Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

20 Millionen Umsatz zu Ostern in Tirol

Mittwoch, 2. April 2008

Zwar ist diese Zahl kein Vergleich zu dem Weihnachtsgeschäft der Tiroler, doch der Einzelhandel zeigt sich zufrieden. Osterzeit ist Geschenkzeit. Da ist der Weihnachtsmann gerade aus allen Einzelhandelsregalen verschwunden und schon platzt der Osterhase in die Geschäfte. Zu Ostern gaben die Tiroler rund 20 Millionen Euro für Geschenke und Dekorationsartikel aus. Im Vergleich zur Weihnachtszeit beträgt dieser Umsatz einen Anteil von einem Siebtel.

Peter Wartusch, Tiroler Handelsobmann, meint “Viel stärker als Weihnachten ist Ostern hierzulande ein Fest für die Kinder.“ Dieser Effekt ist vor allem durch den Brauch des Gotlpacks entstanden. Dieser Brauch hat nicht in allen österreichischen Bundesländern Tradition. Im Schnitt gab der Tiroler 50 Euro für ein Geschenk aus. Das ist keine Steigerung zum Vorjahr.

“Spielwaren und Sportartikel wie Fahrräder sind alljährlich Dauerbrenner. Ostern ist für die Modebranche immer ein Signal in Richtung Sommer“, sagt Wartusch, welcher persönlich ein Modefachgeschäft führt. Trotz des frühen Termins in diesem Jahr bleibt die Nachfrage stabil und zeigt keinerlei negative Auswirkung auf den Umsatz.

Im Lebensmittelhandel bringen die Schokoladenhasen und Schokoostereier den größten Umsatz. Die Wirtschaftskammer hat geschätzt, dass die Tiroler allein für Schokohasen mehr als eine Million Euro ausgeben. Dicht nach den Osterhasen folgen bereits bunt gefärbte Ostereier. Doch der Eierpreis stieg aufgrund von gestiegenen Kosten für Futtermittel um 20 Prozent an.

Das Osterfest mutiert immer mehr zu einem Fest der Geschenke und wird dem Weihnachtsfest in wenigen Jahren sicherlich starke Konkurrenz machen. Den Einzelhandel und unsere Kinder freut’s.

Waffen in Kinderhänden

Donnerstag, 27. März 2008

Anfangs hielt man es nur für ein Spiel unter Kindern, doch nachdem die Polizei einschritt, kam heraus, dass die Softair-Waffen, welche die Kinder bei sich trugen, eigentlich „scharfe Waffen“ waren.
In Gaildorf wurden beim Gaildorfer Pferdemarkt neben vielen anderen Spielzeugen auch Softair-Pistolen an den Mann, bzw. das Kind gebracht. Die Waffen sahen ihren großen Vorbildern verblüffend ähnlich, doch keiner kam auf die Idee, dass es sich bei der ausgestellten Ware um wirklich scharfe Waffen handelt. Man ist davon ausgegangen, dass die Pistolen sonst nicht hätten öffentlich verkauft werden dürfen.

Dass die Waffen doch kein Spielzeug waren, durfte eine Polizeistreife in Ottendorf feststellen. Die Polizeisteife überprüfte eher zufällig eine Gruppe von Jugendlichen, welche mit ihren Softair-Pistolen spielte. Die Polizisten stellten fest, dass es sich bei den Waffen um scharfe Gewehre handelte, für die sogar ein Waffenschein benötigt wird. Die Hartplastikkugeln erreichten eine zu hohe Geschwindigkeit bei einem Abschuss um noch als Spielzeug durchzugehen. Die Pistolen waren sogar noch bis auf eine Entfernung von 20 Metern zielgenau und zerschossen dabei noch Blätter und andere leichte Gegenstände.

Auf den Pistolen war der Buchstabe „F“ nicht eingeprägt. Diese Prägung hätte besagt, dass der Verkauf nur an Personen über 18 Jahren erfolgen darf. Mit der Prägung hätten die Waffen nicht als Spielzeug gegolten und wären mit Sicherheit nicht so oft verkauft worden.

Die täuschend echt aussehenden Waffen sorgen bei den Polizisten in ganz Deutschland für Kopfzerbrechen. Mit diesen Imitaten wurden vereinzelt sogar Überfälle durchgezogen.

e-learning – aber wie ?

Freitag, 21. März 2008

In Zeiten des World Wide Web und des PC`s wird das Schlagwort E-Learning mittlerweile sehr groß geschrieben und als wichtig empfunden. Aber was genau verbirgt sich dahinter und wie geht es vonstatten? Unter E-Learnung versteht man Lernen, welches elektronisch unterstütz wird. Also man lernt mit Unterstützung diverser elektronischer Hilfsmittel. Dies bietet sich besonders dann an, wenn man sich neben seinem Hauptberuf noch weiter fortbilden oder studieren möchte. Denn E-Learnung lässt sich bequem abends, am Wochenende oder zu arbeitsfreien Zeiten durchführen. E-Learning wird in der Hauptsache durch den Computer unterstützt. Es gibt verschiedene Varianten des E-Learnings. Eine Variante ist es sich in Communities einzubringen. Hierbei bringen verschiedene Teilnehmer ihr Fachwissen zu einem bestimmten Thema ein und durch den gemeinsamen Austausch über das Fachthema kann man voneinander lernen. Ebenfalls ist es möglich E-Learnung über das Internet zu betreiben. Man nennt dies auch web-based-training. Die IHK bietet mittlerweile schon verschiedene Fortbildungslehrgänge an, die auf diese Weise vermittelt und gelehrt werden. Man hat hier die Möglichkeit sich das Wissen anzueignen, online Aufgaben zu erledigen und sich mit den anderen Teilnehmern des Kurses auszutauschen. Die Prüfung, sofern es sich um eine Weiterbildung mit Prüfung handelt, muss noch in altbewährter Weise abgelegt werden. Eine weitere Methode des E-Learnings sind PC-Programme mit Trainingsmoden, in welchen man sich Wissen aneignen kann. So gibt es zum Beispiel für die gängigen Office-Programme Lernprogramme, wo man Schritt für Schritt in das Programm eingeführt wird und auch sogenannte Prüfungsaufgaben und Kontrollaufgaben absolvieren muss um festzustellen, ob der Lerneffekt auch einsetzt. Am Schluß eines solchen Lernprogrammes wird sogar ein Zertifikat ausgestellt. Neben Lernprogrammen gibt es auch Lernspiele, welche sich auch für Kinder eignen, wo auf spielerische Art und Weise Wissen vermittelt wird. Mittlerweile ist es sogar möglich, Informationen und Wissen per Handy auszutauschen und weiterzugeben. Auch E-Mail ist eine beliebte Form des elektronischen Lernens, weil per Mail Aufgaben und Fragen gestellt werden können und man sie in einem bestimmten Zeitraum bearbeiten kann. E-Learning bietet dem Lernenden ein gewisses Maß an Flexibilität und Freiheit. Während man in der Schule “feststitzt” und zu festen Zeiten den Unterrichtsstoff lernen muss, hat man hier die Möglichkeit sich alles etwas freier einzuteilen. In der heutigen Computergeprägten Zeit wird ELearning in der Zukunft einen immer höheren Stellenwert haben und so hat jedermann die Möglichkeit, sich weiterzubilden.