Barbie Film: Das Barbie Tagebuch

In dem Film „Das Barbie Tagebuch“ können junge Mädchen Barbie erstmals den kompletten Film über in der Hauptrolle bewundern. Sie spielt sich dabei selbst als junges Mädchen an der Highschool. Sie ist Moderatorin für das Schul-TV und spielt Gitarre in einer Mädchenband. Mit der Band hat sie zwar noch keinen einzigen Auftritt gehabt, ist aber voller Elan und Zuversicht, dass das bald klappen wird und sie mit ihren Freundinnen die Bühne rocken wird. Aktuell läuft aber alles nicht so blendend, wie Barbie das gerne hätte. Zu den fehlenden Auftritten mit ihrer Band kommt auch noch die Tatsache, dass ihre Rivalin Raquelle immer die besten Aufträge für die Moderation im Schul-TV bekommt, während Barbie die langweiligen Beiträge drehen darf. Hinzu kommt noch, dass Barbie eigentlich in den coolsten Jungen der gesamten Schule verknallt ist. Der hat aber schon Raquelle als Freundin.

Barbie sieht nun die Chance endlich zumindest als Moderatorin ernst genommen zu werden, indem sie eine Reportage über beliebte Schüler an ihrer Schule dreht. Sie erlangt somit auch das Vertrauen von Raquelles Clique und ist der Meinung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. Dass sie sich dabei selbst verändert, merkt Barbie gar nicht. Sie freut sich in der angesagten Clique dazu zu gehören und trifft sich lieber mit ihrer neuen Clique als noch Zeit mit ihren alten und wahren Freundinnen zu verbringen. Die Freundschaft wird also auf eine harte Probe gestellt. Doch kurz bevor alles eskaliert, besinnt sich Barbie darauf, dass Äußerlichkeiten doch nicht so wichtig sind und man lieber zu seinen echten Freunden stehen sollte. Das beeindruckt nicht nur ihren heimlichen Schwarm, sondern bringt ihr dazu auch noch einen Auftritt mit ihrer Band auf dem Schulfest ein. Jetzt schlägt sie wirklich zwei Fliegen mit einer Klappe und so gibt es am Ende doch noch ein Happy End.

Zum ersten Mal wird Barbie in einem ihrer Animationsfilme nicht als Prinzessin oder Elfe gezeigt, sondern spielt die Rolle eines normalen Mädchens. Die Geschichte ist dabei in der Neuzeit angesiedelt und spiegelt die typischen Probleme wieder, die ein junges Mädchen in ihrem Alter an der Schule so hat. Die Themen Freundschaft, Liebe und Anerkennung spielen eine große Rolle. Man merkt allerdings, dass die Geschichte eher auf junge Mädchen in den USA zugeschnitten wurde. In unseren Breitengraden sind Schul-TV, Mädchenbands, etc. an den Schulen eher selten vorzufinden. Insgesamt unterscheidet sich „Das Barbie Tagebuch“ somit deutlich von den bisher erschienenen Filmen. Qualitativ ist er zwar gut gemacht, musikalisch dagegen bewegt er sich ebenfalls auf einem ganz anderen Niveau. Dennoch wird er jungen Mädchen sicherlich gefallen. Es ist der Versuch den Filmen mit Barbie einen sehr trendigen Touch zu verleihen, was im Endeffekt sicherlich Geschmackssache ist.

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