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Konsole überholt den PC

Dienstag, 15. Januar 2008

Die PC-Spiele Industrie musste im Jahr 2007 die ersten Verluste einfahren. Insgesamt um 3,6 Prozent ist der Umsatz im Gegensatz zum Vorjahr gesunken. Der Gesamtumsatz belief sich auf 267 Millionen. Mit einer Verkaufsmenge von 11,9 Millionen Stück war der Abverkauf um 7,6 Prozent gesunken. Doch was die PC-Spiele-Industrie ärgert freut die Konsolen-Spiele-Industrie. Diese konnte im Jahr 2007 einen Rekordwert erreichen. Stolze 554 Millionen Euro Umsatz machte die komplette Branche. Im Vergleich zu 2006 war dies ein Umsatzzuwachs von 29,1 Prozent. Im Jahr 2006 lag der Umsatz nämlich bei 429 Millionen Euro. “Die Dynamik im Markt ist ungebrochen. Konsolenspiele sind als Freizeitmedium fest etabliert”, erklärt Ulrike Altig, welche die Geschäftsführerin von Media Control ist.
 
Auf dem zweiten Platz unter den Konsolen war der Nintendo DS. Dieser konnte seinen Absatz im Jahr 2007 mehr als Verdoppeln. Insgesamt wurden 5,1 Millionen Spiele für den Nintendo DS an den Mann gebracht. Mit einem Marktanteil von 32 Prozent konnte der DS jedoch nicht ganz an den Marktanteil der Playstation 2 herankommen, welcher bei 35 Prozent liegt. Dies ist jedoch eine Verschlechterung um 12 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr. Die Next-Generation-Konsolen lagen da eher abgeschlagen. Nintendos WII konnte sich einen Marktanteil von 7,5 Prozent ergattern. Xbox 360, sowie die Playstation 3 lagen mit 6 bzw. 4,9 Prozent Marktanteil auf den letzten Plätzen.
Vor allem das vierte Quartal war ein starkes Quartal. In den letzten drei Monaten des Jahres 2007 wurden sagenhafte 239 Millionen Euro umgesetzt. Im dritten Quartal war es gerade einmal weniger als die Hälfte, nämlich 112 Millionen Euro.

Lerncomputer – die neue Generation der Spielzeuge

Freitag, 21. Dezember 2007

Kinder haben eine erstaunliche Auffassungsgabe – eine Fähigkeit, welche sehr wertvoll ist und entsprechend gefördert werden sollte.
Die Hersteller von Spielzeug sind sich dieser Tatsache durchaus bewusst und stimmen ihre Produkte auf die natürlichen Bedürfnisse der Kleinen ab. Durch den Wandel im Spielzeugsegment und die sich stetig weiterentwickelnde Technologie erhielt ein neuer Trend Einzug in die Kinderzimmer: der Lerncomputer.

Im Gegensatz zu einem normalen Heimcomputer ist ein speziell für Kinder entwickelter Lerncomputer nicht auf die Leistung der Hardware ausgelegt – er dient dazu, durch verschiedene fest aufgespielte Programme die Fähigkeiten von Kindern zu schulen, wie beispielsweise Kopfrechnen, Farbwahrnehmung und Kurzzeitgedächtnis. Ist es Ziel, dem Kind beim Erlernen des Kleinen Einmaleins zu helfen, so lernt es dies auf spielerische Weise, indem es beispielsweise Früchte oder Tiere zusammenzählt.

Durch die Lernphasen wird das Kind meist von einem Maskottchen begleitet, welches die Erklärfunktion sowie das auf die erledigte Aufgabe folgende Lob oder die entsprechende Korrektur übernimmt. Hierbei wird sehr darauf geachtet, dem Kind schnell kleine Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, um die Motivation zu steigern. Auf Fehler folgt keine Ermahnung, da dem Kind so die Lust am Lernen genommen werden könnte – vielmehr wird es ermuntert, es einfach noch einmal zu versuchen.

Der wichtigste Aspekt bei einem Lerncomputer ist das Lernen im Spiel, ohne, dass das Kind sich dazu gezwungen fühlt, denn dies birgt das Risiko von Lernblockaden und ausbleibender Motivation. Um es zum spielerischen Lernen zu ermuntern, sind die Programme und meist auch der Computer selbst sehr farbenfroh gestaltet. Weiterhin sind die Figuren, mit denen das Kind in den einzelnen Programmen in Berührung kommt, gewohnheitsmäßig mit einem positiven Gefühl behaftet: Die Szenarien werden vom Kind sofort wiedererkannt und als angenehm empfunden. Das Rechenspiel finden beispielsweise auf einem Bauernhof statt, dessen Tiere es kennt und mag, das Bildersuchrätsel im Supermarkt, wo es die versteckten Äpfel finden muss und auf den “Memory”-Karten sind Puppen, kleine Süßigkeiten und Ähnliches zu sehen.

Da ein Lerncomputer speziell für Kinder entwickelt wurde, ist sein Gehäuse robuster als das von herkömmlichen Heimcomputern, sodass er auch kleinere Rempler und Stürze übersteht, ohne Schaden zu nehmen – sehr zur Freude von Papa, der nun nicht mehr aufpassen muss, dass der oder die Kleine am Familiencomputer nicht versehentlich etwas kaputtmacht.

Ein Lerncomputer ist eine sinnvolle Art, das Kind spielerisch zum Lernen zu ermutigen und kann eine echte Bereicherung im Kinderzimmer darstellen. Sehr wichtig ist allerdings, dass der Nachwuchs nicht unbegrenzten Zugang haben sollte, denn Bewegung und das Spiel mit anderen Kindern sind ebenfalls wichtige Elemente, welche nicht zu kurz kommen dürfen.

Ihr linofant Team