Archiv für die Kategorie „Spielzeug Markt“

Die Welt rund um Ubisoft

Donnerstag, 31. Januar 2008

ubisoftDas Jahr 2007 war für den Entwickler und Publisher Ubisoft ein lukratives Jahr. Dank der hohen Weihnachtsverkäufe, welche vor allem dem Videospiel Assassines Creed zu verdanken waren, konnte Ubisoft seinen Umsatz um 44 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr steigern.

Diesen Umsatz zählte die Firma zum dritten Quartal des Finanzjahres. Somit konnte Ubisoft, im betrachteten Vierteljahr, einen Umsatz von 625 Millionen US-Dollar verzeichnen. Dieser Gewinnzuwachs macht die französische Firma zum drittgrößten Videospiel Publisher und Entwickler, welcher außerhalb von Japan seinen Sitz hat.

“Die große Mehrheit unserer Spiele verkauften sich außergewöhnlich im Weihnachtszeitraum. Wir brachten zwei große Multi-Millionen-Franchises mit Assassins Creed und Imagine auf den Markt, die sich entsprechend 5 und 2,5 Millionen Mal verkauft haben.”, sagte der Chief Executive Officer, Yves Guillemont, zum finanziellen Erfolg von Ubisoft.

Insgesamt erwartet man bei Ubisoft einen Gesamtumsatz von 1,2 Milliarden Dollar in diesem Finanzjahr. Die Prognosen für das nächste Finanzjahr sehen sogar eine Steigerung von knapp 8,5 Prozent, auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Dieser Umsatzzuwachs soll teilweise durch die Videospiele Haze und Prince of Persia – Franchise eingefahren werden.

Im folgenden präsentierte Ubisoft eine Liste, welche Spiele sie im Jahr 2008 auf den Markt bringen möchten:

- Anno 1701: (USA) Nintendo DS
- Assassines Creed: Nintendo DS, PC
- Brain Challenge: Nintendo DS
- Chessmaster the Art of Learning: PSP
- CSI: Crime Scene Investigation – Hardevidence: Wii
- Dark Messiah of Might and Magic – Elements : Xbox 360
- Dragonquest Monster – Joker: (Europa) Nintendo DS
- Final Fantasy Crytal Chronicles – Ring of Fates: (Europa) Nintendo DS
- Final Fantasy Revenant Wings: (Europa) Nintendo DS
- Imagine – Figure Skater: Nintendo DS
- Lost – Via Domus: Xbox 360, PlayStation 3, PC
- Maths Play: Nintendo DS
- Miami Nights – Singles in the City: Nintendo DS
- NitrobikeE: Wii
- No more Heroes: (USA) Wii
- Petz Bunnys: Nintendo DS
- Petz – Wild Animals: Nintendo DS
- Puppy Palace: Nintendo DS
- Real Soccer 2008: (USA) Nintendo DS
- Siedler 6 Addon: (Europa) PC
- Silent Hunter – Wolves of the Pacific Addon: PC
- The Dog Island: (Europa) Wii, PlayStation 2
- Tom Clancys Rainbow Six Vegas 2: Xbox 360, PlayStation 3, PC
- Totally Spies Totally Party: (Europa) Wii
- Victoriouse Boxers Challenge: (Europa) Wii

LEGO wird 50 Jahre alt

Mittwoch, 30. Januar 2008

Den ersten LEGO Stein ließt sich Ole Kirk Christiansen, der Gründer der heutigen Firma LEGO, am 28. Januar 1958 in Kopenhagen patentieren. Der Grundstein für ein weltweit hochangesehenes Spielzeug wurde geschaffen. In der heutigen Zeit gibt es kaum ein Kinderzimmer, in welchem die berühmtesten Bausteine der Welt fehlen. LEGO-Steine begleiteten alle Generationen auf dem Weg zum erwachsen werden.

Bereits Ende der 40ger Jahre entdeckte der Erschaffer von LEGO, Ole Kirk Christiansen, dass Kunststoff eine ideale Basis für die Spielzeugherstellung darstellt. Der erste Prototyp war entworfen. Mit der Zeit verfeinerte und veredelte er seine kleinen Bausteine immer weiter, bis der LEGO-Stein im Jahre 1958 schließlich mit dem Noppen- und Röhrenstecksystem versehen wurde. Bis in die heutige Zeit hat sich die Technik von LEGO nicht verändert und mit rund 2400 Bauelementen wächst das Sortiment stetig. Die Kombinationsmöglichkeiten von LEGO sind phänomenal. Allein für sechs 2×4 Steine gibt es 915 Millionen verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Der Fantasie des Bauers sind demnach keine Grenzen gesetzt.

Im Durchschnitt besitzt heute jeder Mensch 62 LEGO-Steine. Vor allem die motorischen, kognitiven und kreativen Fähigkeiten werden durch das Spielen mit LEGO stark gefördert. Da LEGO Generationenübergreifend ist, wundert es nicht, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene mit dem Spielzeug aus Dänemark wahre Kunstwerke schaffen. Stellenweise wird LEGO auch für Prototypen im Möbeldesign und in der Architektur verwendet.

Die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten, der enorme Spielspaß und der Lernfaktor machen aus LEGO das Spielzeug des Jahrhunderts. Das US Fortune Magazin und die British Association of Toy Retailers gaben LEGO nicht umsonst diesen Titel vor der Jahrtausendwende.

Die Xbox 360 auf Erfolgskurs

Mittwoch, 30. Januar 2008

microsoft_logo13.jpgMicrosoft hat es geschafft aus der Xbox eine erfolgreiche und gewinnbringende Konsole zu machen. Laut der neuesten US-Verkaufszahlen der NPD Group hat die Xbox 360 in ihrer gesamten Laufzeit einen Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar erreichen könnten. Unter Konsolenkunden ist das der größte Umsatz. Mit 4,8 Milliarden US-Dollar war das Jahr 2007 ein sehr erfolgreiches Jahr für die Xbox 360. Sie lag noch vor Nintendos Wii, welche einen Umsatz von 3,5 Milliarden US-Dollar einbrachte und vor Sonys Playstation 3, die sich mit 2,2 Milliarden US-Dollar begnügen musste. Diese Statistikzahlen basieren jedoch nur auf den Umsatzzahlen. Bezogen auf die verkauften Einheiten muss Microsoft den ersten Platz an Nintendos Wii abgeben.

Für das Jahr 2008 ist vor allem Sony zuversichtlich seinen Umsatz zu steigern. Doch schaut man sich die Verkaufszahlen an, liegt die Xbox 360 weit vor der Playstation 3. So verkaufte sich Call of Duty 4 auf der Xbox 360 runde eine Million Mal öfter als auf der Playstation 3. Auch Assassines Creed liegt mit knappen 500.000 Einheiten für die Xbox 360 weit über den Verkaufszahlen der Konkurrenz. Das meistverkaufteste Spiel des Jahres 2007 war Halo 3, ebenfalls ein Microsoft Produkt.

Der Verkaufsschlager Wii

Donnerstag, 24. Januar 2008

Wie auch Microsofts Xbox 360 ist Nintendos Wii auf einem steilen Erfolgskurs. Überall auf der Welt wird der Wii ein regelrechter Hype nachgesprochen. Wer nun denkt, dass die Wii auf Heimatterritorium nicht punkten kann, der irrt. Wie auf der Website Famitsu.com zu lesen ist, wurde die Spielkonsole bereits über fünf Millionen Mal in Japan verkauft. Seit der Veröffentlichung im Dezember 2006 konnten genau 5.019.337 Wii’s an den Mann und die Frau gebracht werden. Umgerechnet bedeutet das, dass die Spielkonsole aus dem Hause Nintendo jeden Tag rund 12.000 Mal über Japans Ladentische geht.

Doch nicht nur die Hardware ist erfolgreich. Bereits vier Wii-Titel sind Millionenseller in Japan geworden. Enterbrain ließ verlauten, dass sich zum Beispiel Wii Sports bereits 2.663.938 Mal verkauft hat. Weitere Softwaretitel, welche dem Erfolg von Wii Sports in nichts nachstehen sind, Wii Play mit 2.139.084 Einheiten, Mario Party 8 mit 1.153.648 Exemplaren und Wii Fit mit 1.113.626 Einheiten. Das Spiel um den italienischen Klempner Mario, nämlich Super Mario Galaxy, wird vermutlich der nächste Millionenseller für die Wii sein. Bisher wurden 843.961 Einheiten verkauft und der Titel ist in den Verkaufscharts weit oben angesiedelt.

Deutschlands beliebteste Videospielsoftware

Donnerstag, 24. Januar 2008

Die Firma Media Control präsentierte wieder einmal die deutschen Softwarecharts. Wie auch bei den letzten Softwarecharts liegt Dr. Kawashimas: Mehr Gehirn-Jogging. Bereits der Vorgänger der beliebten Gehirn-Jogging-Serie konnte sich über eine Million Mal verkaufen. Der zweite Platz wird von einer neuen SingStar-Variante erobert. Das SingStar-Addon ist eine Apres-Ski-Variante und schafft den Sprung in die Charts von null auf Platz zwei. Der dritte Platz wird ebenso von Nintendo erobert. Super Mario Galaxie kämpft sich in die Herzen der Spieler und sichert sich damit den dritten Platz. Doch das ist dem italienischen Klempner nicht genug. Direkt dahinter auf Platz vier teilen sich Mario und Sonic den Platz mit ihrer eigenen Olympiade. Das Spiel Augentraining für den Nintendo DS findet sich auf dem fünften Platz wieder.

Die kompletten Softwarecharts gibt es im Folgenden:

01. – Dr. Kawashima: Mehr Gehirn-Jogging – DS
02. – SingStar: Apres-Ski – PS2
03. – Super Mario Galaxy – Wii
04. – Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen – Wii
05. – Augen Training – DS
06. – Assassins Creed -PS3
07. – Animal Crossing -DS
08. – Think: Logik Trainer -DS
09. – Call of Duty 4: Modern Warfare – PS3
10. – Zelda: Phantom Hourglass – DS

Nintendo hat auch diesmal die Nase vorn, was die Softwarecharts betrifft.

Hasbro Inc. möchte Cranium übernehmen

Sonntag, 20. Januar 2008

HasbroEine neue Übernahme steht bevor. Hasbro Inc. plant den amerikanischen Spielzeughersteller Cranium Inc. aufzukaufen. Hasbro ist einer der größten Spielwarenhersteller der Welt. Hasbro möchte mit diesem Kauf seine Marktmacht weiter ausbauen und hofft auf weitere Umsatzzuwächse. Wir nun bekannt wurde, zahlt Hasbro rund 77,5 Millionen US Dollar für Cranium. In Kaufpreis sind neben dem Privatunternehmen auch alle Firmenmarken und die damit verbundenen Spielwaren enthalten. Jedoch sind die 77,5 Millionen Dollar nicht den endgültige Kaufpreis. Der tatsächliche Wert von Cranium wird am Tag der Übernahme ermittelt.

„Diese Fusion ist Teil unserer zukunftsweisenden Firmenstrategie. Ziel ist es, Hasbro zum Inbegriff innovativer Spiele und Spielwaren auf allen globalen Märkten zu machen“, berichtet Brian Goldner, Führungsperson von Hasbro. „Wir sind weltweit Marktführer für Spiele. Dadurch haben wir die einzigartige Chance, dass Langzeitpotential von Cranium voll auszuschöpfen und auf den internationalen Märkten echtes Wachstum zu erreichen.”

Cranium ist ein stabiles und besonders innovatives Unternehmen. Mit diversen Regeländerungen und vielen Innovationen wurde Cranium bereits in den Medien gefeiert. Insgesamt fünf Mal wurde der Spielwarenhersteller für den „Toy Industry Association’s Game of the Year Award“ ausgezeichnet. Cranium hat sich viele beliebte Markennamen aufgebaut. Dazu gehören zum Beispiel Cranium Hullabaloo, Cranium Cadoo oder Cranium Cariboo. Insgesamt verkaufte die Firma mehr als 22 Millionen Spielzeuge und Bücher.

Konsole überholt den PC

Dienstag, 15. Januar 2008

Die PC-Spiele Industrie musste im Jahr 2007 die ersten Verluste einfahren. Insgesamt um 3,6 Prozent ist der Umsatz im Gegensatz zum Vorjahr gesunken. Der Gesamtumsatz belief sich auf 267 Millionen. Mit einer Verkaufsmenge von 11,9 Millionen Stück war der Abverkauf um 7,6 Prozent gesunken. Doch was die PC-Spiele-Industrie ärgert freut die Konsolen-Spiele-Industrie. Diese konnte im Jahr 2007 einen Rekordwert erreichen. Stolze 554 Millionen Euro Umsatz machte die komplette Branche. Im Vergleich zu 2006 war dies ein Umsatzzuwachs von 29,1 Prozent. Im Jahr 2006 lag der Umsatz nämlich bei 429 Millionen Euro. “Die Dynamik im Markt ist ungebrochen. Konsolenspiele sind als Freizeitmedium fest etabliert”, erklärt Ulrike Altig, welche die Geschäftsführerin von Media Control ist.
 
Auf dem zweiten Platz unter den Konsolen war der Nintendo DS. Dieser konnte seinen Absatz im Jahr 2007 mehr als Verdoppeln. Insgesamt wurden 5,1 Millionen Spiele für den Nintendo DS an den Mann gebracht. Mit einem Marktanteil von 32 Prozent konnte der DS jedoch nicht ganz an den Marktanteil der Playstation 2 herankommen, welcher bei 35 Prozent liegt. Dies ist jedoch eine Verschlechterung um 12 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr. Die Next-Generation-Konsolen lagen da eher abgeschlagen. Nintendos WII konnte sich einen Marktanteil von 7,5 Prozent ergattern. Xbox 360, sowie die Playstation 3 lagen mit 6 bzw. 4,9 Prozent Marktanteil auf den letzten Plätzen.
Vor allem das vierte Quartal war ein starkes Quartal. In den letzten drei Monaten des Jahres 2007 wurden sagenhafte 239 Millionen Euro umgesetzt. Im dritten Quartal war es gerade einmal weniger als die Hälfte, nämlich 112 Millionen Euro.

Die Hong Kong Toys & Games Fair ist eröffnet

Donnerstag, 10. Januar 2008

Die größte asiatische Spielzeugmesse öffnete am Montag den 07.01.2008 ihre Pforten. Die Hong Kong Toys & Games Fair ist mit 2000 Ausstellern, welche aus insgesamt 36 Ländern und Provinzen stammen, das Mekka der asiatischen Spielzeugindustrie. Insgesamt dauert die Ausstellung vier Tage. Neben verschiedenen Workshops werden sieben Hauptausstellungen vorgestellt. Einpaar dieser Hauptausstellungen sind zum Beispiel China, Deutschland, Italien und Südkorea.

China ist das größte Exportland, wenn es um Spielzeug geht. Allein 40 Prozent der produzierten Spielzeuge wurden nach Nordamerika exportiert. Nach Europa exportierte das Land immerhin noch 25 Prozent. Mit zwölf Milliarden Euro, ist der Umsatz im Jahr 2007 um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Doch bereits Mitte 2007 trübten einige Vorfälle die asiatische Spielzeugindustrie. Allein wegen der millionenfachen Rückrufe von giftigem Spielzeug droht vielen Spielwarenherstellern das Aus. Zu den steigenden Lohn- und Rohstoffkosten, gesellen sich nun bis zu sechsmal höhere Qualitätsprüfungskosten. Die Gesamtkosten dürften im Jahr 2008 demnach 15 Prozent höher als in 2007 ausfallen.

Eine Besserung der Gesamtlage ist in Sicht. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres wurden ca. 2000 Firmen von Behörden überprüft und einige verloren daraufhin ihre Lizenzen. Die Kontrollen werden von den Behörden genauso ernst genommen wie von der kompletten Wirtschaft. Westliche Einkaufsmanager sind zuversichtlich, dass sich China zum Positiven entwickelt, was die Spielzeugsicherheit angeht.

Neues Entwicklungszentrum für Spielzeug in Mumbai geplant

Mittwoch, 9. Januar 2008

Indien ist für sein starkes Wirtschaftswachstum bekannt. Jedes Jahr werden weitere Fertigungsstellen und Wirtschaftszentren errichtet. Nun will auch die Spielzeugindustrie weiter investieren.

Laut einem Bericht der Times of India, plant die indische Spielwarenindustrie, in Zusammenarbeit mit der Zentralregierung und der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung, ein neues Design Zentrum in Mumbai zu errichten. Der Kontakt zum Indian Institute of Technology wurde bereits von allen Parteien aufgenommen.

Insgesamt wurden bereits 172.000 Euro von der UNIDO und der Indian Toy Manufacturing Association zur Verfügung gestellt. Die UNIDO hilft den Entwicklungsländern bei der Finanzierung besonders beschäftigungsintensiver Projekte. Das Design Zentrum soll als Kooperation privater und öffentlicher Träger dienen. Auch der genaue Bauplatz steht bereits fest. Die Parteien möchten das Design Zentrum auf dem Gebiet der Zentralagentur für kleinere und mittelständische Unternehmen in Sakinaka Andheri errichten. Sakinaka Andheri ist ein Vorort von Mumbai und bietet genau die richtigen Rahmenvoraussetzungen.

Das geplante Design-Zentrum ist von entscheidender Bedeutung für die indische Spielwarenindustrie – besonders angesichts der jüngsten Kontroversen um die Spielwarenherstellung in China.” Erklärt der Präsident der Indian Toy Manufactures Association, Ashok Jain. Der Leiter des Industriedesignzentrums der IIT-Powai erläutert: “Als erstes Projekt ist die Entwicklung von sechs kreativen Lernspielen geplant“. Die Industrieanlagen werden mit Hilfe finanzieller Mittel der indischen Zentralregierung angeschafft.

Das neue Zentrum soll vor allem den Export von indischem Spielzeug steigern. „Wenn das Zentrum erst einmal fertig ist, werden wir unseren Export auf 86 Millionen Euro steigern können“, erklärt Jain. Die komplette indische Spielwarenindustrie, welche zurzeit sehr weit verstreut ist, soll zukünftig in diesem Zentrum vereint werden. Die bisherigen Produktionsschwerpunkte liegen in Delhi mit 300 Einheiten und in Mumbai mit 100 Einheiten.

In Indien ist das Interesse an Spielzeug nicht so groß wie zum Beispiel bei uns in Europa. Die indische Spielwarenindustrie muss um ihre Käufer regelrecht buhlen. „Hierzulande mangelt es den Eltern oft an Bewusstsein für die Bedeutung von Spielwaren in der Erziehung und der Entwicklung ihrer Kinder. Innovative Schritte wie dieses neue Design-Zentrum werden der Industrie zu weiterem Aufschwung verhelfen“, betont Juzer Gabbajiwala, der Geschäftführer der Toy Association.

Auch der Marketingleiter von Mattel in Indien, Rahul Bhaumik, ist derselben Meinung: „Spielwaren, die in Indien hergestellt werden, sind den chinesischen in vielerlei Hinsicht überlegen. Zurzeit ist China Indien allerdings mit einem Marktanteil von 85% natürlich noch weit voraus. Aber das neue Design-Zentrum wird gerade durch die Beteiligung des Indian Institute of Technology die Qualität und den Standart indischer Spielwaren weiter anheben.

Nürnberger Spielwarenmesse mit weniger chinesischen Ausstellern

Sonntag, 6. Januar 2008

Sie steht wieder vor der Tür. Die mittlerweile 59. Nürnberger Spielwarenmesse lädt Unternehmer und das Fachpublikum ein, um die Neuigkeiten aus der Spielzeugwelt zu präsentieren. Doch leider steht die Spielwarenmesse nicht unter dem besten Licht. Die jüngsten Vorfälle der chinesischen Spielzeughersteller liegen immer noch in der Luft und gehen auch an der Nürnberger Spielwarenmesse nicht spurlos vorbei. „Wir haben einen leichten Rückgang bei den chinesischen Ausstellern“, erläuterte Messechef Ernst Kick der dpa. Die chinesische Regierung entzog auf Druck der Industrieländer einigen Spielzeugherstellern die Exportlizenz und aus dem Grund erscheinen diese auch nicht zur Spielwarenmesse. Doch obwohl einige chinesische Aussteller nicht erscheinen ist die Spielwarenmesse mit 2700 Ausstellern vollkommen ausgebucht. Kick erwähnt „Viele Interessenten stehen noch auf der Warteliste“.

Wie jedes Jahr, hat die Spielwarenmesse auch dieses Jahr ein Motto. Sie steht unter dem Motto „Spielend lernen“. Die Kinder sollen stärker gefördert werden und in dem Zug beschäftigen sich eine Sonderschau, ein Branchenforum und der Kongress des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ mit diesem Thema. Lernspielzeug wird auf dem deutschen Markt immer mehr nachgefragt. Doch dabei darf man die Qualität und das Herkunftsland nicht außer Acht lassen. Knapp zwei drittel aller Aussteller, der Nürnberger Spielwarenmesse, sind im Ausland angesiedelt. Vor allem der asiatische Markt wächst immer weiter und schneller.

Die 80.000 Besucher Marke wurde 2007 erreicht. Dieses Jahr will man diese Marke noch einmal überbieten und somit einen neuen Rekord aufstellen. Vor allem der osteuropäische Markt schickt immer mehr Besucher zur Nürnberger Spielzeugmesse. „Der herausragende Wachstumsmarkt für Spielwaren ist Russland mit einem Plus von 30 Prozent pro Jahr“, erläutert Kick. Die Märkte im westlichen Europa hingegen sind bis auf weiteres gesättigt.

Leider wird die Nürnberger Spielwarenmesse auch in diesem Jahr nur für das Fachpublikum erreichbar sein. Die meisten Aussteller sind auch der Auffassung, dass dieses Konzept genau das Richtige ist.