passende Äußerung von sich gibt. Es ist ganz egal, was es ist, ob ein Wort, ein Satz, der Titel eines Liedes – was immer dem Spieler gerade so einfällt.

Alle weiteren Mitspieler wählen nun von ihren Karten eine aus, die zur Äußerung des Startspielers passen könnte. Alle Karten zusammen werden verdeckt gemischt und danach offen auf dem Tisch ausgelegt. Dann tippt jeder Spieler, welche Karte wohl die des Startspielers gewesen ist. Und dann kommt der Clou an Dixit, denn sollten alle Mitspieler auf eine einzelne Karte als Startkarte tippen, geht der Startspieler leer aus und alle Anderen freuen sich über jeweils zwei Punkte. Das gilt auch im umgekehrten Fall, wenn nämlich niemand die Karte des Startspielers tippt. Er sollte sich also klug äußern, so dass es nicht zu leicht und auch nicht zu schwer ist, denn ansonsten steht er ohne Punkte da.

Tippt aber mindestens ein Spieler auf die korrekte Karte, gibt es gleich drei Punkte für den Startspieler. Wenn ein Spieler eine andere Karte favorisiert hat, ist das Glück für den Besitzer dieser Karte, denn für ihn gibt es dann ebenfalls einen Punkt. Danach kann weitergespielt werden, indem der Nächste eine Idee hat und eine Karte auf dem Tisch platziert. 3 bis 6 Spieler gehen bei diesem Spiel ab 8 Jahren auf Punktejagd. Allerdings bedarf es für großen Spielspaß schon einer größeren Runde, denn mit nur 3 Spielern kann Dixit sein volles Potential nicht unbedingt entfalten. Und für den, der befürchtet, es könne mit den 84 Karten nach einer Zeit langweilig werden, wenn man alle Karten bereits gut kennt, sei die Erweiterung empfohlen, die noch mal 84 weitere Motive bietet.

Spielzeug vorgestellt: Ubongo

Mittwoch, 11. August 2010

Ubongo

Wer beweist Köpfchen und schafft es, die meisten Edelsteine für sich zu gewinnen? Bei Ubongo geht es genau darum: Am Schluss muss man im Besitz der größten Menge an Edelsteine einer Farbe sein. Da es viele verschiedene Farben gibt, ist es egal, welche, Hauptsache, man hat den größten gleichfarbigen Haufen. Aber um das zu Erreichen, muss man erst mal seinen Kopf gründlich anstrengen, denn Ubongo ist Tetris für den Tisch. Für Nichtkenner des PC-Klassikers sei gesagt, dass man bei Tetris verschiedenförmige Bausteine so verbauen muss, dass Reihen entstehen. Reihen werden bei Ubongo allerdings nicht gebildet, dafür muss der Spieler auf den 36 Spielbrettchen, die vorher unter den Mitspielern aufgeteilt werden, nun 3 oder 4 bestimmte Legeplättchen in das vorgegebene Muster so einpassen, dass er als Erster das Feld ausgefüllt hat.

Nur dann darf er Ubongo rufen – und sich als Erster ans Aussuchen von Edelsteinen machen. Zur Verfügung hat jeder Spieler allerdings 12 Legeplättchen unterschiedlichster Art mit verschiedener Größe und Form, bei denen mittels Würfel ermittelt wird, welche davon benutzt werden müssen. Dabei mutet Ubongo sehr afrikanisch an, schon von der dunkelorangenen Aufmachung her und auch von der Gestaltung der Karten. Über den Reihen mit den aufgemalten Legeplättchen sind Zeichen wie Höhlenmalereien aufgemalt, jede Reihe hat ihr eigenes Zeichen. Diese Zeichen, z.B. eine Gazelle, ein Speer mit Schild oder eine Gazelle, findet sich dann auch auf dem Würfel wieder. Würfelt also jemand die Gazelle, werden die Legeplättchen benutzt, die unter der Gazelle aufgemalt sind. Jeder hat eine andere Karte, also hat jeder beim passenden Symbol andere Plättchen und eine andere Form, um das Ganze einzupassen.

Das Gute ist: Schnelldenker und Leute, die Ubongo schon öfter gespielt haben, müssen hier nicht unbedingt im Vorteil sein, denn es gibt zwei mögliche Varianten von Ubongo, die sich zeitgleich verwenden lassen. Zum Einen weisen die Karten auf der einen Seite Reihen mit je vier Legeplättchen auf, aber dreht man sie um, hat man Reihen mit nur noch drei Legeplättchen. So können Anfänger die Variante mit 3 Plättchen und Fortgeschrittene die mit 4 Plättchen benutzen und keiner erleidet einen Nachteil. Übrigens wird Ubongo auf Zeit gespielt, eine passende Sanduhr ist gleich mit dabei.
Doch wie kommt man nun an die begehrten Edelsteine? Auf einem weiteren Spielbereich befinden sich auf einem größeren, langgezogenen Spielplan 6 Reihen, in denen jeweils 12 Edelsteine bunt durcheinander in kleinen Löchern liegen. Ganz unten am Ansatz jeder Reihe sind Felder, auf die die Spieler ihre Figuren platzieren können. Anfangs steht jeder in einer Reihe, doch im Laufe des Spiels stehen mitunter auch mehrere in einer. Hat man es nun geschafft, als Erster mit dem Legen der Plättchen fertig zu sein, darf er auf den Feldern unterhalb der Reihen auf Wanderschaft gehen. Drei Schritte stehen ihm zur Verfügung, die er aber nicht nutzen muss. Er kann auch nur zwei oder einen Schritt gehen oder stehen bleiben. So hat er die freie Auswahl, in welcher Reihe für ihn die besten Steine in den hoffentlich besten Farben liegen. Jeweils 2 darf man pro Herausfoderung nehmen und in seinen Vorrat legen. Doch auch der Zweite, der mit seiner Legetafel fertig ist, darf noch laufen, allerdings nur zwei Reihen weit. Der Dritte geht immerhin noch eine Reihe weit, der Vierte, wenn man mit der vollen Anzahl von 4 Spielern spielt, darf immerhin noch in seiner Reihe Steine nehmen, wenn er denn erfolgreich auf seiner Legetafel war. Wer es nicht in der vorgegebenen Zeit schafft, geht nämlich leider leer aus.

Spielt man zu viert, hat jeder Mitspieler 9 Legetafeln, und es gibt folglich 9 Runden. Zum Schluss, wenn alle Legetafeln jedes Spielers aufgebraucht sind, wird geguckt, wer die meisten Steine einer Farbe auf sich vereint. Haben zwei Spieler die gleiche Anzahl, z.B. der Eine 5 rote Steine und der Andere 5 gelbe Steine, wird nachgesehen, wer von einer zweiten Farbe die meisten Steine auf sich vereint und so weiter. Dann steht der Gewinner fest – und einer zweiten Runde nichts im Wege. Denn Ubongo macht eindeutig Lust auf mehr! Doch mittlerweile gibt es Ubongo auch als Reisespiel und in weiteren Varianten wie „Ubongo – Das Duell“ und „Ubongo Extrem. Dem Spielspaß sind also keine Grenzen mehr gesetzt. Aber Vorsicht – es herrscht akute Suchtgefahr!

Spielzeug vorgestellt: Simon

Mittwoch, 11. August 2010

Simon

Dieses Spiel dürfte der Generation, die heute selbst Kinder hat, noch unter anderem Namen bekannt sein, denn früher hieß es „Senso“. Um 1980 herum war das von MB im Jahr 1978 auf den Markt gebrachte Spiel ein richtiger Renner. Verwirklicht wurde es unter Anderem vom Entwickler der ersten TV-Spielekonsole Magnavox Odyssey.

Simon ist ein Elektronikspiel, dass man entweder alleine oder mit bis 4 Spielern ab 7 Jahren spielen kann. Hier sind Konzentrationsvermögen und Schnelligkeit gefordert – ein hervorragendes Spiel, um die grauen Zellen mal wieder so richtig auf Trab zu bringen! 4 farbige Tasten in grün, gelb, rot und blau sind es, die es auf dem kreisrunden Gerät in der richtigen Reihenfolge zu drücken gilt.

Anfangs leuchtet zuerst nur ein Farbfeld auf und gibt dabei einen Summton von sich. Jede Farbe hat einen anderen Summton, so dass mit der Zeit eine Art Melodie entsteht. Doch bevor es dazu kommt, muss man erst mal die erste Vorgabe nachahmen und die selbe Taste noch einmal drücken. Danach kommt die erste Farbe noch mal plus einer weiteren Farbe samt Ton. Auch dies gilt es nachzuahmen. So kommt bei Erfüllung der Vorgabe wieder eine weitere Farbe hinzu – und man sollte sich gut einprägen, in welcher Reihenfolge das vor sich geht, denn drückt man falsch, hat man leider verloren. Mittlerweile bietet das Spiel in der neuen Fassung statt der früher bei Senso üblichen 3 Varianten 4 Spielmöglichkeiten an.

Neben der klassischen Möglichkeit, eine möglichst lange Signalfolge zu wiederholen, gibt es bei „Zickzack Simon“ springende Farben, die die Taste wechseln! Die dritte Variante heißt „Simon Clever“ und zeigt Tasten in der gleichen Farbkombination. Die verrückteste Variante ist zweifellos die, in der man die Farbfolge rückwärts wiederholen muss. Sie heißt passenderweise auch „Simon rückwärts“.
Simon regt das Denkvermögen an, trainiert die Reaktionsfähigkeit und ist für Alt und Jung ein echter Spaß. Es ist hervorragend für zwischendurch geeignet, weil eine Spielrunde in maximal 10 Minuten beendet ist. Außerdem kann man es aufgrund der Größe auch gut mitnehmen, z.B. auch auf Reisen zum Zeitvertreib im Auto.

Spielzeug vorgestellt: Looping Louie

Mittwoch, 11. August 2010

Looping Louie

Da gackern ja die Hühner? Aber sicher! Bei Looping Louie in jedem Fall, denn hier gilt es, die eigenen Hühner vor dem kühnen Flieger Looping Louie zu beschützen. Denn nur, wer zum Schluss der Letzte ist, der noch eines seiner drei Hühner hat, ist der Sieger des Spiels.

Das Spiel braucht ein bisschen Platz und nach Möglichkeit eine Fläche, der gelegentliche Kratzer durch Verrutschen des Spielgestänges nichts ausmachen. Denn in der Hauptsache besteht Looping Louie aus einem Gestänge mit vier sogenannten Basisarmen, die in der Mitte am eigentlichen Motor, der mit Batterie betrieben wird, festgemacht werden. Looping Louie sitzt in seinem roten Motorflugzeug, das stark an den Flieger des bekannten „Roten Barons“ erinnert, das an einem kippbaren Kranarm steckt, dessen Kranarmsockel auf dem Motorgehäuse mit den beiden benötigten Batterien sitzt.

Am Ende jeden Basisarms, der seitlich am Motorgehäuse sitzt, befinden sich ein Schlitz und eine Wippe. Die Wippen haben vier verschiedenen Farben, zur Unterscheidung der Spieler. Da die Hühner in diesem Spiel durch Chips symbolisiert werden, kommen diese nun zu dritt in einer schmalen Reihe hintereinander in den schmalen Schlitz seitlich neben der Wippe jedes Spielers. Dort sind sie nun schutzlos dem sich drehenden Flieger ausgeliefert. Denn Looping Louie fliegt munter im Kreis rundherum, und die Hühner müssen sich schützen, indem der Spieler rechtzeitig auf die Wippe tippt und so das surrende rote Flugzeug in die Höhe schießen lässt. Dabei schlägt es mitunter Loopings – der Name des Spiels ist also Programm. Da alle Mitspieler rund um den Spielbereich verteilt sind, kann das Hochfliegen von Looping Louie durch Drücken der Wippe sowohl dem Nachbarn als auch dem Gegenüber ganz schön große Probleme machen, denn er kommt oftmals etwas unkontrolliert wieder in den direkten Flug – und manchmal bleibt er auch eine Weile kerzengerade am Kranarm in der Mitte stehen!

Mitunter muss man nur aufpassen, dass man nicht zu fest und mit zu viel Kraft auf die Wippe haut, denn dann neigen die Hühner zu unkontrollierten Flucht – sie fallen schlichtweg aus dem Schlitz.
Das Spiel von MB ist für 2 bis 4 Spieler ausgelegt und kann auch schon von kleinen Spielern ab 4 Jahren mühelos mitgespielt werden.

Spielzeug vorgestellt: Garage Nr.1 von Wadertoys

Mittwoch, 11. August 2010

Spielzeug vorgestellt:Garage Nr.1 von Wadertoys

Wenn Sie von ihrem Kind nichts mehr hören oder sehen, dann könnte es daran liegen, das die Garage Nr. 1 von Wadertoys im heimischen Kinderzimmer Einzug gehalten hat. Die am meisten verkaufte Garage Deutschlands ist der perfekte Einstieg in die Welt der Autofahrer schon für die kleinsten Liebhaber von allem, was Räder hat und fahren kann. Die Garage von Wadertoys ist aus stabilem Kunststoff und bietet dem kleinen Autofreund bereits ab 3 Jahren alles, was das Herz begehrt.

Auf einer Größe von ca. 49 x 39 c 39 cm Größe findet das Kind hier 3 Spielebenen vor, auf denen es seine ganz eigene Spielwelt mit den mitgelieferten Autos entdecken kann. Die Garage leuchtet in allen Farben und ist mit ihrem bunten Aussehen sehr kinderfreundlich gestaltet. Große und sehr griffige Drehknöpfe machen es auch für kleine Hände leicht, alles gut zu greifen. So kann auch der integrierte Aufzug ganz einfach nach oben oder unten gekurbelt werden, um die mittlere oder die obere Etage zu erreichen. Von dort kommt man über Rampen wieder auf den Boden hinuntere. Die Rampe, die von ganz oben hinunter führt, ist innen angelegt, die aus der mittleren Etage wird seitlich angesteckt und benötigt somit Zusatzfläche an der Seite der Garage.

Unten findet der kleine Garagenbesitzer dann eine Hebebühne, die ebenfalls mit einem Drehknopf per Kurbel bedient wird. Fehlt nur noch ein Mechaniker, der das Auto einer Überprüfung unterzieht. Danach kann das Auto dann durch die integrierte Waschstraße fahren, wenn die Schranke denn offen ist. Zwischen zwei Schaumgummirollen hindurch rollt das Auto per Kurbelbetrieb durch die Waschanlage und kann dann in sauberem Zustand zur Tankstelle fahren, wo an zwei Zapfsäulen wirklich der Tankrüssel in den 5 mitgelieferten Autos eingesteckt werden kann. Oben auf dem Dach gibt es einen Tragegriff aus Aluminium, der ein Anheben oder einen Transport der leichtgewichtigen Garage einfach macht. Die Garage ist ausgesprochen robust und hält einiges aus. Es gibt mittlerweile zahlreiches Zubehör zur Garage Nr. 1 von Wadertoys wie verschiedene Spielstraßen in unterschiedlichen Längen. Natürlich können auch eigene Fahrzeuge zum Spielspaß benutzt werden. Jedenfalls steht zahlreichen fröhlichen Stunden großen Spielspaßes mit diesem Spielzeug  nichts im Wege.

Spielzeug vorgestellt: Malefiz

Mittwoch, 11. August 2010

Malefiz

Malefiz ist ein Klassiker unter den Brettspielen. Bereits 1959 erfand ein Deutscher dieses Spiel als Variante des Spiels „Pachisi“. Zwei bis vier Spieler ab 6 Jahren haben hierbei ihren Spaß daran, ihre Gegner raus zu werfen oder zu blockieren. Denn das ist das simple Spielprinzip von Malefiz.

Das Spiel wird heute wie damals mit der klassischen Spielschachtel verkauft, auf der zwei Herren und zwei Damen abgebildet sind. Sie sind dem Wilden Westen entsprungen und symbolisieren, auf dem Spielbrett in den Startbereichen abgebildet, die verschiedenen Farben. Ziel des Spiels ist es, seine 5 Figuren in der jeweiligen Farbe als erstes zum Ziel zu bringen. Das Problem ist, dass alle Spieler das gleiche Ziel haben – und, dass weiße Sperrsteine an bestimmten Punkten den Weg blockieren. Und bei diesem Spiel kann man eben nicht nur den Gegner schmeißen, sondern auch die Sperrsteine, die man dann dem Gegner vor die Nase stellen kann.

Kein Wunder, dass der das meistens nicht besonders gut findet! Mitunter verbaut man sich da aber auch selber den Weg, wenn man den Gegner überholt. Denn überspringen darf man sowohl seine eigenen Figuren, als auch den Gegner. Gelaufen wird mittels der erwürfelten Augenzahl des beiliegenden Würfels. Man darf vorwärts, rückwärts und seitwärts gehen, aber immer nur in eine Richtung pro Wurf. Mitunter kann das Spiel recht lange dauern, denn durch das ständige Rausschmeißen muss man so manches Mal von vorne anfangen und sich so oftmals zum wiederholten Male durch die herumstehenden Sperrsteine „quälen“, die man doch vorher eigentlich dem Gegner in den Weg gestellt hatte…

Es gib nur zwei Aufgänge, die die Spieler zum Zielbereich führen, und da diese von allen Spielern benutzt werden, stehen die Sperrsteine eben auch mal vor den eigenen Figuren. Anfangs haben die Sperrsteine feste Punkte, auf denen sie stehen, doch sobald man sie mit der passenden Augenzahl des Würfels ergattern kann, dürfen sie so ziemlich überall auf dem Spielplan platziert werden. Nur die unterste Reihe ist für die Steine tabu.
Malefiz ist seit seinem Start vor 40 Jahren bereits über 5 Millionen Mal verkauft worden. Dabei wurde es nicht nur in Deutschland vertrieben, sondern auch im Ausland, allerdings mit dem veränderten Namen Barricade, was sich namentlich an die Sperrsteine anlehnt. Auch andere Varianten für mehr als vier Spieler oder spezielle Spiele wie Spongebob Malefiz waren zwsichenzeitlich im Handel erhätlich. Seit 2004 gibt es Malefiz endlich auch für Liebhaber von Computerspielen als PC-Spiel und seit 2007 sogar als Multiplayer-Online Spiel.