Spiel des Jahres 1990: „Adel verpflichtet“ von „Alea / Ravensburger“ Artikel Nummer „EAN 4005556269068“

„Adel verpflichtet“ überzeugt durch seine ausgeprägten Bluffelemente. Das erstmals im F. X. Schmid Verlag erschienene Brettspiel von Klaus Teuber wurde nicht grundlos im Jahre 1990 von einer fachkundigen Jury zum „Spiel des Jahres“ erwählt und mit einer Reihe weiterer Preise bedacht. So wurde „Adel verpflichtet“ zudem im selben Jahr mit dem „Goldenen Pöppel“, sowie dem „Deutschen Spiele Preis“ ausgezeichnet. Im Jahr 2004 war das Spiel für den „Niederländischen Spielepreis“ nominiert.Mittlerweile erfreut sich „Adel verpflichtet“ internationaler Beliebtheit. In seinem Ursprungsland Deutschland ist das auch heutzutage noch sehr erfolgreiche Spiel im Ravensburger Verlag erhältlich.

„Adel verpflichtet“ bietet zwei bis fünf, bzw. bis acht Personen im Alter ab zwölf Jahren die selten gebotene Möglichkeit, in die Rolle eines wettsüchtigen, unter Umständen skrupellosen und daher weniger ehrenhaften englischen Lords zu schlüpfen. Zwischen den einzelnen Lords besteht ein Konkurrenzkampf bezüglich der Sammlung seltener und kostbarer Antiquitäten, die dem Geltungsbedürfnis ihrer Besitzer gemäß möglichst publikumswirksam ausgestellt werden sollen. Unter den begehrten Sammlertrophäen befinden sich selbst derart dubiose Dinge wie beispielsweise die Gitarre von Elvis Presley, der Lippenstift von Marilyn Monroe oder eine alpenländische Perchtenmaske.

Die Lords beweisen ihr Geschick auf diversen Auktionen und bedienen sich letztendlich der Hilfe von Dieben und Spionen, um ihre Ziele zu erreichen. Diesbezüglich stehen den Spielern unter anderem neben vier Schecks, der Ausstellungskarte, den zwei Ortskarten Auktionshaus und Schloss zwei Diebe und ein Detektiv zur Verfügung.
Nach etwa einer Stunde Spieldauer steht dann zumeist der Sieger fest. Gewonnen hat schließlich derjenige Lord, der an der Dinnertafel im Club Antiques am weitesten vorne sitzt.

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