Archiv für April 2008

Schweizer Spielwarenbranche kann Umsätze steigern

Freitag, 4. April 2008

Nicht nur in Deutschland boomt der Spielzeugmarkt. Auch die Schweiz verzeichnete im Jahr 2007 einen Umsatzzuwachs zu 2006. Trotz vielen Rückrufaktionen, welche durch fehlerhaftes chinesisches Spielzeug verursacht wurden, konnte man die Verkäufe um zwei Prozent steigern. Insgesamt wurde das Marktvolumen auf 640 Millionen Franken, umgerechnet 411 Millionen Euro.

Von den 640 Millionen Franken Umsatz entfallen knapp zwei drittel, also 400 Millionen Franken, auf die PC- und Videospiele. Insgesamt haben die Verkäufe von Videospielen um 48 Prozent zugenommen. Die komplette Kategorie der Electronics verzeichnet einen Gesamtzuwachs von 28,7 Prozent. Somit ist das elektronische Spielzeug in der Schweiz so beliebt wie nie zuvor.

Der Branchenverband rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum von rund 5 Prozent. „Es gebe Marktneuheiten, zudem profitierten einige Produktkategorien von der Euro 2008“, so der Branchenverband. Somit stehen alle Indikatoren positiv für ein erfolgreiches Jahr. Ein Beispiel für diesen positiven Aufschwung sollen die Paninibildchen darstellen. Die Branche erwartet bei den kleinen Klebebildern eine Verkaufsmenge von 20 Millionen Tütchen für das Jahr 2008.

Aufgrund der vielfachen Rückrufaktionen versucht die Wirtschaft nun den Wünschen der Kunden nachzukommen und die Spielwaren vermehrt von europäischen Herstellern einzukaufen. Gleichzeitig wird man daran teilhaben die Kontrollen und die Herstellungsformen der asiatischen Firmen zu verbessern. Das führt zwar zu steigenden Produktionskosten, doch die Qualität darf nicht weiter leiden.

Auch in der Schweiz werden nach Expertenmeinungen so die Spielzeugpreise um fünf bis zehn Prozentpunkte ansteigen müssen.

Holzspielzeug ist ein wunderbares Spielzeug, für Kinder aller Altersgruppen

Mittwoch, 2. April 2008

Verantwortungsbewusste Eltern haben heute eine Unzahl von Möglichkeiten, für ihre Kinder das ideale Spielzeug auszuwählen. Die Werbung beeinflusst Eltern und Kinder ebenso, wie das Verhalten und die Interessen andere Kinder. Holzspielzeug ist ein wunderbares Spielzeug, für Kinder aller Altersgruppen. Spielwaren aus Holz sind aus einem lebendigen Material, dass unverwüstlich ist, die Sinne der Kinder fördert und auch die Wahrnehmung ihrer Umwelt schult. Holzspielzeug ist das älteste Spielzeug der Welt. Untersuchungen und Ausgrabungen zeigen, dass Spielwaren schon immer eine große Rolle, für die Entwicklung des Kindes, gespielt haben. Gegenstände aus Holz wurden hergestellt, um Kindern die Zeit zu vertreiben, aber auch um ihnen die Welt zu erklären und sie ihnen verständlich zu machen.

Im Mittelalter spielten Kinder beispielsweise mit Schwertern aus Holz und trainierten so ihre Fähigkeiten im Kampf, indem sie die Welt der Erwachsenen nachahmten. Aber erst im Zuge der Industrialisierung wurden Spielwaren in größeren Mengen hergestellt und auch vertrieben. Sehr beliebt wurden Spielwaren aus Holz, besonders für Buben. Es gab Holzbaukästen, die die motorischen Fähigkeiten der Buben förderten. Die Firma Matador stellte beispielsweise einen Holzbaukasten her, der unzählige Möglichkeiten zur Erweiterung und zum Spielen hat und auch heute noch sehr beliebt ist. Aber auch für Mädchen gibt es Spielwaren aus Holz, wie Puppenhäuser. Mädchen spielen gerne mit Puppen und ein Puppenhaus aus Holz bietet unzählige Spielmöglichkeiten. Für kleinere Kinder gibt es Spielzeug aus Holz, welche die motorischen Fähigkeiten der Kinder fördern, wie kleine Holzwagen, die nachgezogen werden können oder geschoben werden, oder auch Holztiere, die an Schnüren befestigt sind und sich bewegen können. Bauklötze aus Holz, oder Holzeisenbahnen sind auch sehr beliebte Spielwaren für Buben und Mädchen.

Ein weiterer Vorteil von Spielzeug aus Holz ist, dass diese Spielwaren sich ideal mit anderem Spielzeug ergänzen lassen und kombinierbar sind. Holzspielzeug hat viele Vorteile und blickt auf eine lange Tradition zurück. Mit der Entscheidung einen gewissen Anteil der Spielwaren aus Holz zu kaufen, liegen Eltern in jedem Fall richtig.

Welches Spielzeug bevorzugen die Stars?

Mittwoch, 2. April 2008

Angelina Jolie und Brad Pitt sind als Schauspieler weltbekannt. Jeder kennt sie aus Filmen wie „Mr. Und Mrs. Smith“, „Tomb Raider“ oder „Troja“. Die meisten wissen auch, dass die beiden Stars liebende Eltern sind. Aber was für Spielzeug bekommen die Kinder von Weltstars?

Das Hollywoodpaar setzt anscheinend nicht auf das traditionelle Spielzeug, wie Puppen oder Schaukelpferd, sondern auf Hightech im Kinderzimmer. Der Onlinedienst „JustJared.com“ berichtet, dass Angelina und Bratt am 31.03 ein Geschäft in Texas besucht haben, welches sich hauptsächlich mit dem Vertrieb von elektronischem Spielzeug beschäftigt.

Sie hatten eine große Auswahl an Videospielen für die Playstation, für die Xbox und die Nintendo WII Konsole. Darüber hinaus noch weiteres Technikspielzeug. Für was sie sich jedoch im Endeffekt entschieden haben, bleibt unbekannt.

Angelina Jolie ist zum wiederholten Mal schwanger und erwartet laut Insider-Informationen Zwillinge. Damit hätte das Schauspielerehepaar insgesamt sechs Kinder, von denen drei adoptiert sind. Da wird wohl wieder ein Gang in den Spielwarenladen fällig.

Hamburger geben 30 Millionen Euro für Ostern aus

Mittwoch, 2. April 2008

Nachdem wir erfahren haben, dass die Tiroler rund 20 Millionen Euro für Ostergeschenke ausgegeben haben, erreicht uns die Nachricht, dass die Hamburger diesen Betrag getoppt haben. Insgesamt setzte der Hamburger Einzelhandel 30 Millionen Euro vor den Feiertagen um.

“Im Vergleich zur allgemeinen Umsatzentwicklung ist das ein überdurchschnittlicher Anstieg”, meint Ulf Kalkmann vom Fachverband des Einzelhandels. Die allgemeine Umsatzsteigerung des Einzelhandels liegt bei 1,5 Prozent höher als noch im letzten Jahr. Das Ostergeschäft hingegen verzeichnet sogar drei Prozent Wachstum. Nach der Schlappe von Minus vier Prozent im Weihnachtsgeschäft können die Hamburger Einzelhändler wieder aufatmen.

Damals wurden Kinder vorwiegend mit Süßigkeiten beschenkt. Doch die Zeiten sind vorbei. Neben den Süßigkeiten verlangt die heutige Jugend Spielzeuge, Bücher, DVD’s und Bekleidung. myToys.de fand heraus, dass Eltern zu Ostern im Durchschnitt rund 53 Euro pro Kind ausgeben. Silke Schwartau, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale meint: “Es ist zu begrüßen, wenn zu Ostern nicht nur Süßes verschenkt wird. Viele Kinder und Jugendliche haben große Probleme mit Übergewicht oder reagieren allergisch auf Farbstoffe. Für die ist es besser, statt Unmengen von Ostereiern, Bücher, Spiele oder Kinogutscheine zu bekommen.” Erwachsene werden seltener beschenkt, doch sollte es mal der Fall sein, so stehen neben Süßigkeiten auch Blumen, Parfüm, Bekleidung und CD’s auf den Wunschlisten. “Ich finde es angemessen, sich zu einem hohen christlichen Feiertag gegenseitig zu beschenken oder sich und Freunden etwas Gutes zu tun. Es ist aber die Aufgabe von uns Christen, zu verhindern, dass Ostern oberflächlich wird und der Sinn in den Hintergrund gerät“, meint der Hamburger Bischof Werner Thissen. Er plädiert dafür den Bezug zum eigentlichen Osterfest nicht zu verlieren.

Taylor Saenz (43) beschenkt ihre beiden Söhne hauptsächlich mit Spielzeug: “Es gibt nur etwas Schokolade. Dafür aber ein Gesellschaftsspiel, ein paar CDs und Dino-Ausstechformen.”

Die Ostereinkäufe von Nicole Martin sehen so aus: “ Meine Freundin bekommt einen weißen Stoffhasen, mein Freund ein Duschgel, meine Schwester ein Buch und für meine Eltern habe ich Süßigkeiten gekauft.”

20 Millionen Umsatz zu Ostern in Tirol

Mittwoch, 2. April 2008

Zwar ist diese Zahl kein Vergleich zu dem Weihnachtsgeschäft der Tiroler, doch der Einzelhandel zeigt sich zufrieden. Osterzeit ist Geschenkzeit. Da ist der Weihnachtsmann gerade aus allen Einzelhandelsregalen verschwunden und schon platzt der Osterhase in die Geschäfte. Zu Ostern gaben die Tiroler rund 20 Millionen Euro für Geschenke und Dekorationsartikel aus. Im Vergleich zur Weihnachtszeit beträgt dieser Umsatz einen Anteil von einem Siebtel.

Peter Wartusch, Tiroler Handelsobmann, meint “Viel stärker als Weihnachten ist Ostern hierzulande ein Fest für die Kinder.“ Dieser Effekt ist vor allem durch den Brauch des Gotlpacks entstanden. Dieser Brauch hat nicht in allen österreichischen Bundesländern Tradition. Im Schnitt gab der Tiroler 50 Euro für ein Geschenk aus. Das ist keine Steigerung zum Vorjahr.

“Spielwaren und Sportartikel wie Fahrräder sind alljährlich Dauerbrenner. Ostern ist für die Modebranche immer ein Signal in Richtung Sommer“, sagt Wartusch, welcher persönlich ein Modefachgeschäft führt. Trotz des frühen Termins in diesem Jahr bleibt die Nachfrage stabil und zeigt keinerlei negative Auswirkung auf den Umsatz.

Im Lebensmittelhandel bringen die Schokoladenhasen und Schokoostereier den größten Umsatz. Die Wirtschaftskammer hat geschätzt, dass die Tiroler allein für Schokohasen mehr als eine Million Euro ausgeben. Dicht nach den Osterhasen folgen bereits bunt gefärbte Ostereier. Doch der Eierpreis stieg aufgrund von gestiegenen Kosten für Futtermittel um 20 Prozent an.

Das Osterfest mutiert immer mehr zu einem Fest der Geschenke und wird dem Weihnachtsfest in wenigen Jahren sicherlich starke Konkurrenz machen. Den Einzelhandel und unsere Kinder freut’s.