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Welche Anforderungen muss ein Schulranzen erfüllen?

Dienstag, 7. August 2012

Mit der Einschulung beginnt für Kinder ein neuer, spannender Lebensabschnitt. In der Schule lernen sie über viele Jahre hinweg gemeinsam mit ihren Klassenkameraden lesen und schreiben. Der Schulranzen ist der ständigen Begleiter der Schüler. Doch er kann auch zur Last werden, wenn er zu schwer ist. Die Auswirkungen sind vielen Eltern nicht bekannt:

  • Beschädigung der Wirbelsäule
  • Schlechte Körperhaltung
  • Beeinträchtigung der Atmung

Im Grundschulalter sind die Knochen der Kinder noch weich und formbar. Auch verfügen Grundschüler nicht über dieselbe Muskelkraft wie ältere Kinder. Ein zu schwerer Schulranzen kann daher langanhaltende Folgeerscheinungen mit sich bringen.

Eine aktuelle Untersuchung, an der über 2.000 Kinder teilnahmen, ergab, dass die meisten von ihnen kein angemessenes Ranzengewicht trugen. Schwere, untaugliche Schulranzen, schlechte Schulmöbel und Bewegungsmangel führen zu einem alarmierenden Ergebnis: 48 Prozent der Schulkinder klagen bereits im Grundschulalter über Rückenschmerzen. Diese verursachen wiederum Konzentrationsschwäche und schlechte schulische Leistungen.

Eltern können solchen Problemen vorbeugen.

Die Wahl des richtigen Ranzen
Ein Weg, das Gewicht des Schulranzens zu reduzieren, besteht darin, ein Modell zu kaufen, dessen Eigengewicht so gering wie möglich ist. Außerdem sind die Passform und die Straßentauglichkeit ausschlaggebend bei der Auswahl. Ein schöner DerDieDas Schulranzen erfüllt alle wichtigen Kriterien. Er ist TÜV-geprüft und besitzt ein Eigengewicht von nur 800 bis 900 Gramm. Zudem entsprechen seine Reflektoren den strengen Normen der DIN 58124. So ist das Kind auf dem Schulweg jederzeit gut zu sehen.

Überflüssige Gegenstände zu hause lassen
Um die körperliche Belastung zusätzlich zu mindern, sollten Eltern den Ranzeninhalt ihrer Kinder überprüfen. Allein der Inhalt bringt oftmals bis zu sieben kg auf die Waage. Dabei verbergen sich nicht selten Dinge im Ranzen, die dort nichts zu suchen haben. Spielsachen und andere überflüssige Gegenstände können zu Hause bleiben. Auch auf große und schwere Getränkeflaschen sollte verzichtet werden.

Beim Gewicht des Schulranzens wird ein Wert von 10 bis 15 Prozent des Körpergewichts empfohlen. Abhängig ist er aber auch von der Länge des Schulwegs.

Bewegung als Ausgleich
In der Schule bewegen sich Kinder leider immer weniger. Den Schulvormittag verbringen sie fast ausschließlich im Sitzen. Der Sportunterricht fällt oft aus und der Schulweg wird meist mit Bus oder Auto anstatt zu Fuß zurückgelegt. Da Kinder ihre Freizeit immer häufiger vor dem Computer verbringen, wird der Bewegungsmangel nach der Schule nur selten ausgeglichen. Auch dies beeinträchtigt die Körperhaltung der Kinder maßgeblich. Dabei ist Sport ein gutes Mittel, der Belastung durch die schweren Ranzen entgegenzuwirken. Ausreichend Bewegung hält fit und stärkt die Muskulatur des Kindes.

Manche Experten vertreten den Standpunkt, dass schwere Schulranzen keine negativen Auswirkungen auf die Körperhaltung haben. Einen weiterführenden Artikel zu diesem Thema finden Sie hier.