Sie steht wieder vor der Tür. Die mittlerweile 59. Nürnberger Spielwarenmesse lädt Unternehmer und das Fachpublikum ein, um die Neuigkeiten aus der Spielzeugwelt zu präsentieren. Doch leider steht die Spielwarenmesse nicht unter dem besten Licht. Die jüngsten Vorfälle der chinesischen Spielzeughersteller liegen immer noch in der Luft und gehen auch an der Nürnberger Spielwarenmesse nicht spurlos vorbei. „Wir haben einen leichten Rückgang bei den chinesischen Ausstellern“, erläuterte Messechef Ernst Kick der dpa. Die chinesische Regierung entzog auf Druck der Industrieländer einigen Spielzeugherstellern die Exportlizenz und aus dem Grund erscheinen diese auch nicht zur Spielwarenmesse. Doch obwohl einige chinesische Aussteller nicht erscheinen ist die Spielwarenmesse mit 2700 Ausstellern vollkommen ausgebucht. Kick erwähnt „Viele Interessenten stehen noch auf der Warteliste“.
Wie jedes Jahr, hat die Spielwarenmesse auch dieses Jahr ein Motto. Sie steht unter dem Motto „Spielend lernen“. Die Kinder sollen stärker gefördert werden und in dem Zug beschäftigen sich eine Sonderschau, ein Branchenforum und der Kongress des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ mit diesem Thema. Lernspielzeug wird auf dem deutschen Markt immer mehr nachgefragt. Doch dabei darf man die Qualität und das Herkunftsland nicht außer Acht lassen. Knapp zwei drittel aller Aussteller, der Nürnberger Spielwarenmesse, sind im Ausland angesiedelt. Vor allem der asiatische Markt wächst immer weiter und schneller.
Die 80.000 Besucher Marke wurde 2007 erreicht. Dieses Jahr will man diese Marke noch einmal überbieten und somit einen neuen Rekord aufstellen. Vor allem der osteuropäische Markt schickt immer mehr Besucher zur Nürnberger Spielzeugmesse. „Der herausragende Wachstumsmarkt für Spielwaren ist Russland mit einem Plus von 30 Prozent pro Jahr“, erläutert Kick. Die Märkte im westlichen Europa hingegen sind bis auf weiteres gesättigt.
Leider wird die Nürnberger Spielwarenmesse auch in diesem Jahr nur für das Fachpublikum erreichbar sein. Die meisten Aussteller sind auch der Auffassung, dass dieses Konzept genau das Richtige ist.
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