Spiel des Jahres 1999: „Tikal“ von „Ravensburger“ Artikel Nummer „EAN 4005556261710“

Das Brettspiel „Tikal“ des erfolgreichen Autorenduos Wolfgang Kramer und Michael Kiesling entführt den Spieler in die geheimnisvolle Dschungelwelt Lateinamerikas. Das optisch sehr ansprechend gestaltete Spiel erhielt neben dem Titel „Spiel des Jahres 1999“ den ersten Platz des „Deutschen Spiele Preises“ und wurde im Rahmen des „Gamers Choice Award 2000“ Multiplayer Gewinner.

Bezüglich der illustratorischen Gestaltung des Spielbrettes hat Franz Vohwinkel ganze Arbeit geleistet. Hierbei wurden Elemente der alten Maya-Kultur verwendet, die den geschichtlich verbürgten Vorlagen entsprechen und eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. So wurden beispielsweise die Tempelebenen mit Originalzahlen aus dem Zeitalter der Mayas versehen. Zudem entsprechen die Darstellungen der Tempelanlagen dem mesoamerikanischem Vorbild.

Bei „Tikal“ handelt es sich um ein Brettspiel für zwei bis vier Spieler. „Tikal“ eignet sich auf Grund seiner allgemeinverständlichen Machart schon für Kinder ab einem Alter von etwa zehn Jahren. Die Spieldauer liegt bei etwa 90 Minuten.

Auf der Suche nach archäologisch interessanten Maya-Stätten begeben sich die Spieler auf eine spannende Expedition durch die wilde Urwaldlandschaft Guatemalas und Mexikos. Rundum darf jeder Spieler ein sechseckiges Geländeteil ziehen und anschließend auf dem Spielbrett positionieren, wodurch der bereits erforschte Dschungel jedesmal ein Stückchen vergrößert wird. Jeder Spieler hat darüber hinaus zehn Aktionspunkte zu vergeben, womit er die Teilnehmer der Expedition auf dem Spielfeld platzieren oder zum nächsten Geländeplättchen hinbewegen kann. Manche Felder bieten die Möglichkeit, Schätze zu heben. Diese Schätze wirken sich günstig auf das Punktekonto der Spieler aus. Andere Felder beherbergen wiederum Tempel, die Schicht für Schicht freigelegt werden können. Eine Zwischenwertung wird immer dann vorgenommen, wenn ein Plättchen mit einem Vulkanmotiv auf dem Spielfeld landet. In diesem Fall hat jeder Spieler die Gelegenheit, mittels zehn zusätzlicher Aktionspunkte seine Position auf dem Spielbrett zu ändern. Im Anschluss daran wird der Punktestand ermittelt. Nach dem Legen des letzten Geländeplättchens folgt die Endwertung. Der Spieler, der nach den vier Wertungsrunden mit der höchsten Punktzahl trumpfen kann, hat gewonnen.

Schlagworte: , , , ,


Kommentieren ist momentan nicht möglich.