Schweizer Spielwarenbranche kann Umsätze steigern

Nicht nur in Deutschland boomt der Spielzeugmarkt. Auch die Schweiz verzeichnete im Jahr 2007 einen Umsatzzuwachs zu 2006. Trotz vielen Rückrufaktionen, welche durch fehlerhaftes chinesisches Spielzeug verursacht wurden, konnte man die Verkäufe um zwei Prozent steigern. Insgesamt wurde das Marktvolumen auf 640 Millionen Franken, umgerechnet 411 Millionen Euro.

Von den 640 Millionen Franken Umsatz entfallen knapp zwei drittel, also 400 Millionen Franken, auf die PC- und Videospiele. Insgesamt haben die Verkäufe von Videospielen um 48 Prozent zugenommen. Die komplette Kategorie der Electronics verzeichnet einen Gesamtzuwachs von 28,7 Prozent. Somit ist das elektronische Spielzeug in der Schweiz so beliebt wie nie zuvor.

Der Branchenverband rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum von rund 5 Prozent. „Es gebe Marktneuheiten, zudem profitierten einige Produktkategorien von der Euro 2008“, so der Branchenverband. Somit stehen alle Indikatoren positiv für ein erfolgreiches Jahr. Ein Beispiel für diesen positiven Aufschwung sollen die Paninibildchen darstellen. Die Branche erwartet bei den kleinen Klebebildern eine Verkaufsmenge von 20 Millionen Tütchen für das Jahr 2008.

Aufgrund der vielfachen Rückrufaktionen versucht die Wirtschaft nun den Wünschen der Kunden nachzukommen und die Spielwaren vermehrt von europäischen Herstellern einzukaufen. Gleichzeitig wird man daran teilhaben die Kontrollen und die Herstellungsformen der asiatischen Firmen zu verbessern. Das führt zwar zu steigenden Produktionskosten, doch die Qualität darf nicht weiter leiden.

Auch in der Schweiz werden nach Expertenmeinungen so die Spielzeugpreise um fünf bis zehn Prozentpunkte ansteigen müssen.

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